Depression und Sucht

Depressionen und Anpassungsstörungen oder auch Traumafolgestörungen lösen nicht selten Suchterkrankungen aus. Ebenso häufig führt allerdings eine Suchterkrankung in eine depressive Verstimmung. Biologische, soziale und psychologische Faktoren spielen dabei eine Rolle. Ob die Depression dann dabei „Henne oder Ei“ ist, spielt in der Behandlung letztlich kaum eine Rolle. Allerdings wird die Aufnahme auf eine Depressionsstation bei noch aktiver Suchterkrankung nicht selten kritisch gesehen. Mit unserer Schwerpunktstation „Depression und Sucht“ haben wir hier versucht, ein für unsere Patienten angemessenes Angebot zu errichten, bei dem die Depression oder Anpassungsstörung im Zentrum steht, die Suchterkrankung aber therapeutisch mit berücksichtigt wird.

Unsere Therapieangebote

Mit spezifischen Psychotherapieformen und  einer bedarfsgesteuert eingesetzten Psychopharmakotherapie sowie weiteren Elementen unserer multimodalen Therapiepläne lassen sich Kombinationen von Depression und Sucht heute in guter Weise lindern oder sogar weitgehend heilen.
Sofern eine Kombination aus einer Depression und einer Abhängigkeitserkrankung hinsichtlich ihrer Art und Dauer ein gewisses Maß an Befindlichkeitsstörung überschritten haben und zu einem echten Problem geworden sind, muss zusammen mit dem behandelnden Haus- oder Nervenarzt über eine vollstationäre oder eine tagesklinische Behandlung oder auch eine spezifische ambulante Behandlung in einer unserer psychiatrischen Institutsambulanzen nachgedacht werden.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Für die Behandlung von Depressionen oder Anpassungsstörungen mit einer gleichzeitig bestehenden Abhängigkeitserkrankung bieten wir gern einen Behandlungsplatz auf unserer Station P9 „Depression und Sucht“ an.

Ältere Patienten ab ca. 60 - 65 Jahre können dazu auch ein spezialisiertes tagesklinisches oder vollstationäres Angebot auf unserer besonders behindertengerecht eingerichteten Schwerpunktstation „Depression und Psychotherapie bei Älteren“ G3 in Anspruch nehmen.

Unsere Tageskliniken

Brandenburg, Rathenow, Teltow und Werder bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer teilstationären Behandlung, d.h. Sie schlafen zuhause und nehmen werktags an einem individuellen Therapieprogramm in der Tagesklinik im Zeitraum zwischen 8 und 16:00 Uhr teil. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass eine Behandlung einer Abhängigkeitserkrankung, bei der wir das Auftreten von Entzugssymptomen befürchten müssen, zunächst nur vollstationär möglich ist. Eine teilstationäre Behandlung kann sich dann üblicherweise nahtlos anschließen.

Psychiatrische Institutsambulanzen

Sofern eine stationäre Behandlung nicht erforderlich ist, können wir Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen ambulante Behandlungen gern in unseren psychiatrischen Institutsambulanzen in Brandenburg, Rathenow, Teltow und Werder anbieten. Dazu ist allerdings üblicherweise die telefonische Vor-Absprache ihres aktuell behandelnden Arztes mit unseren ärztlichen Kollegen an dem gewünschten Standort erforderlich.

Sollten Sie Fragen zu dem vorangestellten Text haben, können Sie sich gern an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden.

Unsere Zentrale Aufnahme Psychiatrie erreichen Sie dazu unter der Telefonnummer 03381-78-1234.

Einen Überblick über unsere Stationen finden Sie hier

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