Angst und Zwangserkrankungen

Wir helfen Ihnen

Angst kennt fast jeder. Angst ist eigentlich erst einmal ein für das Überleben der Menschen wichtiges Gefühl. Die Angst hilft uns in gefährlichen Situationen dabei, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Aber es gibt auch Situationen, in denen Angstgefühle nicht sinnvoll sind oder in denen sich die Angst verselbständigt. Wenn Gefühle wie Angst und Panik plötzlich auftauchen und ein gewisses, subjektiv störendes Maß annehmen, sprechen die Mediziner von Angststörungen und von Phobien. Dabei können Angstgefühle ohne jeden Grund auftreten, wie bei der generalisierten Angststörung oder bei Panikattacken oder sie können auf Schlüsselreize hin auftreten, wie etwa bei der Platz- oder Engeangst oder bei der sogenannten sozialen Phobie.

Angstgefühle treten regelmäßig auch im Rahmen einer Zwangsstörung auf, bei der der Betroffene als Gegenmaßnahme oft bestimmte Handlungen durch häufige oder extrem häufige Wiederholungen zu kontrollieren sucht. Hier werden im psychiatrischen Sprachgebrauch Zwangshandlungen und Zwangsgedanken unterschieden.

Unsere Therapieformen

Mit spezifischen Psychotherapieformen und  einer bedarfsgesteuert eingesetzten Psychopharmakotherapie sowie weiteren Elementen unserer multimodalen Therapiepläne lassen sich Angst- und Zwangserkrankungen heute in guter Weise lindern oder sogar weitgehend heilen.

Sofern Angst- und Zwangserkrankungen hinsichtlich ihrer Art und Dauer ein gewisses Maß an Befindlichkeitsstörung überschritten haben und zu echten Problemen geworden sind, muss zusammen mit dem behandelnden Haus- oder Nervenarzt über eine vollstationäre oder eine tagesklinische Behandlung oder auch eine spezifische ambulante Behandlung in einer unserer psychiatrischen Institutsambulanzen nachgedacht werden.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Für den Bereich Angst- und Zwangserkrankungen können wir Patienten auf unseren Stationen P2, P7 und P10 Therapien in hellen und freundlichen Räumen und in netten und kompetenten Teams anbieten.

Ältere Patienten ab ca. 60 - 65 Jahre können ein spezialisiertes tagesklinisches oder vollstationäres Angebot auf unserer besonders behindertengerecht eingerichteten Schwerpunktstation „Depression und Psychotherapie bei Älteren“ G3 in Anspruch nehmen.

Bei gleichzeitig neben den Angst- und Zwangserkrankungen bestehender Abhängigkeitserkrankung bieten wir gern einen Behandlungsplatz auf unserer Station P9 „Depression und Sucht“ an.

Unsere Tageskliniken

In Brandenburg, Rathenow, Teltow und Werder bieten wir Ihnen bei Angst- und Zwangserkrankungen die Möglichkeit einer teilstationären Behandlung, d.h. Sie schlafen zu Hause und nehmen werktags an einem individuellen Therapieprogramm in der Tagesklinik im Zeitraum zwischen 08:00 und 16:00 Uhr teil.

Psychiatrische Institutsambulanz

Sofern eine stationäre Behandlung nicht erforderlich ist, können wir Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen ambulante Behandlungen gern in unseren psychiatrischen Institutsambulanzen in Brandenburg, Rathenow, Teltow und Werder anbieten.

Dazu ist allerdings üblicherweise die telefonische Vor-Absprache ihres aktuell behandelnden Arztes mit unseren ärztlichen Kollegen an dem gewünschten Standort erforderlich.

Sollten Sie Fragen zu dem vorangestellten Text haben, können Sie sich gern an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden.

Unsere Zentrale Aufnahme Psychiatrie erreichen Sie dazu unter der Telefonnummer 03381-78-1234.

Einen Überblick über unsere Stationen finden Sie hier

Informationen zur unserer Station P2

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