Depressionen und Suizidalität – auch bei Älteren

Depressionen sind häufige und vielgestaltige Erkrankungen. Wir gehen aktuell davon aus, dass etwa jeder fünfte Bundesbürger einmal im Leben unter relevanten depressiven Symptomen leidet. Häufige depressive Symptome sind z.B. Antriebsstörung, Grübelneigung, innere Unruhe oder Apathie, ein Interessenverlust, Stimmungsschwankungen und Gefühle der Gefühllosigkeit. Oft werden psychische Symptome von körperlichen Symptomen wie Kopfschmerzen, Rücken- oder Bauchschmerzen oder Appetitlosigkeit begleitet.

Unsere Therapieformen

Suizidalität (also die Beschäftigung mit Selbsttötungsgedanken) ist  - ebenso wie die oft begleitenden Schlafstörungen ein häufig neben der Depression auftretendes Phänomen. Darüber zu sprechen fällt zunächst nicht leicht, hilft aber dann im Verlauf der Therapien oft, die damit verbundenen Scham- und Insuffizienzgefühle zu bewältigen.

Mit spezifischen Psychotherapieformen und  einer bedarfsgesteuert eingesetzten Psychopharmakotherapie sowie weiteren Elementen unserer multimodalen Therapiepläne lassen sich Depressionen und Suizidale Phänomene heute in guter Weise lindern oder sogar weitgehend heilen.

Sofern depressive Verstimmungen hinsichtlich ihrer Art und Dauer ein gewisses Maß an Befindlichkeitsstörung überschritten haben und zu echten Problemen geworden sind, muss zusammen mit dem behandelnden Haus- oder Nervenarzt über eine vollstationäre oder eine tagesklinische Behandlung oder auch eine spezifische ambulante Behandlung in einer unserer psychiatrischen Institutsambulanzen nachgedacht werden.

Ganz auf Sie abgestimmt: unser Behandlungsangebot

Für den Bereich Depression und Suizidalität können wir Patienten auf unseren Stationen P2, P7 und P10 Therapien in hellen und freundlichen Räumen und in netten und kompetenten Teams anbieten.

Ältere Patienten ab ca. 60 - 65 Jahre können ein spezialisiertes tagesklinisches oder vollstationäres Angebot auf unserer besonders behindertengerecht eingerichteten Schwerpunktstation „Depression und Psychotherapie bei Älteren“ G3 in Anspruch nehmen.

Bei gleichzeitig neben den Depressionen bestehender Abhängigkeitserkrankung bieten wir gern einen Behandlungsplatz auf unserer Station P9 „Depression und Sucht“ an.

Besondere Sicherheit bietet bei akuter Suizidalität und schwerer Depression unsere besonders geschützt geführte Station P3, von der sich nach Abklingen der hochakuten Symptome dann üblicherweise nahtlos eine Behandlung in einer unserer Stationen mit Depressionsschwerpunkt oder eine tagesklinische oder ambulante Behandlung anschließen kann.

Unsere Tageskliniken

In Brandenburg, Rathenow, Teltow und Werder bieten wir Ihnen bei depressiven Spektrumsstörungen die Möglichkeit einer teilstationären Behandlung, d.h. Sie schlafen zuhause und nehmen werktags an einem individuellen Therapieprogramm in der Tagesklinik im Zeitraum zwischen 08:00 und 16:00 Uhr teil. Die Telefonnummer und unsere Ansprechpartner für ein entsprechendes Vorgespräch an dem Behandlungsort Ihrer Wahl finden Sie auf den im vorstehenden Text verlinkten flyern.

Bitte sehen Sie uns nach, dass wir zu Ihrer Sicherheit Menschen mit im Vordergrund stehender akuter Suizidalität zunächst nur vollstationär behandeln.

Psychiatrische Institutsambulanzen

Sofern eine stationäre Behandlung nicht erforderlich ist, können wir Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen ambulante Behandlungen gern in unseren psychiatrischen Institutsambulanzen in Brandenburg, Rathenow, Teltow und Werder anbieten.

Dazu ist allerdings üblicherweise die telefonische Vor-Absprache ihres aktuell behandelnden Arztes mit unseren ärztlichen Kollegen an dem gewünschten Standort erforderlich. Die Kontaktdaten entnehmen Sie bitte unseren im vorstehenden Text verlinkten flyern im pdf-Format.

Sollten Sie Fragen zu dem vorangestellten Text haben, können Sie sich gern an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden.

Einen Überblick über unsere Stationen finden Sie hier

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