Coronavirus-Pandemie: Bedeutung für Neurologische Rehabilitation


Liebe Patient*innen, liebe Rehabilitand*innen, liebe Angehörige,

vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in Deutschland einer ernstzunehmenden Pandemie durch den neuen Corona-Virus stellen wir uns der Herausforderung medizinisch dringend notwendige Rehabilitationsbehandlungen durchzuführen.

Dies wollen wir Ihnen und Ihren Angehörigen ermöglichen, damit Sie die im Rahmen der bestehenden Erkrankung, z.B. nach einem Schlaganfall, notwendige, intensive Behandlung zur Verbesserung Ihrer Körperfunktionen, Fähigkeiten und Teilhabe erhalten bzw. nicht aufschieben müssen und damit möglicherweise wichtige Zeit verlieren.

Maßgeblich für uns ist in allen Behandlungen die Sicherheit von Patienten wie Mitarbeitern. Um die notwendigen Vorkehrungen zu treffen und anzupassen, sind wir regelmäßig in Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden und Leistungsträgern für Rehabilitation.

Zunächst bitten wie Sie um eigene Vorsichtsmaßnahmen im Vorfeld einer Aufnahme in unsere Rehabilitations-Klinik.

Wenn Sie erkältet sind und/oder Fieber oder Husten haben, sollten  Sie dies Ihrem Hausarzt und uns unbedingt telefonisch mitteilen. Sie sollten dann Ihre Rehabilitationsbehandlung erst antreten, wenn Sie frei von Krankheitsanzeichen sind und dies von Ihrem behandelnden Arzt befürwortet werden kann. In diesem Fall erhalten Sie von Ihrem Hausarzt ggf. auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Wenn Sie Verdacht haben, dass entweder Sie selbst oder Ihnen bekannte Dritte, Familienangehörige Kontakt zu einem Corona-Infizierten oder mit jemanden hatten, der unter häuslicher Quarantäne steht, sollten Sie dies uns auch unbedingt vor Ihrer Anreise melden. Rufen Sie dann unbedingt den Reha-Sachbearbeiter Ihres zuständigen Leistungsträgers,  z.B. der deutschen Rentenversicherung oder gesetzlichen Krankenkasse, an und klären Sie ob die Reha-Maßnahme wegen der Ansteckungsgefahr verschoben werden kann.

Für Ihren Aufenthalt sind folgende Maßnahmen getroffen worden:

Die Rehabilitationsbehandlungen werden z.Zt. ausschließlich vollstationär durchgeführt.

Bei allen Patienten führen wir bei der Aufnahme ein Screening auf das neue Coronoavirus für die COVID-19-Erkrankung durch.

Unsere Mitarbeiter*innen sind gemäß den aktuellen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts geschult und werden tagesaktuell über wichtige Entwicklungen informiert.

Gleichzeitig haben wir unsere Therapieangebote (z.B. Gruppentherapien) soweit sinnvoll möglich angepasst; unsere Rehabilitand*innen werden wiederkehrend intensiv zur Einhaltung der Hygiene-Richtlinien instruiert.

Medizinischer Mund-Nasen-Schutz wird in der Patienten-nahen Einzelbehandlung von allen Mitarbeitern getragen.

Ab dem 17.03.20 haben ausschließlich Patienten bzw. Rehabilitanden, Mitarbeiter und Lieferanten Zutritt zu unserer Klinik, dies umfasst auch die Außenanlagen.

Arztgespräche für Angehörige können ausschließlich telefonisch durchgeführt werden. Wenden Sie sich hierfür bitte über die jeweilige Station an die behandelnden Oberärzte/Ärzte.

Rehabilitand*innen, die sich durch diese Maßnahme zu stark eingeschränkt fühlen, empfehlen wir ebenfalls Kontakt zum Reha-Sachbearbeiter Ihres zuständigen Leistungsträgers aufzunehmen,  ob ihre Reha-Maßnahme verschoben werden kann.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen über das Klinik-Sekretariat zur Verfügung.

Wir danken für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlich Grüßen, Ihre

Prof. Dr. med. M. Obermann (Ärztlicher Direktor)

Ch. Herrmann (Ärztlicher Leiter)

 

 

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