Magen

Wir helfen Ihnen in unserem chirurgischen Zentrum. Wir behandeln folgende Erkrankungen des Magens:
Magengeschwür (sogenannte Ulzera) und resultierende Komplikationen – Magenblutung- Magendurchbruch (Perforation), gutartige und bösartige Tumore des Magens.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Neben dem persönlichen Gespräch mit unseren Patienten sind natürlich auch die externen Ausgangsbefunde der Hausärzte Ausgangspunkt des weiteren Vorgehens. Neben einer körperlichen Untersuchung, Ultraschalldiagnostik, stehen spezielle weitere Untersuchungsgänge wie Endoskopie (Magen- und Darmspiegelung etc.) sowie Computertomographie, Kernspintomographie-MRT vor Ort rund um die Uhr bereit und helfen so, die individuelle Planung der weiteren chirurgischen Therapie festzulegen. In den meisten Fällen ist die Magenspiegelung (Gastroskopie) die aussagekräftigste Untersuchungsmethode.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

In den meisten Fällen kann im Rahmen der medikamentösen Therapie ein Magengeschwür zur Abheilung kommen. Rund ein Fünftel aller Patienten mit einem Magengeschwür erkranken an einer akuten oder chronischen Blutung aus dem Geschwür. Hier kann es schnell zu einer Notfallsituation kommen. Meist kann im Rahmen einer Notfallendoskopie eine Blutstillung erfolgreich umgesetzt werden. Sollte dies jedoch nicht gelingen, muss eine operative Therapie durchgeführt werden. Ist im Rahmen der Diagnostik eine Perforation (Magendurchbruch) nachgewiesen worden, ist ebenfalls eine Operation erforderlich. Bei der Tumorbehandlung des Magens muss zwischen gutartigen und bösartigen Erkrankungen unterschieden werden. Gutartige Tumore, wie der gastrointestinale Stromatumor (GIST), können häufig auch minimal-invasiv therapiert werden. Hier kann häufig im Rendevouz-Verfahren mit einer intraoperativen Magenspiegelung und Knopfloch-Chirurgie der Tumor lokal entfernen werden. Größere Tumore oder auch eine spezielle anatomische Lage erfordern natürlich auch offene Operationen (konventionelle Vorgehensweise).

Bei bösartigen Erkrankungen des Magens (Magenkarzinom) wird entsprechend der Lage des Tumors und der Größe nach nationalen wie auch internationalen Standards operativ vorgegangen. Wir werden mit Ihnen besprechen, ob eine Teilentfernung, oder eine totale Entfernung des Magen (Gastrektomie) mit zusätzlicher Entfernung der Lymphknoten (Lymphadenektomie) durchgeführt werden muss. Nach Erhalt des histologischen Ergebnisses wird dann der Fall wiederum in der Tumorkonferenz mit allen anderen Fachdisziplinen diskutiert und eine weitere individuelle Therapie empfohlen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Noch vor Entlassung wird die weitere Therapie mit Ihnen besprochen. Natürlich erhalten die Haus- bzw. Fachärzte, die Sie zugewiesen haben, einen schriftlichen Befund. Der Sozialdienst wird mit eingebunden, so dass weiterführende Rehabilitationsmaßnahmen (Anschlussheilbehandlung) noch während des Klinikaufenthaltes organisiert werden können.

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