Liebe Angehörige & Besucher,

Liebe Angehörige und Besucher,

bitte beachten Sie folgenden Hinweis:

Besuchsverbot mit Ausnahmeregelung

Da die aktuellen Fallzahlen der mit Covid-19 erkrankten Menschen keinen Grund zur Entwarnung geben, sehen wir uns weiterhin in der Verantwortung, die uns anvertrauten Patient/innen und unsere Mitarbeiter/innen vor einer Infektion mit Covid-19 zu schützen. Aus diesem Grund gilt in unserer Klinik weiterhin ein Besuchsverbot. Im Zuge einer Ausnahmeregelung können wir jedoch unter bestimmten Bedingungen eingeschränkt Besuche genehmigen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

Weitere Infos dazu finden Sie hier

Spezialisierte Pflege in unserer Klinik

Spezialisierte Pflegekräfte

Bild: Notfallkoffer

Stroke Nurse

Die Pflege auf einer regionalen oder überregionalen Stroke Unit erfordert umfassende Kenntnisse des Krankheitsbildes eines akuten Schlaganfalls einschließlich der frührehabilitativen Versorgung.

Um die Patienten, insbesondere in der häufig instabilen Akutphase der Erkrankung, adäquat zu versorgen sind neben speziellen pflegerischen Kenntnissen auch tiefgehende pathophysiologische, medizinische und therapeutische Kenntnisse notwendig. Wir qualifizieren  Pflegekräfte durch die Teilnahme am Qualifikationskurs „Stroke Unit“ um dieser speziellen Anforderung auf unserer Schlaganfall -Spezialstation (Stroke Unit) gerecht zu werden  und Ihnen die bestmögliche Betreuung anzubieten.

Bild: Anlegen einer Kompresse

Wundmanagement

Spezialisierte Pflegekräfte stehen ebenfalls in der Versorgung von Wunden, insbesondere chronischer Wunden zur Verfügung. Nach einer Ausbildung zum „Qualifizierten Wundexperten“, haben die Mitarbeiter die Profession, in enger Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Dienst, eine Wundbehandlung nach den neuesten Erkenntnissen zu planen und durchzuführen und auch Angehörige in der Weiterbehandlung anzuleiten. Dieser Anspruch bedarf eines steigen Angebotes an Fort- und Weiterbildung für Pflegekräfte.

 

 

Spezialisierung nach pflegetherapeutischen Konzepten

Die Spezialisierung nach pflegetherapeutischen Konzepten für unserer Mitarbeiter ist ein zentrales Thema. Nur durch kontinuierliche Fortbildung, insbesondere in pflegetherapeutischer Arbeit, können wir gute Qualität sichern und den Behandlungserfolg unserer Patienten aktiv mitgestalten.
Wir legen Wert darauf, dass unsere Pflegekräfte nach dem „Bobath-Konzept“ und in der „Basalen Stimulation“ ausgebildet sind. Regelmäßig werden Fortbildungskurse zu diesen Konzepten angeboten.

Sehr stolz sind wir auf unser Angebot der BiKA- Bobath Seminare, die in ca. 90 Stunden über zwei Blocks von einem der wenigen BiKA-Pflegeinstruktoren durchgeführt werden. Wir schulen das Bobath Konzept kontinuierlich seit 1995 und können behaupten, dass etwa 80% unserer Mitarbeiter über eine Bobath Ausbildung verfügen.

Auch in der Basalen Stimulation bilden wir unsere Mitarbeiter gezielt seit 2001 aus. Unsere Praxisanleiterin hält regelmäßig Grund- und Aufbaukurse und verfestigt damit die Durchgängigkeit dieses Konzeptes im Haus. Auch in „Basaler Stimulation“ weisen wir einen Ausbildungsstand von etwa 80% nach.

Das „LIN“ Konzept schulen wir seit 2010. Lin heißt „Lagerung in Neutralstellung“ und ergänzt sich hervorragend mit unseren weiteren Konzepten. LIN gewinnt zunehmend an Wichtigkeit, da wir immer mehr schwerstbetroffene Patienten versorgen. In der Regel finden jeweils ein Grund- und ein Aufbaukurs pro Jahr statt.
 

Der gemeinsame Weg

Dieses Bild konnte nicht geladen werden.

„Der Erfolg der Rehabilitation hängt nicht von der Anzahl der Therapiestunden ab, sondern davon, wie der gelähmte Mensch während der übrigen Zeit angeleitet und gefördert wird.“

Pat Davies

 

Dies beschreibt die Bedeutung der Pflege in der Neurologie und rückt die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes in den Vordergrund- einer Umsetzung von pflegetherapeutischen Konzepten und deren Weiterführung über 24 Stunden, sowie die Arbeit und ständige Kommunikation im interdisziplinären therapeutischen Team.
Die Vielfalt der neurologischen Krankheitsbilder stellt neben der allgemeinen Grund- und Behandlungspflege hohe Anforderungen an die Pflegekräfte.

Die Pflegefachkräfte erkennen Defizite und können pflegerisches Handeln daran ausrichten mit dem Ziel die Selbständigkeit der Patienten zu fördern, ggf. die Angehörigen in die Pflege mit einzubeziehen und anzulernen und damit auch die häusliche Weiterversorgung anzubahnen.

Seite teilen: