Liebe Angehörige & Besucher,

zum Schutz unserer Patienten & Mitarbeiter bitten wir Sie um Ihre Mithilfe:

 

  • Wenn Sie selbst Symptome (trockenen Husten, Fieber, Halsschmerzen) haben, verzichten Sie unbedingt auf Besuche in unserer Klinik!
  • Wenn Sie während der letzten 14 Tage in einem ausgewiesenen Risikogebiet waren, dürfen Sie unsere Klinik nicht betreten!
  • Wir bitten Sie, Besuche so weit wie möglich einzuschränken:

    1 Besucher pro Patient pro Tag
     

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

Mehr erfahren
Allgemeine Psychiatrie, Psychotherapie, Gerontopsychiatrie und Suchterkrankungen

Stationsäquivalente Behandlung

Die Stationsäquivalente Behandlung (StäB)stellt ein weiteres Therapieangebot für Menschen mit einer akuten, behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung dar. Sie steht ergänzend neben der vollstationären oder tagesklinischen psychiatrischen Akutversorgung im Krankenhaus und bietet die Möglichkeit einer intensiven Behandlung im gewohnten heimischen Umfeld. Die Mitarbeiter des mobilen multiprofessionellen Teams suchen die Patienten zuhause auf. Die StäB ermöglicht somit solchen Patienten, Hilfe zukommen zu lassen, die einer psychiatrischen Krankenhausbehandlung bedürfen, diese aber aus verschiedensten Gründen nicht in Anspruch nehmen können.
Sie kann durch den Hausarzt oder ambulanten Nervenarzt verordnet werden. Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Was sind mögliche Gründe für eine Stationsäquivalente Behandlung?

Gesprächstherapie
  • ƒƒEine stationäre Aufnahme wird von der Patientin bzw. dem Patienten abgelehnt oder abgebrochen bei einer gleichzeitig bestehenden dringenden Behandlungsbedürftigkeit der Erkrankung.
  • ƒƒAufgrund der Symptomatik ist es der Patientin bzw. dem Patienten nicht möglich, ihr bzw. sein Zuhause zu verlassen (z.B. bei ausgeprägten Ängsten oder Zwängen).
  • Die Patientin bzw. der Patient ist in die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger oder Kinder eingebunden, weswegen eine stationäre Aufnahme nicht möglich ist.
  • Der Ortwechsel durch eine stationäre Aufnahme führt zu großem Stress und damit zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes, z.B. bei Menschen mit Demenzerkrankungen.
  • Die Patientin bzw. der Patient ist erst kürzlich in einem neuen Wohnumfeld angekommen (Wohngruppe, Heim, Pflegefamilie).
  • Die Therapieziele können am ehesten im häuslichen Umfeld erreicht werden (z.B. mit gezielten Trainings).
  • ƒƒFür die Therapiezielerreichung ist der enge Einbezug des sozialen Umfeldes von unmittelbarer Bedeutung.

Wie erfolgt eine stationsäquivalente Behandlung?

  • ƒƒDie Behandlung erfolgt durch ein mobiles multiprofessionelles Team. Zu diesem gehört ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychologen, Sozialarbeiter und Pflegekräfte.
  • ƒƒTäglich wird ein Kontakt mit der Patientin bzw. dem Patienten in der häuslichen Umgebung durchgeführt.
  • ƒƒWöchentlich erfolgt eine ärztliche Visite im häuslichen Umfeld.
  • ƒƒEine 24-stündige Rufbereitschaft ist sichergestellt.
  • ƒƒBei Notwendigkeit einer stationären Aufnahme kann diese zu jeder Tages- und Nachtzeit erfolgen
  • ƒƒNeben der aufsuchenden Behandlung können Angebote unserer Klinik für Diagnostik und Therapie genutzt werden wie z.B. Ergotherapie, Physiotherapie, therapeutische Gruppen.

Wann kann eine StäB durchgeführt werden?

Senior woman is visited by her healthcare worker at home.
  • ƒƒEs liegt eine psychische Erkrankung und eine Indikation für eine stationäre Behandlung vor.
  • Die im Haushalt lebenden volljährigen Personen stimmen einer StäB zu.
  • ƒƒIn den Häuslichkeiten besteht die Möglichkeit zum Vier-Augen-Gespräch.
  • ƒƒDurch den ambulanten Nervenarzt oder Hausarzt wurde eine Krankenhausverordnung
  • ausgestellt.
  • ƒƒOb die Behandlung möglich ist, klärt das StäB-Team bei einem Termin in der Häuslichkeit gemeinsam mit den Patienten und Angehörigen.

Anmeldung eines Patienten zur Behandlung:

Zentrale Aufnahme der Psychiatrie
(036428)561111
Bei Fragen zur StäB:
Rezeption
(036428)5610

Seite teilen: