Soziale Kompetenztherapie

Im Rahmen der stationären Unterbringung kann man alle angebotenen Therapiemaßnahmen als Form der sozialen Kompetenztherapie ansehen. Patienten, die in der Klinik untergebracht werden, erkranken oft in einem frühen Lebensalter, teilweise in der Pubertät. Sie zeigen derart rigide soziale Fehlverhaltensweisen, dass zum einen soziale Kompetenzen erst einmal vermittelt werden müssen bzw. dysfunktionale Kompetenzen bearbeitet werden müssen. Ziel ist, den Patienten soweit zu stärken, dass er sein soziales Leben eigenverantwortlich gestalten kann bzw. sich Hilfe zur Lösung von Problemen adäquat einfordern kann. Dies ist ein Lernprozess, den alle Mitarbeiter der Klinik unterstützen, der entsprechend den vorgegebenen gesetzlichen Forderungen halbjährlich überprüft wird und in Form eines Behandlungsplanes fortgeschrieben wird.

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