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unter bestimmten Bedingungen können Patient*innen wieder Besuch in unserer Klinik empfangen. Unsere Besucherregelungen und Hygiene-Auflagen sind dabei jedoch zwingend einzuhalten. Sie finden diese unter untenstehendem Link. 

 

Ihr Team der

Asklepios Neurologische Klinik Bad Salzhausen

Weitere Informationen

Fiberendoskopische Evaluation des Schluckaktes (FEES)

Endoskopische Untersuchung des Rachens zur Abklärung einer Schluckstörung

Endoskopische Untersuchung des Kehlkopfes zur Abklärung von Schluckstörungen

Wir helfen Ihnen bei:

 

Bei Schluckstörungen kann es zum Eindringen von Speichel, Flüssigkeit oder Nahrung in die Luftröhre kommen (Aspiration).

Um dieses Risiko besser einschätzen zu können, führen wir bei manchen Patienten eine sogenannte FEES durch, eine fiberendoskopische Evaluation des Schluckaktes mit einem flexiblen Sichtinstrument. Die Untersuchung erfolgt in einem Team, das aus einem Sprachtherapeuten, einem Internisten und einer Endoskopie-Assistentin besteht – so sind wir mit umfassendem Fachwissen für Sie da.

 

Die Vorgehensweise

Nach der örtlichen Betäubung des Nasenganges mit einem Spray (Lokalanästhetikum) wird ein dünnes Endoskop (Sichtinstrument) über die Nase vor den Eingang des Kehlkopfes geschoben. Das Einführen über den Nasengang kann auch mit Betäubung ein kurzes Druckgefühl verursachen, das nach erfolgter Passage aber erfahrungsgemäß schnell abnimmt.

Ist das Endoskop richtig platziert, können wir dann die Strukturen des Rachens und Kehlkopfes auf dem Bildschirm einsehen.

Zunächst erfolgen verschiedene Funktionsprüfungen. So wird zum Beispiel die Beweglichkeit der Stimmbänder getestet, während der Patient verschiedene Wörter nachspricht.

In der Regel werden dem Patienten anschließend bestimmte Nahrungsmittel wie Wackelpudding, Bananen und Brot zum Kauen sowie Wasser zum Schlucken gegeben. Den Schluckvorgang überwachen wir gleichzeitig auf dem Bildschirm, sodass wir Schluckleistung und Aspirationsrisiko (Verschluckungsrisiko) bewerten können.

 

Ihre Weiterbehandlung

Das Ergebnis der Untersuchung hat unmittelbare Auswirkungen auf die weitere Therapieplanung. So können durch die Gabe geeigneter Nahrungsmittel und die individuelle Anpassung der funktionellen Schlucktherapie die Risiken der Aspiration, das heißt des Verschluckens, sofort minimiert werden.

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