Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

Mehr erfahren

Blasenkrebs

Der Verdacht auf einen bösartigen Tumor der Blase ergibt sich durch Blutbeimengungen des Urins meist ohne Brennen beim Wasserlassen, es können Schmerzen der Harnblase oder ein häufiger Harndrang bestehen.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Bereits durch Urinuntersuchungen kann sich ein Hinweis auf das Vorliegen eines bösartigen Blasentumors ergeben. Dieser Verdacht kann mittels Ultraschall ggf. erhärtet werden. Bei Tumoren der Harnblase bietet sich zusätzlich die Möglichkeit einer Blasenspiegelung, einer nahezu schmerzfreien Endoskopie, bei der die Diagnose gesichert werden kann und bereits rein optisch eine erste Einschätzung des Befundes erfolgt. In seltenen Fällen wird man die Diagnostik um ein CT bereits vor der operativen Therapie erweitern.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Liegt der Verdacht eines bösartigen Blasentumors vor ist eine operative Therapie erforderlich. Es wird zunächst durch die Harnröhre hindurch der Tumor abgetragen. Entscheidend für das weitere Vorgehen ist der feingewebliche Untersuchungsbefund. Bei Vorstufen zum Blasenkrebs ist nur eine Kontrolle erforderlich, in den meisten Fällen muss aber der Eingriff nach 6-8 Wochen wiederholt werden um Ihnen als Patient eine möglichst hohe Sicherheit in Bezug auf Tumorfreiheit geben zu können. Unter bestimmten Voraussetzungen kann vor dem Eingriff eine Art „Farbstoff“ in die Blase eingegeben werden (photodynamische Diagnostik), dieser hilft auch kleinste Veränderungen zu identifizieren.

Zeigt der Gewebebefund eine weiter fortgeschrittene Erkrankung kann auch eine umfangreichere operative Therapie erforderlich werden. Sollte es erforderlich sein die komplette Harnblase zu entfernen, bieten wir Ihnen natürlich diese Operation bis hin zur „Blasenneubildung“ aus Darm an.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus wird Ihr behandelnder Arzt bereits über den Verlauf informiert sein. Der Urologe wird mit Ihnen das weitere Vorgehen insbesondere die Nachsorge im Detail besprechen.

Nach einer Krebsoperation steht Ihnen in der Regel eine Anschlussheilbehandlung zu. Unser Sozialdienst wird sie entsprechend beraten und die Formalien mit Ihnen bewältigen, so dass Sie sich ganz auf Ihre Genesung konzentrieren können. Sollte Hilfe im häuslichen Umfeld erforderlich werden, stehen wir auch hier beratend zur Verfügung. Bereits am Entlassungstag erhalten Ihren behandelnden Ärzten sämtliche Krankenberichte, damit die weitere Betreuung möglichst problemlos erfolgen kann. In einem Abschlussgespräch werden alle für Sie wichtigen Dinge nochmals besprochen, so dass für Sie keine Fragen offen bleiben.

Sollte die Anlage eines künstlichen Urinausganges erforderlich sein, werden Sie im häuslichen Umfeld betreut um den Umgang und die Versorgung mit dem Stoma zu erlernen.

Seite teilen: