Liebe Angehörige & Besucher,

Liebe Angehörige und Besucher,

bitte beachten Sie folgenden Hinweis:

Besuchsverbot mit Ausnahmeregelung

Da die aktuellen Fallzahlen der mit Covid-19 erkrankten Menschen keinen Grund zur Entwarnung geben, sehen wir uns weiterhin in der Verantwortung, die uns anvertrauten Patient/innen und unsere Mitarbeiter/innen vor einer Infektion mit Covid-19 zu schützen. Aus diesem Grund gilt in unserer Klinik weiterhin ein Besuchsverbot. Im Zuge einer Ausnahmeregelung können wir jedoch unter bestimmten Bedingungen eingeschränkt Besuche genehmigen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

Weitere Infos dazu finden Sie hier

Schlaganfall

Schlaganfall-Behandlung auf unserer zertifizierten überregionalen Stroke Unit (Schlaganfalleinheit)

Wie der Name vermuten lässt, kommt ein Schlaganfall in der Regel völlig unverhofft. Und das ist an ihm so gefährlich. Zunächst macht er sich unter anderem durch Schwindel, Kopfschmerzen und Sehstörungen bemerkbar, bei Frauen kommen oftmals Übelkeit und Erbrechen hinzu. Diese Symptome sollten Betroffene nicht auf die leichte Schulter nehmen. Schließlich ist die auch als „Apoplex“ bekannte Krankheit die häufigste Ursache für bleibende Behinderungen im Erwachsenenalter. Jährlich kommt es in Deutschland zu etwa 260.000 Schlaganfällen, die zusammen mit Krebserkrankungen und dem Herzinfarkt hierzulande zu den häufigsten Todesursachen zählen. In unserer Stroke Unit klären erfahrene Experten die Beschwerden umgehend ab, um schnellstmöglich die individuell geeignete Behandlung für den Patienten einzuleiten.

Ursache

Schuld an einem Schlaganfall kann entweder eine Mangeldurchblutung des Gehirnes sein, weil eine Ader zum Gehirn verstopft ist (Hirninfarkt), oder eine Blutung in das Gehirngewebe infolge einer eingerissenen Ader (Hirnblutung).

 

Bei einem Hirninfarkt sind zwei Typen zu unterscheiden:

Zum einen gibt es den Schlaganfall, dessen Symptome bestehen bleiben, zum anderen eine sogenannte transitorisch-ischämische Attacke (T.I.A.), bei der die Beschwerden innerhalb von 24 Stunden, meistens jedoch nach wenigen Minuten bis Stunden, komplett wieder verschwinden. Diese T.I.A. ist jedoch ebenso ein Schlaganfall wie die andere Form. Sie hat die gleichen Ursachen und ist häufig ein Vorbote für einen Schlaganfall mit bleibenden Folgen.

Inzwischen können mit spezialisierten Stationen die Folgen eines Schlaganfalles sehr erfolgreich reduziert, die Sterblichkeitsrate kann verringert werden. Dazu muss der Patient jedoch möglichst schnell auf einer Stroke Unit behandelt werden.

Sollten Sie bei sich oder einem Angehörigen eines der folgenden Symptome feststellen, rufen sie sofort den Notdienst unter der Rufnummer 112.

Verschwenden Sie keine wichtige Zeit mit Anrufen beim Hausarzt oder Verwandten, Freunden oder Nachbarn. Jede Minute kann Leben retten.

 

Zeit ist Hirn

Symptome eines Schlaganfalles

  • Lähmungen des Armes oder Beines einer Körperseite
  • Gefühlsstörungen einer Körperseite
  • Sprech- oder Sprachstörungen
  • herabhängende Mundwinkel
  • Schwindel und Gangunsicherheit
  • Sehstörungen oder Doppelbilder
  • Verwirrtheitszustände

Stroke Unit

Auf unserer Stroke Unit sind Schlaganfallpatienten in sehr guten Händen. In dieser Einheit behandeln wir mit modernsten Überwachungs- und Untersuchungsmethoden.

Bei einem akuten Hirninfarkt müssen wir sofort eine Computertomografie des Kopfes veranlassen, um eine Gehirnblutung von einem Hirninfarkt unterscheiden zu können: Bei einem Infarkt muss sehr schnell geklärt werden, ob eine medikamentöse Blutverdünnungstherapie oder eine mechanische Wiedereröffnung eines verstopften Gefäßes als akute Therapieoption infrage kommt. Dieses kann nur innerhalb weniger Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome erfolgen. Eine solche Blutverdünnungstherapie (systemische Thrombolyse) bieten wir auf unserer Schlaganfallstation an.

Zu einer mechanischen Wiedereröffnung einer verstopften Ader verlegen wir die Patienten sehr schnell, je nach Entfernung in der Regel per Hubschrauber, an umliegende Universitätskliniken oder Großkrankenhäuser.

Die über allem stehenden Ziele der Behandlung auf einer Schlaganfallstation sind: die bestmögliche Ursachenklärung, die sofortige Behandlung und die kontinuierliche Überwachung des Patienten (unabhängig davon, ob er eine Blutverdünnungstherapie erhalten hat oder nicht).

Um das zu gewährleisten, arbeitet ein Team von Ärzten mit speziell ausgebildetem und erfahrenem Pflegepersonal ununterbrochen im Schichtdienst auf der Station. Erweitert wird dieses Team durch Sprach-, Physio- und Ergotherapeuten sowie Sozialarbeiter.

 

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