Schulteredoprothetik- künstlicher Ersatz des Schultergelenks

Die Schulter ist beim Menschen das Gelenk mit der größten Beweglichkeit in allen Richtungen. Erst dieses Bewegungsausmaß ermöglicht die große Reichweite und vielfältige Einsetzbarkeit unserer Hände. Das Schultergelenk wird geringer mit Druck belastet als Knie- und Hüftgelenk, die beim Laufen das Körpergewicht tragen müssen. Deshalb ist die Arthrose des Schultergelenkes deutlich seltener. Sie tritt vor allem nach Verletzungen, wie z.B. dem Bruch des Oberarmkopfes auf.

Was ist eine Schultergelenksarthrose?

Unter einer Schultergelenksarthrose versteht man den Gelenkverschleiß im Schultergelenk. Durch nach Verletzungen, wie z.B. dem Bruch des Oberarmkopfes auf wurde die knorpelige Gelenkfläche des Oberarmkopfes oder der Gelenkpfanne beschädidgt. Nutzt sich der Knorpel ab, wird der Puffer im Gelenk immer weniger.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Der Experte begutachtet zunächst  die Haltung des Patienten, tastet die Gelenke nach Schwellungen ab und überprüft deren Beweglichkeit. Ein Röntgenbild- und bei speziellen Fragestellungen eine Kernspintomographie - liefern dann weitere Erkenntnisse über die Schwere der Gelenkschädigung und das Stadium der Arthrose.

Wird die Arthrose früh erkannt, können die Patienten durch regelmäßige Bewegung die Durchblutung des Gelenks fördern und so ihre Beschwerden lindern.

Ist die Erkrankung hingegen schon weit fortgeschritten, kann eine Operation helfen. Erste Wahl ist dabei immer der sogenannte gelenkerhaltende Eingriff bei dem störende Knochenvorwölbungen entfernt werden. Erst wenn ein gelenkerhaltender Eingriff nicht mehr möglich ist sowie die Beweglichkeit und das Gehvermögen zunehmend schlechter werden, ist der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks zu empfehlen.

Unser Behandlungsangebot

In vielen Fällen geht die Schulterarthrose (Omarthrose) mit einer Bewegungseinschränkung und mäßigen Schmerzen einher und kann mit Schmerzmedikamenten gut behandelt werden. Wenn die Schmerzen jedoch unerträglich sind oder der Bewegungsverlust die alltäglichen Aktivitäten hochgradig einschränkt besteht die Indikation zur Schulterprothese. In diesem Fall werden sowohl der Oberarmkopf als auch die Gelenkpfanne durch Implantate ersetzt. Da sich die Prothese an der normalen Anatomie orientiert bezeichnet man sie auch als anatomische Schulterprothese.

Je nach Ausmaß der Arthrose stehen unterschiedliche Typen von Kunstgelenken zur Verfügung, die das Schultergelenk teilweise oder vollständig  ersetzen.

Wir bieten unter anderem

 

  • Endoprothetischer Ersatz des Schultergelenkes bei frischen Knochenbrüchen, bei Gelenkverschleiß (Omarthrose) und bei weiteren fortgeschrittenen Erkrankungen der Schulter
  • Prothesenwechseloperationen an Hüfte, Knie und Schulter bei Prothesenlockerungen und ---Prothesenfehlfunktion:

 

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