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Im Asklepios Westklinikum Rissen

  • Sind 96% der Mitarbeiter:innen geimpft
  • werden alle  Mitarbeiter:innen wöchentlich getestet
  • werden alle Patienten:innen ebenfalls regelmäßig getestet
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Adipositaszentrum

Unser gemeinsames Ziel: abnehmen und das reduzierte Gewicht halten

adipositas_Westklinikum

Den Kampf gegen Übergewicht führen viele Betroffene über Jahre hinweg, begleitet von Jo-Jo-Effekten oder auch Diabetes, Rücken- und Gelenkschäden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Depressionen. Adipositas ist eine chronische Erkrankung. Für einen dauerhaften Therapieerfolg müssen Betroffene ein Leben lang arbeiten. Dabei stehen wir Ihnen mit unserer fast zwanzigjährigen Expertise zur Seite – ohne lange Wartezeiten und mit umfassender Beratung vor, während und nach der Behandlung.

Unsere sektionsübergreifenden Strukturen verbinden alle Kompetenzen zu einem ganzheitlichen multimodalen Therapiekonzept. Es beinhaltet alle konservativen und operativen Therapiemaßnahmen und bietet auch nach der Operation eine lebenslange Nachsorge.

Alles über Adipositas und unsere Therapie erfahren

Adiposias: Definition

Definiton Adipositas

Als Adipositas (Fettleibigkeit) bezeichnet man die über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts. Es handelt sich dabei um einen chronischen Krankheitszustand, bei dem das Körpergewicht deutlich erhöht ist. Als Maßeinheit gilt der Körpermasseindex, auch bekannt als Body-Mass-Index (BMI).

Die Berechnung des BMI ist im Folgenden beschrieben: Körpergewicht (in kg) / Körpergröße (in m²).

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht bei einem BMI über 30 von Adipositas. Als extrem adipös gelten Menschen mit einem BMI von 35 oder mehr. Das trifft allein in Deutschland schon auf etwa 1,5 Millionen Menschen zu – Tendenz steigend.

Ist Adipositas gefährlich?

Bei Menschen, die über einen langen Zeitraum unter Adipositas leiden, aber spätestens nach zehn Jahren, entwickeln sich Folgeerkrankungen. Schon aus diesem Grund ist es sinnvoll und wichtig, Adipositas zu behandeln, bevor gesundheitliche Beschwerden, vor allem Langzeitfolgen auftreten.

Folgeerkrankungen können sein:

  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Fettleber
  • Atembeschwerden (Belastungsdyspnoe, Asthma)
  • nächtliche Atemaussetzer (Schlaf-Apnoe-Syndrom)
  • Gelenkerkrankungen (z. B. Arthrose)
  • Gallenblasensteine
  • Sodbrennen (Reflux)
  • Gicht (Hyperurikämie)
  • Harninkontinenz
  • psychische Probleme, z. B. Depression
  • Unfruchtbarkeit (Infertilität)
  • erhöhtes Risiko für Schlaganfälle und Krebserkrankungen
  • Ursachen der Adipositas

Adipositas kann viele Gründe haben. Die häufigsten Ursachen sind:

  • eine familiäre oder genetische Disposition
  • ein ungesunder Lebensstil (Bewegungsmangel, falsche Ernährung)
  • Schlafmangel
  • Stress
  • depressive Erkrankungen
  • Essstörungen (z. B. Binge-Eating-Disorder, Night-Eating-Disorder)
  • endokrine Erkrankungen (z. B. Hypothyreose, Cushing-Syndrom)
  • Medikamente (z. B. Antidepressiva, Neuroleptika, Phasenprophylaktika, Antiepileptika, Antidiabetika, Glukokortikoide, einige Kontrazeptiva, Betablocker)
  • andere Ursachen wie Schwangerschaft, Immobilität oder Nikotinverzicht

Kategorie                      BMI (kg/m2)            Risiko für Folgeerkrankungen

Untergewicht                < 18,5                      niedrig

Normalgewicht             18,5–24,9                durchschnittlich

Übergewicht                  25–29,9                  gering erhöht

Adipositas Grad I          30–34,5                   erhöht

Adipositas Grad II         35–39,9                   hoch

Adipositas Grad III        40–49,9                   sehr hoch

Adipositas Grad IV        50–59,9                   sehr hoch

Adipositas Grad V         60 und höher            sehr hoch

Hier können Sie Ihren BMI berechnen

Konservative Adipositastherapie

Multimodales Behandlungskonzept_Adipositas_Westklinikum_Rissen
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Konservative Therapie im multimodalen Therapiekonzept

Im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzeptes werden im Adipositaszentrum des Asklepios-Westklinikums alle konservativen Maßnahmen angeboten, die auf eine patientenindividuelle und langfristige Lebensstiländerung abzielen:

  • Ernährungs- und Verhaltenstherapie
  • Bewegungstherapie in speziellen Sportgruppen
  • Schulung in Patientenseminaren
  • Kontakt zu Selbsthilfegruppen
  • Abklärung internistisch-endokrinologischer Ursachen
  • Abklärung psychischer Ursachen
  • Abklärung des Schlaf-Apnoe-Syndroms
  • Verhaltensorientierte Ernährungstherapie

Während des Behandlungsverlaufes werden die Patienten im Rahmen des multimodalen Therapiekonzeptes von zertifizierten Ernährungstherapeuten sowohl beraten als auch auf ihrem Weg begleitet. Beginnend mit einer Intensivanamnese ermitteln sie mithilfe eines Ernährungsprotokolls die derzeitigen Essgewohnheiten und arbeiten mit den Patienten gemeinsam an einer Optimierung des Essverhaltens. Während der Ernährungsberatung wird den Patienten wichtiges Wissen rund um eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise mitgegeben. Außerdem werden hier verhaltenstherapeutische Maßnahmen eingeleitet.

Ist eine Operation zur Gewichtsreduktion indiziert, werden die Patienten ernährungstherapeutisch vor und nach der Operation betreut und geschult. Sie erhalten auf das jeweilige operative Verfahren abgestimmte Empfehlungen zur Ernährung und Hinweise zu nötigen Nahrungsergänzungen, um bestimmten Mängeln wie beispielsweise einem Vitaminmangel vorzubeugen.

Im Rahmen der Nachsorge besprechen die Ernährungstherapeuten mit den Patienten den postoperativen Kostaufbau und stehen ihnen beratend zur Seite, um eine dauerhafte Gewichtsreduktion und -stabilisierung ohne Rückfälle zu erzielen.

Bewegungstherapie

Körperliche Aktivität erhöht den Energieverbrauch und trägt wesentlich zur Gewichtsreduktion und -stabilisierung sowie nachweislich zum Wohlbefinden der Patienten bei. Sie ist daher ein wichtiger Bestandteil des Therapiekonzeptes.

Positive Effekte einer Bewegungstherapie:

  • Blutfettwerte werden reduziert, Ablagerungen in den Gefäßen abgebaut
  • die zusätzliche Sauerstoffzufuhr im Gehirn beeinflusst das Denkvermögen positiv
  • Stresshormone werden abgebaut
  • das Herz-Kreislauf-System wird belastbarer
  • Leistungsfähigkeit und Atemvolumen nehmen zu
  • Reduzierung der Belastungsapnoe
  • Muskeln werden aufgebaut, der Körperfettanteil sinkt
  • Erhaltung und Verbesserung der Knochendichte
  • erhöhte Flexibilität des Bewegungsapparates
  • Aufbau von Gelenkknorpeln, Stabilisierung der Bänder und Reduzierung der Arthrosegefahr
  • die Ausschüttung körpereigener Endorphine wirkt sich positiv auf die Psyche aus
  • Vorbeugung einer manifesten Depression

Die individuellen Möglichkeiten im Rahmen von Kraft- und Ausdauertraining, Gruppen- oder Hockergymnastik werden mit den Patienten besprochen.

Therapiemöglichkeiten:

  • medizinische Therapie an modernen, computergesteuerten Geräten
  • Krafttraining zur Stärkung von Arm-, Bein- und Rumpfmuskulatur
  • Ausdauertraining: Es stehen Rad- und Sitzergometer, Crosstrainer, Laufband und NuStep zur Verfügung
  • Bewegungsbad und Aquagymnastik: Lauf- und Gymnastikübungen im Wasser trainieren schonend das Herz-Kreislauf-System sowie die Muskulatur und entlasten die Gelenke.

Psychologische Untersuchung und Verhaltenstherapie

Die Psyche und unterschiedliche psychosoziale Belastungen spielen oftmals bei einer Adipositaserkrankung eine große Rolle. Deshalb beinhaltet die konservative Therapie immer eine psychologische Untersuchung, die im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs mit einem unserer Psychologen stattfindet. Dies dient einem Ausschluss von möglichen Kontraindikationen im Vorfeld einer operativen Therapie. Für den Fall, dass der Psychologe eine weitere psychotherapeutische oder psychiatrische Begleitung veranlasst, empfehlen wir die Weiterbehandlung bei einem Kooperationspartner des Adipositaszentrums.

Magenballon

Magenballon

Mithilfe eines Magenballons soll dazu beigetragen werden, dass die Patienten, die auf Grund von extremem Übergewicht nicht narkosefähig sind, ihr Gewicht reduzieren können. Dies geschieht über ein Stufenprinzip. Der Magenballon ist keine eigenständige Therapiealternative, sondern dient dem Zweck, dass durch Gewichtsreduzierung eine Operation zu einem späteren Zeitpunkt möglich wird.

Vorgehensweise:

Der Magenballon wird endoskopisch im Magen platziert und im Anschluss mit 500 ml Wasser gefüllt. Der Ballon füllt auf diese Weise einen Großteil des Magens aus und reduziert das Magenvolumen.

Wirkungsweise:

  • Nahrungsaufnahme nur noch vermindert möglich
  • Sättigungsgefühl tritt schneller ein und hält länger an

Nachteile:

  • Der Magenballon muss nach spätestens sieben Monaten wieder entfernt werden
  • Nur wenn Gewicht und Allgemeinzustand des Patienten eine Narkose vertretbar machen, kann eine Anschlussversorgung erfolgen
  • Die Anschlussversorgung in Form eines chirurgischen Eingriffs muss zügig erfolgen, um einen Rückfall in alte Essgewohnheiten zu verhindern

In besonderen Fällen bieten wir die OP als Selbstzahler-Leistung an.  

Operative Adipositastherapie

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Operative Adipositastherapie

Die operative Behandlung zeigt sich bei Adipositas am effektivsten. Mit dieser Behandlung kann das Gewicht dauerhaft reduziert werden. Durch die Operation, anhand eines Magenbypasses oder Schlauchmagens, kann der Patient etwa 70 % seines Übergewichts abnehmen. Wichtig zu wissen ist aber, dass Adipositas eine chronische Erkrankung ist und es trotz Operation einer lebenslangen Behandlung bedarf. Die Therapie kann nur erfolgreich sein, wenn die Gewohnheiten des Patienten nach der Operation verändert werden. Es ist wichtig, dass er lebenslang daran arbeitet.


Patienten sollten die Operation als Beginn einer neuen Lebensphase sehen. Wie viel Gewicht ein Patient nach einer Operation verliert, hängt wesentlich von folgenden Faktoren ab:

  • Alter
  • Ausgangsgewicht
  • dem allgemeinen Gesundheitszustand
  • dem Durchhaltevermögen bei der Verhaltens- und Ernährungsumstellung
  • der eigenen Motivation

Ein chirurgischer Eingriff ist indiziert, wenn

  • Patienten unter einer langjährigen Adipositas leiden,
  • alle konservativen Therapien wie Ernährungs- und Bewegungstherapien ausgeschöpft sind,
  • der Body-Mass-Index bei über 40 (oder im Falle relevanter Begleiterkrankungen bei über 35) liegt,
  • hormonelle Ursachen, psychische Erkrankungen oder Suchterkrankungen ausgeschlossen sind.

In vertrauensvollen Gesprächen und ausführlichen Untersuchungen analysieren die Experten im Adipositaszentrum zunächst die persönliche Situation und ziehen bei bestimmten Fragestellungen weitere Experten hinzu.

Operationsmethoden

Alle Operationen werden minimalinvasiv mit der sogenannten Schlüssellochtechnik durchgeführt. Unsere Klinik verfügt über eine moderne Ausstattung, unter anderem mit 4K-/HD-Technologie. Für die Patienten bedeutet das einen deutlich verkürzten Krankenhausaufenthalt, ein besseres kosmetisches Ergebnis und deutlich geringere Schmerzen nach der Operation.

Schlauchmagen_Asklepios-Westklinikum

1. Schlauchmagen (Sleeve-Gastrectomy)

Bei diesem Verfahren wird der größte Teil des Magens (ca. 80 %) entfernt. Übrig bleibt ein schlauchförmiger Restmagen, der dann nur noch geringe Nahrungsmengen aufnehmen kann. Das Sättigungsgefühl tritt schneller ein. Gleichzeitig wird der Teil des Magens entfernt, in dem das Hungerhormon Ghrelin gebildet wird. Dadurch haben die Patienten zumindest in der ersten Zeit nach der Operation ein geringes Hungergefühl und seltener Heißhungerattacken.

 

Vorteile:

  • Der Verdauungstrakt bzw. der normale Nahrungsweg bleibt erhalten
  • Mangelerscheinungen treten tendenziell seltener auf – dennoch ist eine zusätzliche Vitamin- und Mineralstoffeinnahme wichtig!
  • Eine Magenspiegelung ist weiterhin möglich

Nachteile:

  • Für einen stabilen Gewichtsverlauf ist hohe Disziplin des Patienten gefragt: Der Schlauchmagen kann sich bei zu großen Portionen wieder ausweiten
  • Die Wirkung des verkleinerten Magens bleibt bei weichen hochkalorischen Nahrungsmitteln oder Flüssigkeiten aus
  • Nicht geeignet für Patienten mit starkem Sodbrennen – es kann sich verstärken oder auch neu auftreten

Omega_Loop_Magenbypass

2. Omega-Loop-Magenbypass (Mini-Gastric-Bypass)

Ein Bypass-Verfahren, bei dem eine neue Nahrungspassage gebildet wird, eignet sich besonders für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und Refluxösophagitis.

Der Magen wird in einen schmalen, verkürzten Schlauchmagen und einen Restmagen, der im Körper verbleibt und weiterhin Verdauungssäfte produziert, aufgeteilt. Der neue kleinere Magen wird dann mit einer rund zwei Meter weiter unten liegenden Dünndarmschlinge seitlich verbunden. Die Nahrung durchquert somit nur noch den neu gebildeten Magen sowie einen Teil des Darms. Der andere Teil des Darms sowie der Restmagen werden somit umgangen und kommen mit der Nahrung nicht mehr in Kontakt.

Sowohl die Nahrungsmenge, die pro Mahlzeit eingenommen werden kann, als auch die Verwertung der Nahrung verringern sich. Es kann eine mittlere Gewichtsabnahme von ca. 60–80 % des Übergewichts erreicht werden.

Vorteile:

  • ausgeprägter und über Jahre stabiler Gewichtsverlust
  • geeignet für Patienten mit Sodbrennen
  • gute Langzeitergebnisse und Wirkung auf die Verbesserung oder den Rückgang von Diabetes mellitus Typ 2

Nachteile:

  • Es können nicht mehr alle Vitamine und Nährstoffe aufgenommen werden und müssen lebenslang als Nahrungsergänzung eingenommen werden
  • Eine Spiegelung des großen ausgeschalteten restlichen Magens ist nicht mehr möglich
  • Resorption bestimmter Medikamente ist möglicherweise nicht mehr gewährleistet (Antidepressiva, Verhütungsmittel)

Roux_en_Y_Magenbypass

3. Roux-en-Y-Magenbypass

Bei diesem Magenbypass wird der Magen in zwei Teile getrennt: eine kleine Magentasche, an die der Dünndarm direkt angenäht wird, und den Restmagen. Die neue Magentasche kann nur wenig Nahrung aufnehmen, bis sie gefüllt ist, was auch die Resorption bestimmter Medikamente wie Antidepressiva und Verhütungsmittel einschränkt. Außerdem wird der Dünndarm so umgeleitet, dass die Verdauungssäfte erst auf die Nahrung treffen, wenn sie bereits einen Teil des Dünndarms passiert haben. Ein Teil der Nährstoffe und der Kalorien wird somit nicht verdaut, sondern verlässt den Körper wieder mit dem Stuhl.

Vorteile:

  • sehr hoher und über Jahre stabiler Gewichtsverlust
  • Sodbrennen wird meist beseitigt
  • gute Langzeitergebnisse und Wirkung auf die Verbesserung oder den Rückgang von Diabetes mellitus Typ 2

Nachteile:

  • Erhöhte Gefahr von Mangelerscheinungen – eine lebenslange Einnahme von Vitamin- und Mineralpräparaten ist unumgänglich
  • Eine Spiegelung des großen ausgeschalteten restlichen Magens ist nicht mehr möglich

4. Magenband-Einstellung oder -Explantation

In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass die Versorgung mit einem Magenband unverhältnismäßig oft zu schlechten Ergebnissen führt. Europaweit gehen die Implantationszahlen daher deutlich zurück und auch das Adipositaszentrum der Klinikum GmbH verzichtet aus diesem Grund gänzlich auf Magenbandimplantationen.

Patienten, die mit einem Magenband versorgt wurden, können sich aber bei Komplikationen jederzeit an unser Zentrum wenden. Wir werden Sie über die Alternativen ausführlich beraten und gegebenenfalls eine Explantation vornehmen. Der Eingriff erfolgt in der Regel mit minimalinvasiver Technik.

Mögliche Komplikationen:

  • Magenpouch-Vergrößerung
  • Erweiterung der Speiseröhre
  • Gewichtszunahme trotz Magenband. In diesem Fall kann unter Umständen eine Umwandlungsoperation in einen Magenbypass oder Schlauchmagen erfolgen.

Die Entscheidung für eine OP-Methode hängt von vielen Faktoren ab und wird individuell mit dem Arzt besprochen.

Bei allen operativen Techniken entscheiden die Mitarbeit und der Informationsstand des Patienten sowie eine lebenslange Nachsorge über den Erfolg.

Eine genaue Aufklärung und Hinweise auf die Ernährung nach der Operation sind unbedingt erforderlich. Regelmäßige medizinische und ernährungstherapeutische Nachsorge helfen auch, mögliche Mangelerscheinungen rechtzeitig zu erkennen und vorzubeugen. Die Vitamin- und Mineralstoffeinnahme sowie patientenindividuelle Ess- und Verhaltensmuster können so reevaluiert werden.

Zudem trägt es einen wichtigen Teil dazu bei, das Gewicht nach der Operation zu stabilisieren und eine erneute Gewichtszunahme zu vermeiden.

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Online-Patientenseminar: Leicht durchs Leben

Online Patientenseminar: Erfahren Sie alles über moderne Therapiemöglichkeiten

Erfahren Sie alles über moderne Therapiemöglichkeiten

Die nächsten Termine jeweils am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr

  • 15.7.2021 
  • 19.8.2021 
  • 16.9.2021 
  • 21.10.2021 
  • 18.11.2021 
  • 16.12.2021 

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Nachsorge

Nachsorge, Asklepios Westklinikum, Adipositas
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Nachsorge

Eine dauerhafte Umstellung der Lebens- und Essgewohnheiten ist ausschlaggebend für eine erfolgreiche Adipositastherapie. Hierbei geben wir Hilfestellung: Unser Konzept beinhaltet eine lebenslange Nachsorge, die bereits vier Wochen nach dem stationären Aufenthalt beginnt. Den ersten Termin erhalten Patienten bereits während ihres Klinikaufenthaltes.

Relevante Aspekte der Nachsorge:

  • Aufklärung und Hinweise zur Ernährungsumstellung nach der Operation
  • Erstellen eines individuellen Ernährungsplans unter Berücksichtigung der Lebensrealität des Patienten
  • Beratung und Aufklärung zu ergänzenden kosmetischen Operationsmöglichkeiten, beispielsweise bei Hautüberschuss
  • Feststellung und Therapie von eventuell auftretenden Mangelerscheinungen (Vitamine und Mineralstoffe)

Darüber hinaus können sich Patienten bei auftretenden Fragen und Komplikationen jederzeit an das Team des Adipositaszentrums wenden.

In vielen Fällen leiden die Patienten nach einer massiven Gewichtsabnahme auch an überschüssigen Hautlappen. Plastische Wiederherstellungs-operationen werden von unseren Kooperationspartnern angeboten. Die Kostenübernahme der Behandlung kann bei der Krankenkasse bzw. der Krankenversicherung beantragt werden.

Plastische Chirurgie

Plastische Chirurgie: Zusammenarbeit Asklepios Altona

ZUSAMMENARBEIT MIT DER ASKLEPIOS KLINIK ALTONA

Nach einer massiven Gewichtsabnahme ist es in vielen Fällen erforderlich, die Körperkontur wieder herzustellen. Im Adipositaszentrum Hamburg führen diese Bauchdeckenstraffungen und Mammareduktions-plastiken unsere spezialisierten Chirurgen durch.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Ergänzend arbeiten wird interdisziplinär mit der Sektion für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie  in der Asklepios Klinik Altona zusammen. Unter der Expertise von Frau Dr. Weiß werden auch hier im Bereich der körperformenden Chirurgie Straffungsoperationen nach einer intensiven Gewichtsabnahme durchgeführt.

