Coronavirus (COVID-19) : Nützliche Informationen für Bürger

Bei welchen Symptomen sollte man sich in ärztliche Behandlung begeben?  Wie sollen Bürger dann vorgehen?

In der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz werden derzeit vereinzelt Covid-19 Patienten stationär versorgt.

Wir sind gemäß der Empfehlungen des RKI  auf einen weiteren Anstieg von Coronavirus Fällen vorbereitet und beobachten die Situation weiterhin genau.

Der Klinikbetrieb läuft derweil normal weiter. Mit der abgetrennten Station und der  Zimmer-Isolierung besteht keine Ansteckungsgefahr für andere Patienten.

Die Patienten und deren Angehörige, etc. können beruhigt sein. Dringende, nicht aufschiebbare Eingriffe  werden weiterhin durchgeführt. Andere unter Umständen von einer Terminverschiebung betroffene Patienten werden rechtzeitig telefonisch von uns informiert, wenn wir einen anderen Termin vereinbaren müssen.

Bei welchen Symptomen sollte man sich in ärztliche Behandlung begeben?  Wie sollen Bürger dann vorgehen?

Grafik Corona

Klagt eine Person über akute Erkältungssymptome,  die:

  • Kontakt zu bereits infizierten Personen hatte,
  • die sich innerhalb der vergangenen 14 Tage entweder selbst im Risikogebiet aufgehalten hat
  • oder der mit einer Person die sich im Risikogebiet aufgehalten hat direkten Kontakt hatte,  

sollte sie sich zunächst telefonisch mit dem Hausarzt in Verbindung setzen. Der Hausarzt entscheidet dann, welche weiteren Maßnahmen zu treffen sind und ob eine weitere Diagnostik veranlasst wird. 

Bei Grippesymptomen wie einem jäh einsetzenden Krankheitsgefühl, Fieber, Husten und Atemnot sollte zwingend der Hausarzt vorab telefonisch kontaktiert werden.

Um andere Personen zu schützen, sollte die Arztpraxis nicht ohne Anmeldung aufgesucht werden, bestenfalls kommt der Arzt zum Patienten. Auch sollte bei starken Symptomen der Kontakt mit anderen Menschen, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, vermieden werden und die Hustenetikette beachtet (Abstand zu anderen Personen einhalten und in die Armbeuge oder in ein Taschentuch niesen und husten).

Bei Symptomen kann auch außerhalb der Praxisöffnungszeiten unter der Telefonnummer 116117 direkt Hilfe geholt werden.

Für Informationen über das Coronavirus hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 09131/6808-5101 können Bürgerinnen und Bürger Fragen rund um das Coronavirus stellen.

Zudem bietet das Gesundheitsamt Bad Tölz-Wolfratshausen aktuelle Informationen und nützliche Tipps im Umgang mit dem Coronavirus im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Das Gesundheitsamt ist unter Tel. 08041 505-483 zu den normalen Öffnungszeiten erreichbar.

Hinweise für Besucher und Angehörige

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1 Besucher pro Patient für maximal 1 Stunde pro Tag

Die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz lässt ab Samstag, 9 Mai wieder Besuche von Angehörigen im Krankenhaus zu und folgt damit den Beschlüssen der Bayerischen Staatsregierung. Besuche sind nur zu bestimmten Zeiten und nach telefonischer Voranmeldung über den Empfang unter 08041 507 01 möglich. Zudem gilt „1 Besucher pro Patient für maximal 1 Stunde pro Tag. “ Die Klinik setzt dabei auf ein klares Hygienekonzept. Besucher müssen sich registrieren, einen eigenen Mund-Nasenschutz mitbringen und diesen während des Aufenthalts ebenso wie die Patienten tragen. Besucher mit Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen, Durchfall, Fieber etc. sollen dem Krankenhaus ausdrücklich fernbleiben. „Dies dient der Sicherheit der Patienten, anderer Besucher sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserer Klinik. In diesen Zeiten kann jeder einen Beitrag leisten“, betont der Geschäftsführer der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz, Felix Rauschek.

 

vorerst keine Veranstaltungen mit externen Beteiligten im Krankenhaus

Als weitere Vorsichtsmaßnahme finden vorerst  keine Veranstaltungen mit externen Beteiligten im Krankenhaus statt. Darunter fallen auch alle Vorträge und Fortbildungen, die nicht zwingend notwendig sind.

Hygiene als wichtige Präventionsmaßnahme

laecheln statt Händeschütteln

Im Umgang im Alltag außerhalb des Krankenhauses empfehlen wir  in dieser Jahreszeit, auch unabhängig des Coronavirus, Schutzmaßnahmen wie häufiges Händewaschen und Abstand halten zu Personen mit akuten Atemwegserkrankungen, da das effektiv vor vielen viralen Atemwegsinfektionen und insbesondere auch vor Influenza schützt. Beachten Sie die Husten- und Niesetikette.

 

Unter dem Motto „Lächeln statt Händeschütteln“ soll zudem verhindert werden, dass Keime über den Händedruck von einer Person zur nächsten übertragen werden.

Ein fester Händedruck zur Begrüßung gilt allgemein als Form der Höflichkeit, doch gleichzeitig werden dabei auch Keime und Bakterien übertragen. Viele Mitarbeiter der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz verzichten daher künftig auf das Händeschütteln. „Auch wenn der Verzicht auf das Händeschütteln zunächst befremdlich erscheint, so hat das nichts mit mangelndem Respekt oder gar fehlender Zuwendung zu tun. Ganz im Gegenteil: zum Schutze unserer Patienten und unserer Kollegen schenken wir uns gegenseitig lieber ein freundliches Lächeln“, betont Felix Rauschek, Geschäftsführer der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz.

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weitere nützliche Informationen

©Asklepios Kliniken

Alle weiteren Informationen rund um das Thema Coronavirus hat das Robert Koch Insitut zusammengefasst.

Auch Asklepios hat auf der folgenden Seite ein paar Informationen rund um das Coronavirus zusammengefasst.

©Health TV

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