Leukämie (Blutkrebs), MDS (Myelodysplastisches Syndrom)

Sowohl bei der Leukämie als auch beim myelodysplastischen Syndrom (MDS) kommt es zu einer Störung der Reifung von Vorstufen der blutbildenden Zellen im Knochenmark. Die Folge sind eine Anämie (Blutarmut), Thrombopenie (Mangel an Blutplättchen) und funktionelle oder absolute Leukopenie (verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen). Klinisch werden Patienten in aller Regel durch Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, Luftnot, Blutungen und Infektionen auffällig.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Sollte Ihr Hausarzt aufgrund eines entsprechenden Blutbildes und der entsprechenden Symptome den Verdacht auf eine Leukämie oder ein MDS haben, so wird er Sie entweder an unsere Schwerpunktpraxis überweisen oder direkt eine Einweisung vornehmen. In aller Regel wird bei entsprechendem Verdacht auf eine der genannten Erkrankungen umgehend eine Knochenmarkpunktion durchgeführt.

Die weitere Behandlung erfolgt entsprechend der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) und variiert stark aufgrund der zum Teil sehr unterschiedlichen Erkrankungen. Dabei muss die Therapie auch immer auf Ihre persönlichen Bedürfnisse mit angepasst werden.

Seite teilen: