Dein Paddelschlag zu uns

Vom Strom mitreißen lassen und Teil unseres Pflegeteams werden.

Sichere Dir jetzt eine attraktive Starterprämie* in den Bereichen Neurologie oder Gerontopsychiatrie in Höhe von 2500 Euro.

 

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Stellenauschreibung AFK Brandenburg

Voraussetzungen für den Erhalt der „Starterprämie“:

  • Ein von dir und uns unterzeichneter Arbeitsvertrag als examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger (w/m/d) oder Altenpfleger (w/m/d),
  • du warst in den letzten 36 Monaten vor Beginn des Arbeitsverhältnisses nicht innerhalb des Asklepios-Konzerns (einschließlich Tochtergesellschaften) als Arbeitnehmer / Auszubildender beschäftigt,
  • dein Anspruch auf „Starterprämie“ entsteht am ersten Tag nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses (Stichtag),
  • dein Anspruch auf „Starterprämie“ ist ausgeschlossen, wenn dein Arbeitsverhältnis vor oder am Stichtag endet oder sich im gekündigten Zustand befindet,
  • bei Eigenkündigung oder wirksamer verhaltensbedingter Kündigung durch uns ergibt sich für dich eine gestaffelte Verpflichtung zur Rückzahlung der „Starterprämie“ abhängig von der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses,
  • die „Starterprämie“ in Höhe von EUR 2.500,00 wird dir als Bruttozahlung gewährt,
  • deine Bewerbung muss spätestens bis zum 30.11.2020 eingegangen sein.

Logopädie

Ihr Weg in den Dialog

Unser Aufgabengebiet umfasst die Diagnostik und Therapie von Sprach-, Sprech-, Schluck-, Stimm- und Kommunikationsstörungen bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Ursache.

Unser multiprofessionelles Team aus zwei Logopädinnen und einer Patholinguistin verfolgt das Ziel, die kommunikativen Fähigkeiten und/ oder Nahrungsaufnahme des Patienten anzubahnen, zu erhalten und/oder wiederherzustellen.

Wir unterstützen Sie während Ihres Klinikaufenthaltes

Unsere Arbeitsbereiche

Logopädie in der Neurologie

Orientiert an den individuellen Voraussetzungen, Bedürfnissen und Fähigkeiten der Patienten wird die bestmögliche Qualität der Sprach- und Sprechfähigkeit sowie Nahrungsaufnahme angestrebt. Diese Prozesse umfassen die Aufnahme, Verarbeitung und Produktion gesprochener und geschriebener Sprache sowie nonverbaler Kommunikationsformen. Dabei umfasst der Begriff „Sprache“ nicht nur das Sprechen an sich, sondern auch das Lesen, Verstehen und Schreiben. Bei einer reinen Sprechstörung diagnostizieren und therapieren wir Beeinträchtigungen der Stimmgebung und -qualität, Stimmmelodie, Atmung und Artikulation. Häufig auftretende Störungsbilder in der Neurologie können sein:

  • Aphasie (zentral erworbene Sprachstörung)
  • Dyslexie und/ oder Dysgraphie (zentral erworbene Lese – und Schreibstörung)
  • Dysphagie (Schluckstörung)
  • Dysarthrophonie (Sprechstörung)
  • Sprechapraxie (Sprech-/ Programmierungsstörung der Artikulationsorgane)

Die Therapie in der Neurologie (inklusive der Stroke-Unit und neurologischen Frührehabilitation) erfolgt auf Grundlage wissenschaftlich begründeter evidenzbasierter Verfahren, z.B.:

  • F.O.T.T.
  • PNF bei orofacialen Störungen
  • Trachealkanülen-Management
  • NOD-Stufenkonzept bei Dysphagien
  • TAKTKIN bei Sprechapraxie

Darüber hinaus sind die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit (Ergo-und Physiotherapie, Pflege, Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Diätassistenz u.a.) und Einbringung der fachspezifischen Expertise, u.a. bei der bildgebenden Untersuchung von Dysphagien – FEES,  Grundlage für unser Handeln. Auch der Kontakt und die Beratung von Angehörigen oder weiterführenden Behandlungseinrichtungen stehen bei uns im Fokus.

Akute Erkrankungen des Zentralnervensystems erfordern zeitnahe Untersuchungen – auch am Patientenbett. Für die Diagnostik stehen u.a. folgende Verfahren bzw. Materialien zur Verfügung:

  • Aphasie-Checkliste (ACL)
  • Bielefelder Aphasiescreening (BIAS)
  • Frenchay-Dysarthrietest
  • Untersuchungsbogen Neurogener Sprechstörungen (UNS
  • Klinische Dysphagiediagnostik nach klinikinternem Standard
  • FEES (Fiberendoskopische Evaluation des Schluckaktes in Zusammenarbeit mit Ärzten)

Logopädie in der Kinder-und Jugendpsychiatrie

Während der Kindesentwicklung kann eine Störung der Sprachentwicklung, sowohl inhaltlich als auch zeitlich, auftreten. Diese können isoliert oder im Zusammenhang mit weiteren Beeinträchtigungen der kindlichen Entwicklung vorkommen. Mögliche Störungsbilder können sein:

  • Sprachentwicklungsstörung
  • Entwicklungsdyslexie und/oder –dysgraphie (Lese-Rechtschreibstörung)
  • Redeflussstörungen (z.B. Stottern)
  • Auditive Verarbeitungs-und Wahrnehmungsstörung
  • Orofaciale Dysfunktion

Grundlegend wird zwischen expressiven und rezeptiven Störungen unterschieden. Hierbei können Wortschatz, Lautproduktion, Grammatik und/ oder Sprachverständnis beeinträchtigt sein. Für eine genaue Analyse und Bestimmung stehen uns zahlreiche Diagnostikinstrumente zur Verfügung, z.B.:

  • Patholinguistische Diagnostik bei Sprachentwicklungsstörungen (PDSS)
  • Wortschatz-u. Wortflüssigkeitstest (WWT)
  • BAKO 1-4 (Erfassung phonologische Bewusstseinsfähigkeiten)
  • BISC (Screening bei Verdacht auf Lese-Rechtschreibstörung)
  • SETK 2 (Sprachdiagnostik bei 2-Jährigen)
  • SETK 3-5 (Sprachdiagnostik bei 3-5-Jährigen)
  • SET 5-10 (Sprachdiagnostik bis 10. Lebensjahr)
  • ELFRA 1 und 2 (Elternfragebogen bei Late Talkern/ bis 2-Jährige)

In Zusammenarbeit u.a. mit behandelnden Psychologen wird die Sprachfähigkeit des Kindes in Beziehung zur Gesamtentwicklung gesetzt, da sie einen von vielen Faktoren abhängigen Entwicklungsprozess mit individueller Varianz darstellt. Darauf aufbauend wird bei Therapienotwendigkeit und stationärem Aufenthalt die sprachtherapeutische Intervention umgesetzt.

Logopädie in der Gerontopsychiatrie

Die Behandlung in der Gerontopsychiatrie erfolgt in der Regel bei Patienten, die besonders schwere Beeinträchtigungen der Nahrungsaufnahme aufweisen. In Kooperation mit Ärzten und Pflegekräften werden die Kostformen und spezielle Esstechniken für die Betroffenen angepasst.

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