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Voraussetzungen für den Erhalt der „Starterprämie“:

  • Ein von dir und uns unterzeichneter Arbeitsvertrag als examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger (w/m/d) oder Altenpfleger (w/m/d),
  • du warst in den letzten 36 Monaten vor Beginn des Arbeitsverhältnisses nicht innerhalb des Asklepios-Konzerns (einschließlich Tochtergesellschaften) als Arbeitnehmer / Auszubildender beschäftigt,
  • dein Anspruch auf „Starterprämie“ entsteht am ersten Tag nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses (Stichtag),
  • dein Anspruch auf „Starterprämie“ ist ausgeschlossen, wenn dein Arbeitsverhältnis vor oder am Stichtag endet oder sich im gekündigten Zustand befindet,
  • bei Eigenkündigung oder wirksamer verhaltensbedingter Kündigung durch uns ergibt sich für dich eine gestaffelte Verpflichtung zur Rückzahlung der „Starterprämie“ abhängig von der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses,
  • die „Starterprämie“ in Höhe von EUR 2.500,00 wird dir als Bruttozahlung gewährt,
  • deine Bewerbung muss spätestens bis zum 31.05.2020 eingegangen sein.

Essstörungen

In Deinen Gedanken und vielleicht auch in Deiner Familie dreht sich in letzter Zeit alles nur noch ums Essen. Du isst zu wenig, zu viel, das Falsche oder zu falschen Zeiten. Du bist mit Dir und Deinem Körper unzufrieden, findest Dich zu dick oder magst bestimmte Köperteile an Dir nicht. Deine Stimmung ist oft davon abhängig, wie gut es Dir gelingt, Dich an die von Dir selbst aufgestellten Essensregeln zu halten und Dein Gewicht zu kontrollieren. Du nutzt dazu auch andere Strategien, wie z.B. exzessives Sporttreiben, heimliches Erbrechen oder medizinisch nicht begründete Einnahme von Appetitzüglern oder Abführmitteln. Das Essen selbst, aber oft auch die Mahlzeiten mit anderen kannst Du kaum noch genießen. Am Anfang hast Du vielleicht nur eine Diät gemacht oder Dich besonders gesund ernährt, wie so viele andere Jugendliche auch. Aber irgendwie ist Dir das Ganze aus dem Ruder gelaufen und Du weißt selbst nicht warum. Manchmal fragst du Dich selbst schon, ob das noch normal oder schon irgendwie verrückt ist.

Es könnte sein, dass Du an einer der bekannten Essstörungen wie Anorexia nervosa, Bulimie oder Binge eating disorder leidest.

Der erste Schritt: Eine gründliche Diagnostik

In unserer Institutsambulanz oder bei sehr geringem Körpergewicht auch nach einer zügigen stationären Aufnahme erheben wir medizinische, testpsychologische und psychosoziale Befunde. Wir untersuchen und befragen dazu natürlich in erster Linie Dich selbst, beziehen mit Einverständnis von Dir und Deinen Sorgeberechtigten auch Angehörige, vorherige Behandler und andere wichtige Bezugspersonen ein. Die Diagnostik richtet sich nach den wissenschaftlichen Leitlinien und soll helfen, andere Ursachen für die Probleme zu erkennen und die besten Ansatzpunkte für eine Therapie der Essstörung zu finden.

Dein Weg zu uns:

Du kannst einen Termin für eine Erstvorstellung in einer unserer Institutsambulanzen vereinbaren. Wenn Du sehr dringlich und schnell Hilfe benötigst, kannst Du hier auch einen Krisenvorstellungstermin bekommen. Auch die direkte Einweisung zur stationären Behandlung durch einen Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie ist möglich. Unbedingt sollten Dich Deine Sorgeberechtigten (oder von Ihnen bevollmächtigte Personen) zum Termin begleiten. Nach dem ersten Gespräch könnt Ihr dann gemeinsam mit unseren Mitarbeitern entscheiden, ob weitere ambulante Termine oder eine teil-/stationäre Behandlung erfolgen sollen.

Weitere Informationen

Dein Aufenthalt:

Patienten mit Essstörungen aller Altersgruppen können auf allen unseren Stationen leitliniengerecht diagnostiziert und behandelt werden. Eine spezielle, verhaltenstherapeutisch orientierte Gruppenpsychotherapie für Jugendliche bieten wir auf der Station 3.5. in Lübben an.

Die Therapie ist an der Art der Essstörung und am aktuellen körperlichen und psychischen Zustand orientiert und gliedert sich in mehrere individuell vereinbarte Phasen.

In der ersten Phase steht möglicherweise die Nahrungsaufnahme und Wiederherstellung der normalen Körperfunktionen wie Verdauung, Herz- und Kreislaufregulation, Stoffwechsel im Vordergrund.

In den folgenden Phasen können dann die mit der Essstörung verknüpften innerseelischen Themen wie Identität, Selbstbild und Selbstwert, Kontrolle und Vertrauen, Psychotraumata in den Fokus rücken und soziale Interaktions- und Kommunikationsmuster auch gemeinsam mit den Familienangehörigen reflektiert werden.

Die letzte Phase dient  immer der Stabilisierung und Übertragung des Erreichten in den Alltag mit Familienwochenenden und Schulbelastungserprobung.

Nachsorge:

Wir arbeiten bei Bedarf gern mit niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiatern/Psychotherapeuten, Kinder- und Hausärzten, sozialpädiatrischen Zentren, Kliniken, Beratungsstellen, Schulen, Jugendämtern, Jugendhilfeeinrichtungen und anderen Diensten der medizinischen und psychosozialen Versorgung zusammen.

Wenn das Einverständnis der Sorgeberechtigten und der Patienten dazu vorliegt, kann die Gestaltung klinikübergreifender Hilfen dadurch sinnvoll unterstützt werden.

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