Bewegungsstörungen

Ein neurologisches Krankheitssymptom

Sicher wieder auf die Beine
© S. Willax

Als neurologisches Krankheitssymptom können bei verschiedenen Erkrankungen auch Störungen von  Bewegungsabläufen auftreten.

Eine relativ bekannte Erkrankung, die zu einer solchen Problematik führen kann, ist die Parkinson Erkrankung.  Hier kommt es in verschiedener Ausprägung zu einer unwillkürlichen Erhöhung des Muskeltonus, zu einer verminderten willkürlichen Beweglichkeit, zu einem Zittern meist der Arme vor allem in Ruhe und zu einer ganzen Reihe anderer Funktionsstörungen, die vom sogenannten extrapyramidal-motorischen System und vom sogenannten autonomen Nervensystem ausgehen.  

Es gibt auch Erkrankungen, die mit einem „Zuviel“ an unwillkürlicher Bewegung einhergehen, z.B. die sogenannten Chorea-Erkrankungen, bei denen unter anderem nicht unterdrückbare schleudernde Bewegungen der Extremitäten und des Rumpfes auftreten. Ursachen sind meist ein Zugrundegehen von Zellen in bestimmten tieferen Hirnregionen im Sinne einer sogenannten Degeneration.

Nicht immer sind die Hintergründe für das Entstehen einer solchen Erkrankung zu klären, manchmal spielen erbliche Faktoren eine Rolle, manchmal andere vorangegangene Hirnerkrankungen oder andere äußere Einflüsse.

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