Liebe Angehörige & Besucher,

Liebe Angehörige und Besucher,

bitte beachten Sie folgenden Hinweis:

Besuchsverbot mit Ausnahmeregelung

Da die aktuellen Fallzahlen der mit Covid-19 erkrankten Menschen keinen Grund zur Entwarnung geben, sehen wir uns weiterhin in der Verantwortung, die uns anvertrauten Patient/innen und unsere Mitarbeiter/innen vor einer Infektion mit Covid-19 zu schützen. Aus diesem Grund gilt in unserer Klinik weiterhin ein Besuchsverbot. Im Zuge einer Ausnahmeregelung können wir jedoch unter bestimmten Bedingungen eingeschränkt Besuche genehmigen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

Weitere Infos dazu finden Sie hier

Physiotherapie

In der Frühphase und im Intensivbereich

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Vivamed-Therapie am Patientenbett

Wir möchten, dass Sie so schnell wie möglich wieder in Ihren gewohnten Alltag zurückkehren können und tun unser Bestes, damit Sie wieder fit und mobil werden. Je nachdem, welches Ziel wir gemeinsam in der Therapie mit Ihnen verfolgen, stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Wahl:

Mobilisation im Bett

Vom ersten Tag ihres Aufenthaltes an können Patienten von unseren Physiotherapeuten im Bett mobilisiert werden. Dabei neigen wir – mit so viel Mitarbeit des Patienten wie möglich – seine Gelenke, drehen und bewegen ihn im Bett, um sowohl die Gelenke beweglich zu halten (Kontrakturprophylaxe) als auch Bewegungen des Rumpfes und der Extremitäten wieder zu initiieren.

Mobilisation an der Bettkante

Sobald es der Gesundheitszustand unseres Patienten zulässt, mobilisieren wir ihn zum Sitzen auf der Bettkante. Dies ist trotz Monitorüberwachung und/oder Beatmungsgerät möglich. Auch hier geben wir unserem Patienten so viel Unterstützung wie er benötigt, gegebenenfalls kann die Bewegung auch rein passiv erfolgen. Ziel ist es, dass er frei auf der Bettkante sitzen kann.

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Mobilisation in die Tina

Mobilisation in den Stuhl

Individuell angepasst und immer mit dem Ziel der größtmöglichen Eigenaktivität manövrieren wir den Patienten in einen speziellen Frührehabilitations-Rollstuhl. Dabei erarbeiten wir, soweit möglich, mit dem Patienten den Transfer, üben und verfestigen das Erlernte.

Die Stühle ermöglichen es, auch Patienten mit instabilem Rumpf sicher und bequem zu lagern, sodass sie in sitzender Position bleiben können. Dies stabilisiert den Kreislauf, fördert die Wachheit und Teilhabe am Leben.

Mobilisation in den Stand

Je nach Möglichkeit bringen wir unsere Patienten in die Vertikale, was auch passiv möglich ist. Das bedeutet dann, dass Therapeuten (meist werden zwei benötigt) die Knie, Hüften und den Rumpf des Patienten sichern. Dafür stehen uns als Hilfsmittel spezielle Sitz-Stand-Stühle (Thekla), Stehtrainer oder die hochgestellte Bettkante zur Verfügung.

 

 

Gehtraining

Wenn der Patient nicht mehr dauerhaft beatmet werden muss und motorisch dazu in der Lage ist, ist es auf der Frührehabilitations- und Intensivstation auch möglich, mit unserer Unterstützung das Gehen wieder zu erlernen.

Motorisch funktionelle Einzeltherapie

Bild: Pfleger hält den Fuß des Patienten für eine physiotherapeutische Übung
Motorisch funktionelle Einzeltherapie und Lagerung

Motorisch-funktionelle Einzeltherapie

Aus allen Positionen heraus lassen sich Bewegungen erarbeiten. Wir nutzen sämtliche uns zur Verfügung stehenden Therapiemethoden. Hauptsächlich arbeiten wir nach dem Bobath-Konzept, einem speziellen Pflege- und Therapieverfahren bei neurologischen Erkrankungen, wie etwa nach einem Schlaganfall.

Lagerungen

Alle Behandlungen auf unseren Frührehabilitations-Stationen beenden unsere Experten mit einer entsprechenden Lagerung ihres Patienten.

Dies tun sie überwiegend nach der LIN-Methode, also der „Lagerung in Neutralstellung“. Sie gibt Patienten, die sich nicht selbst umdrehen beziehungsweise ihre Position verändern können, Haltungshintergrund und Sicherheit und ist bequem. Zudem ist die positive Wirkung dieser Stellung auf Vitalwerte und Muskeltonus (Spannungszustand der Muskeln) wissenschaftlich erwiesen.

Weitere Therapiemöglichkeiten für unsere Intensivpatienten

Lymphdrainage und Kompressionstherapie

Auf unserer neurologischen Intensivstation mit Schwerpunkt Beatmungsentwöhnung bieten wir Lymphdrainage an, wenn die Wirkung der stabilisierenden Therapie auf das Herz eingesetzt hat. Aus unserer Erfahrung ist die manuelle Lymphdrainage auch bei schwer herzinsuffizienten (herzschwachen) Patienten sicher und effektiv durchführbar.

Außerdem setzen wir die Lymphdrainage und Kompressionstherapie unter anderem bei postoperativen und posttraumatischen Schwellungen sicher und effektiv ein sowie bei Ödemen (Flüssigkeitsansammlungen), die durch einen Schlaganfall, Hypoproteinämie (Proteinmangel im Blutplasma) oder schwere Infekte im Zustand nach Nierenersatzverfahren entstanden sind.

Motomed Letto

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Mithilfe eines speziellen Fahrrads können Patienten ihre Beinmuskeln trainieren, von passiv bewegt bis aktiv tretend.

Hemiplegie- Massage

Unsere Masseure sind in dieser speziellen Massagetechnik geschult, die auch auf den Frührehabilitations-Stationen eingesetzt wird, um den Muskeltonus (Spannungszustand der Muskeln) zu normalisieren.

Atemtherapie

Die Atemtherapie können unsere Experten am Patienten in allen Positionen durchführen. Hierzu gehören:

  • Griffe, die den Atem stimulieren
  • Einreibungen
  • spezielle Lagerungen
  • der Einsatz von Vibrax-Geräten (Massage-Apparate)

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