Ergotherapie

Im Intensivbereich und in der Frühphase

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Plastikschlauch zur Beatmung- Trachealkanüle

 

In der Frührehabilitation, speziell im Intensivbereich unserer Klinik, geht es vor allem darum, grundlegende Fähigkeiten wiederzuerlangen. In diesem Bereich ist die interdisziplinäre (fachübergreifende) Zusammenarbeit unbedingt notwendig.

 

 

Atemtherapie

Die Ergotherapeuten setzen die Techniken der Atemtherapie ein, um die Entwöhnung vom Beatmungsgerät zu unterstützen sowie eine Lungenentzündung möglichst zu verhindern.

Trachealkanülen-Management

Ein umfassendes Trachealkanülen-Management zielt darauf, dem Patienten eine schnellstmögliche Dekanülierung zu ermöglichen.

Behandlung von Schluckstörungen

Schluckstörungen behandeln wir nach dem Therapiekonzept von Kay Coombes (Facio-Orale-Trakt-Therapie, kurz: F.O.T.T.), mit dem Ziel, dass sich der Schluckakt, die Tonusregulation und die Sensibilität normalisieren. In Zusammenarbeit mit der linguistischen Abteilung werden Schluckversuche durchgeführt, um festzustellen, ob mit der Ernährung über den Mund (oral) wieder begonnen werden kann.

Die erste Mobilisation

Wir unterstützen unsere Patienten bei ersten Mobilisationsversuchen, wie dem Aufsetzen im Bett und dem Bettkantensitz während der Therapie, die unter anderem der Blutdruckstabilisation dienen.

Lagerung

Mit speziellen Lagerungstechniken helfen wir, Kontrakturen (Gelenkversteifungen), Dekubitus (Druckgeschwüren) und Pneumonien (Lungenentzündungen) vorzubeugen.

Training der Wahrnehmung

Ein weiterer wichtiger Bereich ist das Wahrnehmungstraining. Mit speziellen Techniken (zum Beispiel der Basalen Stimulation nach Fröhlich oder dem Affolter-Konzept) versuchen wir, unseren Patienten ein besseres Körpergefühl zu vermitteln. Dies dient auch zur Steigerung von Wachheit und Kontaktfähigkeit sowie dem Abbau von möglichen Ängsten.

Mehr Informationen über die Ergotherapie

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