Adipositassprechstunde

Erstvorstellung in unserer Sprechstunde

Bitte bringen Sie zur vereinbarten Sprechstunde folgende Unterlagen mit:

Idealerweise besuchen Sie vorab eines unserer Patientenseminare.

Unsere Tagesklinik

Tagesklinik für Essstörungen, Jungerwachsene und Adipositas

Wenn essgestörtes Verhalten (Essattacken, Verlust der Mahlzeitenstruktur, Snacking, Süßigkeitenkonsum, Süßgetränke, u.a.) bei Ihnen zu Adipositas geführt hat, ist es schwer dauerhaft wieder abzunehmen.

Viele Menschen kennen aus leidvoller Erfahrung den Jo-Jo-Effekt, das Wechselspiel aus Diäten und Gewichtszunahme.  Häufig liegen dem gestörten Essverhalten andere psychische Ursachen zugrunde. Essen kann innere Anspannung, Stress, Traurigkeit, Niedergeschlagenheit oder Wut und Verzweiflung erträglicher machen. Manche Menschen mit Adipositas sind an einer Depression erkrankt oder haben eine Angsterkrankung.

Unsere intensive psychosomatische tagesklinische Behandlung steht auf den drei Säulen Psychotherapie, Ernährungstherapie und Körpertherapie/ Sport. In der Einzel- und Gruppenpsychotherapie haben sie die Möglichkeit, sich mit möglichen psychischen Belastungen intensiv auseinander zu setzen. Die Ernährungstherapie dient neben umfassender Information über gesunde Ernährung auch dazu, dass sie ihr Essverhalten ganz praktisch ändern lernen. Dazu bieten wir eine Lehrküche an, in der sie unter Anleitung unserer Ökotrophologinnen gesunde Speisen zubereiten und ihre Erfahrungen zu Hause ausprobieren. Sie führen ein Esstagebuch, was sie mit unseren Spezialistinnen besprechen. Darüber hinaus verändern sie während der Tagesklinikzeit ihr Bewegungsverhalten durch regelmäßige Sporteinheiten. Dabei werden auch die Bedürfnisse von Menschen mit sehr schwerem Übergewicht berücksichtigt. In der Körpertherapie arbeiten wir mit Ihnen an ihrem Körperbild und der Wahrnehmung ihres Körpers.

Abzunehmen ist ein Projekt auf längere Zeit, kein schnelles Geschehen. Wir helfen Ihnen dabei, sie auf den Weg zu bringen.

  • Tagesklinische Therapieangebote
  • Einzelpsychotherapie
  • Gruppenpsychotherapie
  • Tanz-und Bewegungstherapie
  • Sport
  • Ernährungsberatung
  • Angeleitetes Kochen in unserer Lehrküche
  • Sozialberatung
  • Medizinische Behandlung

Sie haben Fragen oder Interesse an einer Behandlung?

Telefon: 040-81912501

E-Mail: kontakt@psychosomatik-hamburg.de

Kurzfristige Informations-und Beratungsgespräche sind möglich.

Sprechen Sie uns an.

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Bitte melden Sie sich bei Frau Anja Recker für den Vortrag an.

Dr. Jamal El Chafchak, Leitender Oberarzt im Interview

Ab einem BMI (Body-Mass-Index) von 30 sprechen Mediziner von Fettleibigkeit oder Adipositas. Bei vielen dieser Menschen nützt keine Diät mehr. Häufig leiden sie an Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus oder hohem Blutdruck. Manchmal hilft dann nur noch eine Operation, um den Betroffenen zu helfen. Dr. Jamal El Chafchak, Leitender Oberarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie spricht über die Möglichkeiten, den Magen durch einen Schlauchmagen oder einen Magenbypass chirurgisch zu verkleinern. Diese Operationen werden im Adipositaszentrum minimalinvasiv, also ohne große Schnitte durchgeführt und sorgen dafür, dass die Betroffenen schneller satt sind und abnehmen.

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Our shared goal: to lose weight and maintain it

Fahne_ENG
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The struggle against obesity lasts many years, accompanied by anything from yo-yo effects or diabetes, back and joint pain, cardiovascular disorders to depression. Obesity is a chronic condition. Those affected have to work their whole lives on maintaining permanent therapy success. In doing so, we are at your side with nearly 20 years of experience, no long waiting times and extensive consultations before, during and after treatment.
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