Dein Paddelschlag zu uns

Vom Strom mitreißen lassen und Teil unseres Pflegeteams werden.

Sichere Dir jetzt eine attraktive Starterprämie* in den Bereichen Neurologie oder Gerontopsychiatrie in Höhe von 2500 Euro.

 

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Stellenauschreibung AFK Brandenburg

Voraussetzungen für den Erhalt der „Starterprämie“:

  • Ein von dir und uns unterzeichneter Arbeitsvertrag als examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger (w/m/d) oder Altenpfleger (w/m/d),
  • du warst in den letzten 36 Monaten vor Beginn des Arbeitsverhältnisses nicht innerhalb des Asklepios-Konzerns (einschließlich Tochtergesellschaften) als Arbeitnehmer / Auszubildender beschäftigt,
  • dein Anspruch auf „Starterprämie“ entsteht am ersten Tag nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses (Stichtag),
  • dein Anspruch auf „Starterprämie“ ist ausgeschlossen, wenn dein Arbeitsverhältnis vor oder am Stichtag endet oder sich im gekündigten Zustand befindet,
  • bei Eigenkündigung oder wirksamer verhaltensbedingter Kündigung durch uns ergibt sich für dich eine gestaffelte Verpflichtung zur Rückzahlung der „Starterprämie“ abhängig von der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses,
  • die „Starterprämie“ in Höhe von EUR 2.500,00 wird dir als Bruttozahlung gewährt,
  • deine Bewerbung muss spätestens bis zum 30.11.2020 eingegangen sein.

Mutter-Kind-Station

Auf unserer Mutter-Kind Station werden Mütter mit postpartalen (nach der Geburt eines Kindes) psychiatrischen Störungen gemeinsam mit ihren Kindern behandelt.

Auswirkungen psychiatrischer Störungen auf Mutter und Kind

Wenn die Mutter, bzw. die primäre Bezugsperson, an einer psychischen Erkrankung leidet, liegt in der Regel eine ausgeprägte Beeinträchtigung der Entwicklung des Säuglings bzw. Kleinkindes vor. Die gesunde Interaktion zwischen Mutter und Kind ist immens wichtig und sollte unbedingt in der frühen Entwicklung der Kinder stattfinden, um eine psychische Gesundheit für das spätere Leben zu gewährleisten.

Auch für die Mütter ist der Beziehungsaufbau sehr wichtig. Wenn Mütter, z.B. aufgrund einer postpartalen Depression, nicht emotional für ihre Kinder zur Verfügung standen, kann dies in der aktuellen als auch in späteren Lebensphasen rückblickend als hochbelastend empfunden werden. 

Kinder im Alter von 0-6 Jahren sollten für eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung mit ihren primären Bezugspersonen gemeinsam behandelt werden, um für beide die Genesung schnell und langfristig zu fördern. Die psychischen Störungen im Säuglings- und frühen Kleinkindalter zeigen sich aufgrund der Entwicklung völlig anders als im späteren Leben z.B. durch Apathie, Gewichtsabnahme sowie durch weitere somatische Auffälligkeiten und durch Entwicklungsverzögerungen, die nach traumatischen Erlebnissen auftreten.

 

Ihr Weg zu uns

Aufgrund des besonderen und seltenen Therapieangebotes findet eine überregionale Versorgung für dieses Behandlungsangebot statt. Die Einweisung erfolgt über unsere Institutsambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Brandenburg. Wir prüfen die Behandlungsvoraussetzungen, in dem wir bei allen Aufnahmen in diesem Bereich Vorgespräche führen. In dem dort vereinbarten Vorgespräch mit der zuständigen Oberärztin Frau Dr. Tschirch werden mit Ihnen die Aufnahme, Ihre individuellen Behandlungsziele und die stationären Abläufe zu den Einzel - und Gruppentherapien besprochen, wodurch der Therapieverlauf erfolgreicher wird. Zur Vereinbarung eines Vorgespräches/Clearinggespräches rufen Sie gerne in unserer Institutsambulanz an: (03381)-78-2383

 

 

Ganz auf Sie und Ihr Kind abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

AufenthaltsraumEKS

In der Interaktion bedarf es einer gut geschulten Beobachtung, um beurteilen zu können, auf welchen Bindungsmustern die Beziehung beruht. Wir bieten ein Setting, in dem Eltern mit psychiatrischen Krankheiten gemeinsam mit ihren sehr kleinen Kindern behandelt werden können. Dies bietet eine Heilungschance für beide.

Ein Behandlungsansatz ist die Eltern-Säuglings-Kleinkind-Therapie nach Papoušek. Herr und Frau Papoušeks Konzept liegt die intuitive Kommunikation miteinander zugrunde, die auch die unterschiedlichen Temperamente von Kind und Eltern miteinbezieht. Die Erziehungskompetenzen, die den Eltern auf natürliche Weise gegeben sind, können durch verschiedene Lebensumstände überdeckt worden sein. Wir versuchen die natürliche, intuitive, feinfühlige und liebevolle Beziehung zwischen Eltern und Kind wiederherzustellen. Dabei setzen wir auch Videodiagnostik/-therapie sowie Life-Coaching per Headset, beispielsweise für die Prävention von Krisensituationen bei oppositionellem Verhalten, ein.

Der stationäre Behandlungsrahmen orientiert sich an verhaltenstherapeutischen Therapiekonzepten. Zusätzlich werden die Mütter in Einzel- und Gruppensettings mit tiefenpsychologisch fundierter Therapie begleitet. Die Eltern tragen durch ihr Sorgerecht, trotzdem sie Patienten sind, die Verantwortung für ihre Kinder während der Behandlung. Neben verschiedenen Einzel- und Gruppentherapien finden auch Physiotherapie, Entspannungstherapie, Kunsttherapie, Ergotherapie, Musiktherapie und soziales Kompetenztraining statt. Auch medikamentöse Therapien werden angeboten. Mithilfe unseres Sozialdienstes wird auch die Weiterbehandlung im ambulanten Bereich vorbereitet.

 

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