Liebe Patienten, Angehörige und Zuweiser,

die Entwicklung der Corona-Pandemie sorgt weltweit für Verunsicherung und Ängste. Nichtsdestotrotz sind wir weiterhin wie gewohnt für Sie da und stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung. Wir haben umfassende Hygiene- und Schutzvorkehrungen getroffen, um Ihren Schutz zu gewährleisten. Bei Fragen und Sorgen können Sie uns jederzeit anrufen.

 

Mehr erfahren zu unseren Corona-Regelungen

Fachbereich Psychosomatik

Chefarzt Fachbereich Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Liebe Interessentinnen und Interessenten des Fachbereichs Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,

die psychosomatische Medizin und Psychotherapie steht in der ärztlichen Tradition einer ganzheitlichen Sicht des kranken Menschen. Die Beachtung der seelischen und körperlichen Verfassung unter Einbezug des sozialen Umfelds eines Patienten gehören zum Selbstverständnis der therapeutischen Haltung.
Vielleicht befinden Sie sich schon über einen längeren Zeitraum auf der Suche nach einer geeigneten medizinischen/therapeutischen Unterstützung, vielleicht, weil eine Ursache nicht gefunden werden konnte, oder bisherig durchgeführte Therapien nicht zu einer spürbaren oder messbaren Verbesserung Ihres Leidens geführt hatten.

Zu unseren Patienten gehören Menschen mit Erkrankungen aus dem gesamten psychosomatischen Spektrum. Den Schwerpunkt bilden somatoforme Störungen, einschließlich chronischer Schmerzsyndrome, körper- und krankheitsbezogener Störungen (Psychokardiologie, Psychoonkologie etc.), Trauma- und Traumafolgestörungen sowie Essstörungen.

Darüber hinaus behandeln wir depressive Syndrome und andere reaktive psychische Erkrankungen unterschiedlicher Genese, z. B. nachTodesfällen, Gewalterfahrungen, bei akuter oder chronischer Erkrankung, bei Beziehungskonflikten, familiären Krisen oder Überlastung am Arbeitsplatz (Burn-out). Ein relevanter Teil unserer Patienten leidet an Persönlichkeitsstörungen.

In der stationären wie tagesklinischen Behandlung verstehen wir unseren Behandlungsansatz grundsätzlich als kurativ. Neben einer individuellen, intensiven und störungsspezifischen psychothera-peutischen Behandlung steht eine ganzheitliche Betrachtung des sozialen Systems unserer Patienten und hier neben der Familie insbesondere der Arbeitsplatz im Fokus der Behandlung.
Schwerpunkt ist eine therapiezielorientierte hochfrequente psychotherapeutische Behandlung durch ein multi-professionelles Team unter der Leitung eines Facharztes für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Das Behandlungsteam umfasst Ärzte und Ärztinnen, Psychologen und Psychologinnen, Fachkrankenpflege, Ergo- Kreativ- und Bewegungstherapeutinnen, eine Sozialarbeiterin sowie einer Ernährungsberaterin.

 

Therapieangebote:

  • somatische und psychologische Diagnostik
  • Einzel- und Gruppenpsychotherapie
  • Training sozialer Kompetenz
  • Körpererfahrung (KBT)
  • Entspannungsverfahren
  • Gestaltungstherapie
  • Bewegungstherapie, Sporttherapie
  • Esstraining
  • sozialrechtliche Beratung und Begleitung
  • Angehörigengespräche
  • medikamentöse Therapie

 

Therapieziele:

  • Reduktion seelischer wie körperlicher Leiden
  • Verbesserung des Krankheitsverständnisses
  • Erwerb und Ausbau von Bewältigungsstrategien hinsichtlich Krankheitverarbeitung
  • Förderung u.a. der Selbstwahrnehmung, Achtsamkeit der Gefühls- und Beziehungsregulation
  • (Wieder-)erlangen und Ausbau von Alltagskomptenzen, Ressourcenförderung
  • Wiedereingliederung in das soziale und berufliche
  • Umfeld
  • Verbesserung der Lebensqualität

 

Für eine etwaige Überweisung hier nochmals kurz zusammengefasst, wir stehen zur Verfügung bei:

  • unklaren Körperbeschwerden ohne hinreichend somatischem Befund mit der Frage nach einer psychogenen (Teil-)Ursache
  • Störungen in der psychischen Verarbeitung körperlicher Erkrankungen, z.B. Anpassungsstörungen, reaktive depressive Entwicklungen oder Angststörungen bei Patienten mit beispielsweise internistischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Entzündlichen Darmerkrankungen, Herzerkrankungen und andere
  • psychisch mitbedingte Aufrechterhaltung oder Verschlechterung einer körperlichen Erkrankung oder chronischer Schmerzen
  • vorbestehende psychische oder psychosomatische Erkrankungen wie z.B. depressive Störungen, Angst- oder Zwangsstörungen, Essstörungen oder Persönlichkeitsstörungen
  • Probleme der Patientenadherence bei medizinisch sinnvollen Behandlungen
  • psychosoziale Belastungen (familiäre Konfliktsituationen, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz etc.) mit erheblichen Einfluss auf Krankheitsentstehung und/oder Krankheitsbewältigung

Gerne bieten wir für Patienten zur differential-diagnostischen Abklärung und Indikationsstellung für eine stationäre und/oder tagesklinische Komplex-behandlung ebenso zur Klärung von offenen Fragen bezüglich unserer Behandlung Vorgespräche an.

 

 

Seite teilen: