Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117

 

  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112

 

  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.

 

  • Bei Fragen rund um das neuartige Coronavirus:
    ► Hotline Landesamt f. Gesundheit: 09131 / 6808-5101

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

Mehr erfahren
Bild: Mehrsprachige Grafik zum Besuchsverbot in den Asklepios Kliniken

Herzkatheterlabor

Falls es bei Ihnen Hinweise auf eine Gefäßerkrankung gibt, empfehlen wir eine weiterführende Untersuchung im Herzkatheterlabor. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven, körperschonenden Eingriff, bei dem ein dünner Schlauch in die Gefäße eingeführt wird. Für diesen Eingriff ist keine Anästhesie erforderlich.

Die Herzkatheteruntersuchung

Bei einer Herzkatheteruntersuchung werden mit Hilfe von Kontrastmittel die linke Herzkammer sowie die Herzkranzgefäße, das sind die Schlagadern, die den Herzmuskel mit Blut versorgen, dargestellt. Dabei können bestimmte Klappenfehlfunktionen, die Pumpleistung des Herzmuskels der linken Herzkammer und Engstellen im Bereich der Herzkranzgefäße (Koronarien) festgestellt werden.

Die Untersuchung wird mit einer Punktion (Stich mit der Nadel in die Schlagader) in der Leiste durchgeführt. Hier ist lediglich eine örtliche Betäubung erforderlich. Eine Vollnarkose ist für diese Untersuchung nicht nötig, die Patienten, die unruhig sind, können ein Medikament zur Beruhigung erhalten.

Die Ergebnisse der Untersuchung dienen einerseits dazu, Ihnen mögliche Anhaltspunkte für Vorbeugemaßnahmen zu geben. Andererseits können wir mit dem Katheter auch sofort Therapiemaßnamen einleiten. Katheteranwendungen gehören in unserer Klinik zum Alltag. Es handelt sich um einen Routineeingriff bei dem das Risiko für den Patienten sehr gering ist.

Asklepios Stadtklinik bietet 24-Stunden Herzkatheter-Bereitschaftsdienst

kreider-stempfle-kerzkatheter

Bei einem Herzinfarkt sterben Herzmuskelzellen ab. Schuld ist in der Regel der akute Verschluss eines Herzkranzgefäßes. Da Herzmuskelgewebe nur kurze Zeit ohne Sauerstoffversorgung überleben kann, ist es entscheidend, das verschlossene Herzkranzgefäß so schnell wie möglich wieder zu eröffnen und die Blutversorgung wiederherzustellen.

In der Asklepios Stadtklinik steht hierzu ein Team aus vier erfahrenen interventionellen Kardiologen unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Hans Ulrich Kreider-Stempfle zur Verfügung, das durch den eingerichteten 24-Stunden Bereitschaftsdienst eine bestmögliche Versorgung der Patienten in der Region gewährleistet.

Bei einem drohenden oder bereits eingetretenen Herzinfarkt erfolgt die unmittelbare Aufnahme in das Herzkatheterlabor zur  Diagnostik und falls erforderlich sofortigen interventionellen Therapie. Das verschlossene Gefäß wird durch Ballonaufdehnungen wiedergeöffnet und durch Gefäßstützen (Stents) stabilisiert. Dies ist unerlässlich, um den bleibenden Schaden am Herzmuskel und die Gefährdung für den Patienten möglichst zu minimieren.

Durch den neuen 24-Stunden Herzkatheter-Bereitschaftsdienst leistet die Asklepios Stadtklinik einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Herzinfarkt-Versorgung im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und der Region.

Neues zusätzliches Herzkatheterlabor

herzkatheterlabor_IMG_2431_bearb (Large)

Zur optimalen Versorgung der Patienten können der Chefarzt und sein Team der Abteilung für Innere Medizin I seit Beginn des Jahres 2020 auf ein zusätzlches neues, hochmodernes Herzkatheterlabor in Ergänzung zu der bestehenden Anlage zählen.

Das neue Labor setzt auf High-Tech und eine patientenfreundliche Umgebung. Direkt  über dem Untersuchungstisch haben die Ärzte und Pflegekräfte auf vier großen Monitoren alle laufenden Anwendungen und Untersuchungsschritte hochauflösend im Blick. Vorteil ist die direkte Bedienung vom Herzkatheter-Tisch, die es auch ermöglicht dem Patienten die Befunde rasch zu zeigen. Mit der neuen Plattform Azurion 7C12 von Philips profitieren die Ärzte von einem breiten Portfolio an innovativen Bildgebungslösungen, die sie bei der Diagnosestellung und der Wahl der Therapieansätze unterstützen.

 

Besonders erwähnenswert ist die Erweiterung der Diagnosemöglichkeiten mit einer integrierten Messung des intravaskulären Ultraschalls (IVUS) sowie der intrakoronaren Druckdrahtmessung zur Bestimmung der fraktionellen Flussreserve (alternativ iFR/FFR). Die Bedienung direkt vom Untersuchungstisch führt hierbei zur Beschleunigung der Untersuchungszeiten. Ebenfalls integriert ist die Möglichkeit zur Durchführung von elektrophysiologischen Untersuchungen und Ablationen.

High-Tech zum Wohle des Patienten

herzkatheterlabor02

Das neue Herzkatheterlabor setzt dabei auch in Sachen Effizienz Maßstäbe. Das Personal im Untersuchungs- und Kontrollraum kann jegliche Aktivitäten parallel und ohne Beeinflussung des Teams im jeweils anderen Raum ausführen. Auch während einer laufenden Untersuchung können jetzt parallel im Kontrollraum Patientenbilder befundet und weiterverarbeitet werden, die Patientendokumentation für eine vorherige Prozedur abgeschlossen, Vorbefunde geladen  oder die nächste Prozedur vorbereitet werden. Das neue Labor bietet zudem einen besseren Einblick in die Koronargefäße. Dies wird durch den größeren digitalen Flachdetektor zur Koronardarstellung mit besonders hoher Auflösung ermöglicht. Dank eines deutlich größeren Blickfeldes lassen sich die Aortenklappe und einen Großteil des Aortenbogens oder sämtliche Koronargefäße in nur einer Ansicht visualisieren und somit besser darstellen.

herzkatheterlabor03

Bei einer kathetergestützten Untersuchung über die Blutgefäße wird der Patient mittels Röntgenstrahlung durchleuchtet. Dank der neuesten  Generation einer Herzkatheter Anlage kann zudem die Strahlenbelastung durch Einsatz modernster Digitaltechnik und Filterung für den Patienten und das Untersuchungsteam deutlich um 50-75 Prozent reduziert werden. Zu guter Letzt ist das neue System auch noch deutlich sparsamer und dementsprechend der Energieverbrauch geringer.

Seite teilen: