Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

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  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     

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Erhöhung der Patientensicherheit in der Arzneimitteltherapie

Stellen der Medikamente durch Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) mit unterstützender Beratung durch Apotheker

Medikamente zu Stellen bedarf Aufmerksamkeit und Konzentration. Störungen müssen vermieden werden und die Tätigkeit ohne Unterbrechungen in einem Arbeitsgang durchgeführt werden.

In Zusammenarbeit mit der Pflegedirektorin Frau Graudenz wurde nach Lösungsmöglichkeiten zur Optimierung der Arzneimittelversorgung gesucht.

Das Richten der Medikamente wird seit Mai 2015 auf 3 Pilotstationen organisatorisch aus dem Stationsalltag an die PTA verlagert, sodass ein störungsfreies Arbeiten möglich ist. Eine examinierte PTA verfügt über umfassendes Wissen zu Arzneimitteln und ihrer Anwendung, welches in den Prozess des Stellens der Medikation einfließt.

Neben dem Richten der Medikation erfolgt durch einen Apotheker die Prüfung der Hausmedikation bzw. klinikärztlichen Verordnung des Patienten auf Plausibilität und Wechselwirkungen. Bei Bedarf wird eine Empfehlung zum Umstellen auf Hauslistenpräparate bzw. ein Vorschlag zum Absetzen erstellt. Bei Resorptionsstörungen (Sondenpatienten, Kurzdarmsyndrom, Schluckbeschwerden etc.) werden alternativer Arzneiformen / Präparate durch die PTA bzw. den Apotheker empfohlen.

Durch das Stationsprojekt wird die Arzneimitteltherapiesicherheit durch folgende Punkte erhöht:

  • Reduzierung von Medikations- /Applikationsfehlern
  • Vermeidung von Überdosierungen / Doppelverordnungen
  • intensive Fachberatung mit Krankenhausapotheker
  • Erkennen und Verhindern von Wechselwirkungen oder sich aufhebenden Wirkungen von verordneten Medikamenten
  • konsequentes Einhalten des Vier-Augen-Prinzips durch 2 Personen (Richten und Verabreichen durch unterschiedliche Mitarbeiter)

Ausblick:

Projekt als Vorbereitung für weitere die Patientensicherheit erhöhende Maßnahmen in Zusammenhang mit der Arzneimitteltherapie:

  • Einführung elektronischer Medikationssoftware (z.B. ID Pharma, Meona)
  • Einführung pharmazeutisches Konsil als Dienstleistung für alle Fachbereiche
  • PTA als Versorgungsassistent – neben den Tätigkeiten im Projekt übernimmt die PTA auch das Bestellen und die Lagerverwaltung der Arzneimittel auf Station

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