Liebe Patienten, Angehörige und Zuweiser,

die Entwicklung der Corona-Pandemie sorgt weltweit für Verunsicherung und Ängste. Nichtsdestotrotz sind wir weiterhin wie gewohnt für Sie da und stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung. Wir haben umfassende Hygiene- und Schutzvorkehrungen getroffen, um Ihren Schutz zu gewährleisten. Bei Fragen und Sorgen können Sie uns jederzeit anrufen.

 

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Ärztliche Weiterbildung in der Neurologie

Als akademisches Lehrkrankenhaus der Charité legen wir ein besonderes Augenmerk auf eine umfassende Fort- und Weiterbildung unser Mitarbeiter.

Die Abteilung

Die Neurologische Klinik des ASKLEPIOS Fachklinikums Brandenburg leistet mit rund 2500 Fällen pro Jahr neurologische Akutversorgung incl. Schlaganfallakuttherapie auf der zertifizierten Stroke Unit und neurologischer Intensivmedizin auf der abteilungsinternen neurologischen Intensivstation. Die Intensivstation verfügt über 7 Beatmungsplätze und führt Hämofiltrationen und Plasmapheresen durch. Darüber hinaus betreibt die Klinik Fachambulanzen für Multiple Sklerose, Epilepsie, Muskelerkrankungen und Neuro-Onkologie. Die Neurologie Brandenburg deckt das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen ab, wobei Schlaganfälle und epileptische Anfälle die häufigsten Diagnosen darstellen. In der neurologischen Funktionsdiagnostik werden regelmäßig folgende Untersuchungen angewandt: Doppler- und Duplexuntersuchungen der hirnzuführenden Gefäße, EEG, Video-EEG-Monitoring, Polygraphie und Polysomnographie, EMG, NLG, VEP, SEP, MEP, Blinkreflex, Kipptischuntersuchung, autonome Testung, Kalorik, Video-basierter Kopfimpulstest, Posturographie.

Das Team

Vier neurologische Oberärzte und zwei anästhesiologische Oberärzte unterstützen den Chefarzt in der Weiterbildung der Weiterbildungsassistenten. Neben den Kollegen der Pflege wird das Team durch Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, einer Psychologin und einer Sozialarbeiterin ergänzt.

Ablauf der Weiterbildung

Ärzte miteinander im Gespräch

Als Berufsanfänger werden Sie im ersten Jahr üblicherweise auf einer der beiden Normalstationen eingeteilt und beschäftigen sich mit dem Kerngeschäft einer neurologischen Klinik: der Versorgung von stationären Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung. Je ein Oberarzt ist der Normalstation zugeteilt, so dass Sie gerade in der ersten Zeit eng supervidiert werden. Nach dieser Orientierungszeit werden Sie in aller Regel für ca. 6 Monate auf die Intensivstation und Stroke Unit versetzt. Hier unterstützen Sie die beiden Anästhesisten und den neurologischen Oberarzt in der Versorgung der Patienten und lernen Notfall, Intensiv- und Beatmungsmanagement. Es folgt eine erneute Zeit auf der Normalstation, jetzt in der Position der „fortgeschrittenen“ Assistenten, der vieles schon allein beherrscht und junge Kollegen in den Stationsalltag einführen kann. Jetzt sollten Sie auch parallel zum Klinikalltag beginnen die EEG und evozierten Potenziale ihrer Station auszuwerten. Sie werden darin von den Oberärzten supervidiert. Zusätzlich gibt es in regelmäßigen Abständen gemeinsame EEG-Besprechungen. Im letzten Teil der Ausbildungszeit werden Sie als Springer und in der Zentralen Aufnahme eingesetzt. Zusätzlich planen wir Freiräume ein, um Sie in den neurologischen Funktionen auszubilden. Wer möchte, kann das psychiatrische Jahr an unserem Standort in Brandenburg absolvieren. Wer als Facharzt bleiben möchte, ist willkommen und bekommt die Möglichkeit, sich zusätzlich in einem ausgewählten Interessensgebiet weiter zu profilieren.

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Fortbildungsmöglichkeiten

Jeden Arbeitstag beginnen wir mit der Morgenkonferenz. Hier werden alle Neuaufnahmen vorgestellt und diskutiert sowie alle MRT, CT und Röntgenbilder des Vortages von unserem Neuroradiologen demonstriert. Sie lernen also vom ersten Tag an, die neurologische Bildgebung zu beurteilen. Kollegen die planen, langfristig auch als Fachärzte an der Klinik zu bleiben, bekommen die Möglichkeit, durch Rotation in die Radiologie die „CT-Fachkunde“ zu erwerben.

Zweimal pro Monat findet unsere interne Weiterbildung statt. Hier werden alle für die Neurologie wichtigen Themen, teils von Kolleginnen und Kollegen der eigenen Abteilung, teils durch eingeladene externe Referenten in strukturierter Weise vermittelt. In diesem Rahmen findet alle 3 Monate eine M&M-Konferenz (Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz) sowie auch unsere regelmäßigen Fortbildungen des Stroke-Teams statt.

In regelmäßigen Abständen veranstalten wir in Zusammenarbeit mit dem Team der Neurochirurgie des Städtischen Klinikums Brandenburg (Prof. Dr. Ewald) eine Neurochirurgisch-Neurologische Fallkonferenz. Darüber hinaus lädt die Klinik regelmäßig zu ad-hoc Fortbildungsveranstaltungen aktueller Themen für interne und externe Kollegen ein.

Alle Ärzte der Neurologie sind verpflichtet, einmal im Jahr unseren hausinternen Reanimationskurs zu besuchen. Darüber hinaus können insbesondere Kollegen, die im Dienst auf der Intensivstation eingesetzt werden, von Zentral-Asklepios organisierte Patientensicherheits- und Notfallkurse besuchen.

Für externe Weiterbildungen gibt es Freistellungen.

Wer Interesse an ethischen Fragen in der Medizin hat, kann sich zum Monitor einer ethischen Fallkonferenz ausbilden lassen und im klinischen Ethikkomitee mitarbeiten.

Dienste

In der Klinik für Neurologie gibt es einen Vordergrund - Bereitschaftsdienst, der Notaufnahme, Stroke Unit und Normalstationen betreut. Im Hintergrund ist zusätzlich immer ein Facharzt vor Ort, der sich zusammen mit dem Dienstarzt um die besonderen Belange der Intensivstation kümmert.

Wenn Sie Dienst haben, kommen Sie um 11:30 Uhr zur Arbeit und gehen nach der Frühkonferenz um 8 Uhr des nächsten Tages nach Hause. Die durchschnittliche Dienstbelastung liegt bei 5-6 Diensten pro Monat, vereinzelt sind es eimal 7 Dienste. In Abhängigkeit von der Anzahl geleisteter Dienste werden Ihnen regelhaft zusätzliche Urlaubstage gewährt.

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