Dreidimensionale Skoliosetherapie nach Katharina Schroth®

segel

Kernstück unserer stationären Skoliose-Intensiv-Rehabilitation ist die Dreidimensionale Skoliosetherapie nach Katharina Schroth® mit ihren seit Jahrzehnten erprobten und weiterentwickelten Therapiestandards. Diese Behandlungsmethode spricht über Rückkopplungsmechanismen besonders das Haltungs- und Bewegungsempfinden der Betroffenen an. Wir üben mit unseren Rehabilitanden die stete Haltungsverbesserung und damit die Krümmungsaufrichtung ein, wodurch das Haltungsempfinden nachhaltig verändert und stabilisiert werden soll.

Fester Bestandteil unserer Therapie ist die Korrekturatmung, mithilfe derer das skoliotische Atemmuster korrigierend beeinflusst wird.

Die erste Therapiewoche dient als Lernphase, in der wir Ihnen Kenntnisse des individuellen Krümmungsmusters und der anatomischen Abweichungen sowie ein individualisiertes Übungsprogramm vermitteln.

In der Trainingsphase der folgenden Behandlungswochen sollen diese frisch etablierten generellen motorischen Haltungsprogramme kognitiv so gefestigt werden, dass sie im Alltag auch unter Belastungssituationen ausreichend sicher zugänglich sind. Unsere Therapieangebote umfassen Gruppen, Kleingruppen, Einzeltherapien sowie ein individuelles Funktionstraining mit therapeutischer Unterstützung. Die Gruppengrößen variieren in Abhängigkeit von Indikation und Schulungsinhalt, es nehmen zwischen 5 und max. 13 Rehabilitanden teil.

Die Skoliose-Intensiv-Rehabilitation führen wir aufgrund der erforderlichen Intensität ausschließlich stationär, also im Rahmen eines Aufenthaltes in unserer Klinik, durch. So gewährleisten wir eine hohe Therapie- und Reizdichte (bis zu 6 Stunden täglich) für Ihre intensive und umfassende Behandlung.

 

Unsere Therapieziele im Überblick

  • Entwicklung von Selbstkompetenz und geeigneten Bewältigungsstrategien
  • Dreidimensionale Wirbelsäulen-Korrektur und Krümmungsaufrichtung
  • Progredienzvermeidung (Verhinderung eines Fortschreitens der Erkrankung)
  • Korrektur der skoliotischen Körperhaltung
  • Verbesserung der Vitalkapazität
  • Verbesserung der Akzeptanz und Kosmetik
  • Entwicklung und Durchführung eines Hausaufgaben-Übungsprogramms
  • Verbesserung der Compliance (Therapietreue) bei Korsettindikation
  • Schmerzreduktion
  • Vermeidung eines operativen Eingriffs

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