Stationäre geriatrische Behandlung

Unter Geriatrie versteht man die Altersheilkunde. Sie ist der Zweig der Medizin, der sich mit Prävention, Diagnose und Therapie von Krankheiten älterer Menschen befasst. Dies betrifft Erkrankungen, insbesondere die Kombination von verschiedenen gleichzeitig vorliegenden Erkrankungen und Syndromen, die insbesondere bei älteren Menschen vorkommen und zur Hilfsbedürftigkeit und zum Verlust der Alltagsselbstständigkeit führen können. Ältere Menschen werden in der Geriatrie anhand eines umfassenden und teilhaberorientierten Behandlungsansatzes interdisziplinär und berufsgruppenübergreifend versorgt.

Unser Behandlungskonzept

Das geriatrische Team der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz  arbeitet nach standardisierten geriatrischen und sozialen Assessments. Dabei ist die Frührehabilitation ein Teil der geriatrischen Versorgung. Durch ein entsprechendes Screening werden die entsprechenden Patienten schon bei der Aufnahme der geriatrischen Abteilung zugeordnet und der Behandlung zugeführt. Unser Team ist multiprofessionell, interdisziplinär und setzt sich aus qualifizierten Ärzten, Pflegefachkräften, Sozialpädagogen, Psychologen, Logopäden und Ergo- sowie Physiotherapeuten zusammen und wird geleitet von unserer Chefärztin Frau Dr. med. Friederike Gelpke.

Unser oberstes Ziel ist es die Lebensqualität und die  Selbstständigkeit unserer Patienten zu erhalten  und wiederherzustellen. Dafür arbeiten wir eng mit den anderen Fachabteilungen der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz zusammen. Nach abgeschlossener Behandlung können  unsere Patienten in enger Abstimmung  mit deren Angehörigen und mit  unserem Sozialdienst wieder in ihr gewohntes häusliches Umfeld zurückkehren oder werden zur weiterführenden geriatrischen Rehabilitation in eine unserer Kooperationskliniken überwiesen.

Unsere Behandlungsschwerpunkte:

 

  • Gangstörungen und/ oder wiederholte Stürze, mit Immobilität
  • Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen und Gefäßerkrankungen in enger Abstimmung mit den Fachbereichen der Inneren Medizin und der Gefäßchirurgie
  • degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen und Osteoporose
  • chronische Schmerzen
  • bei Frakturen und nach Gelenkoperationen
  • Mobilisation bei schwerer internistischer oder chirurgischer Erkrankung ggf. nach Operation
  • cerebraler Insult
  • neurologische Erkrankungen (Morbus Parkinson, Demenz, Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit)

 

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