Harzklinik Goslar wird Akademisches Lehrkrankenhaus der Uni-Göttingen

Eine gute Nachricht für den Ärzte-Nachwuchs und den Wissenschaftsstandort in der Region: Die Asklepios Harzklinik Goslar ist vom 1. April 2020 an Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin der Georg-August-Universität Göttingen. Das entschied der Fakultätsrat, die PJ-Kommission der Einrichtung hatte zuvor die Harzklinik Goslar dafür vorgeschlagen.

Prof. Heine: „Wir freuen uns sehr, wieder Lehrkrankenhaus zu sein und mit dazu beitragen zu können, den medizinischen Nachwuchs fundiert auszubilden und zu fördern"

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Freuen sich darauf, künftig die Medizin-Studierenden mit auszubilden, von rechts nach links: der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. med. Jörn Heine, mit den Chefärzten, der Asklepios Harzkliniken, Dr. med. Thomas Peterson, Privatdozent Dr. med. Thomas Wittlinger, Dr. med. Dirk Ehrhardt

Die Klinik erhält insgesamt acht Plätze für Medizinstudierende, die am Ende ihres Studiums ihr Praktisches Jahr (PJ) absolvieren, der Lehrstatus betrifft die Fächer Chirurgie, Innere Medizin und Anästhesiologie. Akademische Lehrkrankenhäuser leisten einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung, den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Forschung, Lehre und Patientenversorgung. So gehören die Chefärzte der Harzkliniken der Prüfungskommission an und nehmen mit den Kollegen der Universitätsklinik die Staatsexamina ab. Privatdozent Dr. med. Thomas Wittlinger, Chefarzt der  Medizinischen Klinik I  - Kardiologie, Angiologie und Diabetologie - der Asklepios Harzkliniken, betreute das Projekt von der Klinikseite maßgebend mit und forcierte es erfolgreich, nicht zuletzt auch auf der Grundlage seiner intensiven und ausgezeichneten  Zusammenarbeit im Bereich  der Kardiologie mit der Universitätsmedizin Göttingen.

 

Bereits seit Einführung des Praktischen Jahres von 1970 an war die Klinik in Goslar Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen. Im Zuge der allgemeinen Reduzierung der Zahl der Lehrkrankenhäuser in ganz Deutschland endete der Status vor fünf Jahren, die Universität Göttingen hatte damals die Zahl ihrer Lehrkrankenhäuser allgemein auf insgesamt 20 beschränkt.

 

„Wir freuen uns sehr, wieder Lehrkrankenhaus zu sein und mit dazu beitragen zu können, den medizinischen Nachwuchs fundiert auszubilden und zu fördern“, sagte Prof. Dr. med. Jörn Heine, Ärztlicher Direktor der Asklepios Harzkliniken, zu der Entscheidung. „Eine qualitativ hochwertige, praktisch-klinische Ausbildung ist die beste Voraussetzung, um eine gute Ärztin oder ein guter Arzt zu werden.“ Heine absolvierte 1989 selbst als Student im Krankenhaus in  Goslar zwei Teile seines praktischen Jahres.

Auch Harzkliniken-Geschäftsführerin Adelheid May begrüßte die Entscheidung: „Es ist eine Ehre für uns und belegt einmal mehr, dass wir nicht nur der Gesundheitsversorger Nr. 1 in der Region sind, sondern auch bei der Ausbildung offenbar hoch geschätzt sind.“ Prof. Dr. med. Heine ergänzte: „Mit unseren vielseitigen Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten in  unseren Fachdisziplinen der Medizin bieten wir den Nachwuchsmedizinern interessante Möglichkeiten für ihre berufliche Zukunft. Durch das breite Spektrum der Erkrankungen unserer Patienten haben sie die Möglichkeit, vielfältige Krankheitsbilder in der Praxis kennenzulernen.“

Die Asklepios Harzkliniken stellen mit ihren 389 Planbetten und 14 Fachabteilungen zusammen mit den Asklepios Kliniken Schildautal (500 Betten) die zentrale Gesundheitsversorgung der Harzregion rund um die Uhr sicher. Dabei kooperieren sie eng und kollegial mit anderen Fachabteilungen, niedergelassenen Arztpraxen und benachbarten medizinischen Zentren.  Jedes Jahr betreuen die Asklepios Harzkliniken  insgesamt mehr als  19.000 Patienten stationär,  rund 25.000 Patienten werden jährlich in der Rettungsstelle der Harzklinik Goslar behandelt.

Damit sind in der Harzregion nun wieder zwei Asklepios-Kliniken Lehrkrankenhäuser. Die Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen bilden ebenfalls als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen seit vielen Jahren Studierende im Praktischen Jahr aus und bereiten sie auf die wichtigsten Belange für das bevorstehende Abschlussexamen und ihren beruflichen Einstieg vor. Insgesamt kümmert sich Asklepios bundesweit mit drei Lehrstühlen und mehr als 30 Lehrkrankenhäusern um den medizinischen Nachwuchs. Die Palette der Akademischen Lehrkrankenhäuser bei Asklepios reicht von hoch spezialisierten Fachkliniken bis zu Häusern der Maximalversorgung.

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