Hüftendoprothetik- künstlicher Ersatz des Hüftgelenks

Die Implantation eines künstlichen Gelenkersatzes zählt zu den in deutschen Kliniken am häufigsten durchgeführten Operationen. Durch diesen Eingriff können wir bei vielen Patienten jahrelang bestehende schmerzhafte Leiden deutlich bessern. Wir helfen Ihnen bei Arthrosen (dem sogenannten Gelenkverschleiß) des Hüftgelenks.

Wenn die konservative Therapie die Schmerzen nicht mehr lindert, kann ein künstlicher Gelenkersatz (Endoprothese) Erleichterung bringen. Eine Operation ist dann sinnvoll, wenn der Patient bereits an einer fortgeschrittene Arthrose leidet, konservative Behandlungswege nicht dem gewünschten Erfolg hatten und er daher über einen längeren Zeitraum über massive Schmerzen klagt.

Was ist eine Hüftgelenksarthrose?

Immer mehr Deutsche klagen über Beschwerden an der Hüfte. Häufige Ursache ist eine Hüftgelenksarthrose, die chronische Schädigung des Gelenkknorpels und in der Folge auch des Knochens. Die kann plötzlich, ohne erkennbare Ursache, oder als Folge einer dauerhaften Fehlbelastung, chronisch entzündeter Gelenke und nach Unfällen auftreten. „Normalerweise sorgt ein Knorpel dafür, dass Hüftkopf und –pfanne nicht aneinander reiben.

Nutzt sich der Knorpel ab, wird der Puffer im Gelenk immer weniger. Die Folge: Schmerzen beim Gehen und später auch beim Bücken, dem Aussteigen aus dem Auto oder beim Treppensteigen. Das sind erste Warnsignale für eine mögliche Arthrose im Hüftgelenk.

 

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Der Experte begutachtet zunächst den Gang und die Haltung des Patienten, tastet die Gelenke nach Schwellungen ab und überprüft deren Beweglichkeit. Ein Röntgenbild- und bei speziellen Fragestellungen eine Kernspintomographie - liefern dann weitere Erkenntnisse über die Schwere der Gelenkschädigung und das Stadium der Arthrose.

Wird die Arthrose früh erkannt, können die Patienten durch regelmäßige Bewegung die Durchblutung des Gelenks fördern und so ihre Beschwerden lindern.

Ist die Erkrankung hingegen schon weit fortgeschritten, kann eine Operation helfen. Erste Wahl ist dabei immer der sogenannte gelenkerhaltende Eingriff bei dem störende Knochenvorwölbungen entfernt werden. Erst wenn ein gelenkerhaltender Eingriff nicht mehr möglich ist sowie die Beweglichkeit und das Gehvermögen zunehmend schlechter werden, ist der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks zu empfehlen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Den Zeitpunkt der OP bestimmt der Patient dabei immer selbst, der Arzt steht ihm dabei beratend zur Seite. Derzeit erhalten in Deutschland jährlich rund 180.000 Menschen eine sogenannte Endoprothese. Je nach Krankheitsbild stehen unterschiedliche Operationstechniken und Implantate zur Verfügung. Eine stabile Verankerung im Knochen ist dabei ebenso entscheidend, wie eine hohe Beweglichkeit, eine lange Standzeit und der größtmögliche Knochenerhalt. Die Devise lautet, so wenig Prothese wie möglich, so viel wie nötig.

Wir bieten unter anderem

  • Endoprothetischer Ersatz des Hüftgelenkes bei Gelenkverschleiß (Coxarthrose), bei Hüftkopfnekrose (Knocheninfarkt), sowie nach Unfällen
  • Prothesenwechseloperationen an Hüfte, Knie und Schulter bei Prothesenlockerungen und ---Prothesenfehlfunktion:

 

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Nach der Operation wird der Patient rund zehn Tage stationär behandelt. Schon einen Tag nach dem Eingriff wird die Rehabilitation mit einem umfangreichen Physiotherapieprogramm eingeleitet. Der Patient ist so selbst aktiv, schöpft Vertrauen in die neue Prothese und kommt schnell wieder auf die Beine. So wird auch die Funktionsfähigkeit des künstlichen Gelenks immer weiter gesteigert. Gleichzeitig ist eine Thromboseprophylaxe entscheidend..

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