Know-how für ein gesundes Leben

In der Kindheit werden die Grundlagen für einen gesunden Lebensstil gelegt. Seit Jahren engagieren wir uns mit Unterstützung durch die Dr. Broermann-Stiftung aktiv in der Prävention für Schüler. Unser Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Bewusstsein für gesunde Lebensführung zu wecken.

Ein kleiner Beitrag für große Chancen

Prävention für Schüler

Mit unserem kostenlosen und spannenden Gesundheitsunterricht leisten wir einen kleinen gesellschaftlichen Beitrag, die gesundheitliche Chancengleichheit für Kinder zu fördern und gesundheitliche Risiken weiter zu vermindern.

Aus Laien kundige Ersthelfer machen: Präventionspartnerschaft Herz-Lungen-Wiederbelebung

Plötzlicher Herz-Kreislauf-Stillstand ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Da mehr als 70 % aller Herztod-Fälle zu Hause stattfinden und die Betroffenen schnellste Hilfe benötigen, kann diese unter Umständen nur aus dem direkten Umfeld des Betroffenen kommen. Diese „Laien“ müssen die lebensentscheidenden Sofortmaßnahmen durchführen. Aber wie? Und was ist richtig?  

Diesem Problem stellt sich das von Frau Meistring, Hygienefachschwester des Asklepios Fachklinikums Teupitz, für unsere Region ins Leben gerufene und von der Dr.-Broermann-Stiftung unterstützte Projekt „Präventionspatenschaft Herz-Lungen-Wiederbelebung“. Ebenso unterstützt der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald, Stephan Loge, dieses Projekt als Schirmherr.

Bei diesem Projekt schulen wir Schüler der 6. und 7. Klassen mittels Selbstlernpaketen (Lernkits), die allesamt von der Dr.-Broermann-Stiftung zur Verfügung gestellt werden, damit sie die ersten Sofortmaßnahmen als Ersthelfer durchführen können. Indem sie die Lernkits für 2 Wochen mit nach Hause nehmen, können die Schüler ihr neu erworbenes Wissen trainieren und vor allem im Familienkreis weitergeben.

Ute Meistring: „In meinem beruflichen Alltag erlebe ich immer wieder Patienten, die nach Laienreanimationen auf die Intensivstation aufgenommen werden. Hin und wieder sind es couragierte Kinder, die bei Ihren Eltern eine Laienwiederbelebung durchgeführt haben. Mit einer Erhöhung der Wiederbelebungsrate durch Laienhelfer direkt vor Ort des Geschehens könnten in Deutschland jährlich ca. 5.000 Menschenleben gerettet werden.“

Allein der Fakt, einen Elternteil in einer lebensbedrohlichen Situation vorzufinden, sei schon schockierend genug, nun aber auch noch zu wissen, was muss ich wie tun, ist eine bemerkenswerte Leistung, so Frau Meistring.

Sie macht ihr Anliegen noch einmal deutlich: „Möglichst viele Menschen sollten geschult werden. Reanimation ist einfach. Jeder kann es tun. Jeder kann ein Leben retten. Auch Schüler.“ Und: „Die Schüler lieben dieses Projekt, weil der Kurs Spaß macht und das vermittelte Wissen auf sehr kurzweilige Art vermittelt wird.“

Wichtig dabei ist, dass ein Multiplikationseffekt entsteht. Die Kinder nehmen das Erlernte als Hausaufgabe mit nach Hause und geben ihr Wissen durch Übungen in ihrem persönlichen Umfeld weiter. Dadurch wird die Anzahl der Reanimationskundigen potenziert und das Bewusstsein zum richtigen Handeln weiter geschärft.

Das Angebot ist kostenlos!

Sind Kinder geschult, könnten sie Leben retten! Deshalb möchten wir den Gedanken der Dr.-Broermann-Stiftung aufgreifen und an verschiedenen Schulen dieses Projekt durchführen.

Die Lehrer können den Kurs bei minimaler Vorbereitung ganz einfach mit begleiten und es entstehen für die Schule keinerlei Kosten.

Seite teilen: