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Voraussetzungen für den Erhalt der „Starterprämie“:

  • Ein von dir und uns unterzeichneter Arbeitsvertrag als examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger (w/m/d) oder Altenpfleger (w/m/d),
  • du warst in den letzten 36 Monaten vor Beginn des Arbeitsverhältnisses nicht innerhalb des Asklepios-Konzerns (einschließlich Tochtergesellschaften) als Arbeitnehmer / Auszubildender beschäftigt,
  • dein Anspruch auf „Starterprämie“ entsteht am ersten Tag nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses (Stichtag),
  • dein Anspruch auf „Starterprämie“ ist ausgeschlossen, wenn dein Arbeitsverhältnis vor oder am Stichtag endet oder sich im gekündigten Zustand befindet,
  • bei Eigenkündigung oder wirksamer verhaltensbedingter Kündigung durch uns ergibt sich für dich eine gestaffelte Verpflichtung zur Rückzahlung der „Starterprämie“ abhängig von der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses,
  • die „Starterprämie“ in Höhe von EUR 2.500,00 wird dir als Bruttozahlung gewährt,
  • deine Bewerbung muss spätestens bis zum 31.05.2020 eingegangen sein.

Zappelphillip und Co.

Ihr Kind fällt immer wieder auf, weil es unruhig ist, nicht stillsitzen kann, Beschäftigungen unterbricht, um neue anzufangen, Chaos und Unruhe um sich verbreitet, in der Schule nicht zuhört, träumt, handelt, ohne vorher nachzudenken, Aufträge ganz schnell vergisst, ungeschickt ist, impulsiv handelt, schnell wütend wird und mit seinem Verhalten überall aneckt. Es leidet vielleicht unter einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit oder ohne Hyperaktivität“ abgekürzt auch „AD(H)S“.
Die Kernsymptome dieser Störung sind eine verminderte Konzentrations- und Aufmerksamkeitsspanne, eine erhöhte Impulsivität und vermehrte motorische Unruhe. Sie sollten siuationsübergreifend, also nicht nur in der Schule, und schon seit dem frühen Kindesalter beobachtet werden, um die Diagnosekriterien zu erfüllen.
Kinder mit dieser Störung haben unbehandelt ein höheres Risiko weitere psychische Krankheiten zu entwickeln. Die schulische Laufbahn wird dadurch erschwert und das gesamte Familiensystem oft sehr belastet. Auch das Zusammensein mit anderen Kindern wird durch die mit der Störung verbundenen Verhaltensauffälligkeiten beeinträchtigt. Eine umfassende kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik und Therapie kann die Symptome lindern und die Folgeschäden minimieren.

Der erste Schritt: Eine gründliche Diagnostik

Konzentrationsprobleme, Unruhe und Impulsivität sind unspezifische Symptome - wie Bauchschmerzen. Sie können eine kurze und vorübergehende Reaktion auf Lebensumstände sein oder aber auf eine dringend behandlungsbedürftige körperliche oder seelische Krankheit hinweisen. Die sorgfältige Diagnostik sollte daher eine gründliche körperliche Untersuchung mit der Erhebung von Laborwerten und des EEG, eine ausführliche Erörterung der bisherigen Entwicklung und Lebensumstände des Kindes, eine testpsychologische Untersuchung seiner Leistungsvoraussetzungen und seiner emotionalen Entwicklung durch einen Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie beinhalten. Dafür benötigen wir Ihre Mitarbeit genauso wie die Bereitschaft, mit anderen Ärzten, der Schule und Helfersystemen Informationen auszutauschen.

Ihr Weg zu uns:

Sie können einen Termin für eine Erstvorstellung in einer unserer Institutsambulanzen vereinbaren. Wenn Sie sehr dringlich und schnell Hilfe benötigen, können Sie hier auch einen Krisenvorstellungstermin bekommen. Auch die direkte Einweisung zur stationären Behandlung durch einen Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie ist möglich. Unbedingt sollten Sie (oder andere bevollmächtigte sorgeberechtigte Personen) das Kind zum ersten Termin begleiten. Nach dem ersten Gespräch können Sie und Ihr Kind dann gemeinsam mit unseren Mitarbeitern entscheiden, ob weitere ambulante Termine oder eine teil-/stationäre Behandlung erfolgen sollen.

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Behandlungsangebote:

Kinder und Jugendliche mit AD(H)S können in unserer Institutsambulanz und auf allen unseren Stationen behandelt werden. Von den Ergebnissen der Diagnostik, dem Schweregrad der Symptome, dem Vorhandensein weiterer seelischer Störungen und den Unterstützungsmöglichkeiten der Familie und ggfs. der Schule hängt es ab, ob wir Ihnen eine ambulante, teilstationäre oder stationäre Behandlung empfehlen.

Egal in welchem Bereich unserer Klinik Ihr Kind behandelt werden soll, immer setzt sich die Therapie aus mehreren Bausteinen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammen:

  • Psychoedukation, d.h. Beratung des Kindes und der Bezugspersonen über die Krankheit und den möglichen Umgang mit den Symptomen
  • Psychotherapie mit verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt
  • Trainingsverfahren wie Konzentrationstraining, Training zum Umgang mit Aggressionen, soziales Kompetenztraining
  • Sport- und Bewegungstherapie, Ergotherapie, Reittherapie und andere handlungsorientierte Therapieverfahren in der Gruppe zur Förderung von Ressourcen
  • Entspannungsverfahren wie PMR oder autogenes Training
  • Sonderpädagogische Förderung in der Klinikschule
  • Medikamentöse Therapie nach gründlicher Aufklärung über die Vor- und Nachteile und Behandlungsalternativen

Für Grundschulkinder bieten wir auf unserer Station 3.4. ein auf das Alter und die Störung abgestimmtes stationäres Gruppenpsychotherapieprogramm über 8 Wochen an, in das die Familien im Rahmen von Elterngruppen besonders eng einbezogen werden. Für Vorschulkinder und Kinder mit geistigen Entwicklungsverzögerungen, die außerdem AD(H)S- Symptome zeigen, gibt es störungsspezifische Gruppentherapie auf der Station 3.1. in Lübben und in der Tagesklinik in Königs Wusterhausen.

Nachsorge

Wir arbeiten bei Bedarf gern mit niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiatern/Psychotherapeuten, Kinder- und Hausärzten, sozialpädiatrischen Zentren, Kliniken, Beratungsstellen, Schulen, Jugendämtern, Jugendhilfeeinrichtungen und anderen Diensten der medizinischen und psychosozialen Versorgung zusammen.

Wenn das Einverständnis der Sorgeberechtigten und der Patienten dazu vorliegt, kann die Gestaltung klinikübergreifender Hilfen dadurch sinnvoll unterstützt werden.

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