Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

ab dem 14.06.2021 gelten folgende Besuchsregelungen für unser Klinikum:

  • täglich 1 Patient – 1 Besucher – 1 Stunde in der Zeit von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Besucher erhalten Zugang mit Nachweis:
    • des vollständigen Impfschutzes
    • einer durchgemachten Covid-19-Infektion
    • eines tagesaktuellen, negativen Antigen-Schnelltests
  • Unsere Besucher sind verpflichtet während des Besuchs innerhalb des Klinikums eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Die Kontakterfassung der Besucher erfolgt durch die Mitarbeiter der Rezeption.

 
Weitere Regelungen:

  • Bei patientennahen Tätigkeiten ist das Tragen einer FFP-2 Maske weiterhin Pflicht
  • Darüber hinaus gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes innerhalb des Klinikums
  • Das Testangebot für Mitarbeiter besteht weiterhin montags in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Tagesklinik, Anmeldung über Frau Hempel unter radeberg@asklepios.com
    • Die Mitarbeitertestungen sind für Personen ohne vollständigen Covid-19-Impfschutz verpflichtend.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Team der Asklepios ASB Klinik Radeberg

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Knorpelersatzchirurgie am Knie- und Sprunggelenk

Mediziner unterscheiden degenerative (verschleißbedingte) und unfallbedingte Knorpelschäden. Erstere sind generell großflächig beziehungsweise betreffen beide Gelenkpartner, sodass der Knorpel nicht ersetzt werden kann. Die optimale Behandlung der Arthrose ist abhängig vom Alter des Patienten. Entweder nehmen unsere Spezialisten eine achskorrigierende Umstellungsoperation oder die Implantation (Verpflanzung) einer Gelenkprothese vor.
Ein unfallbedingter Knorpelschaden kann entweder direkt hervorgerufen werden oder dadurch, dass der Knorpel lokal (örtlich) begrenzt abstirbt. Der entstandene Defekt liegt innerhalb einer ansonsten weitgehend unversehrten Knorpelfläche und kann mit Knorpelmaterial aufgefüllt werden

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Microfracturing

Bei diesem Verfahren perforieren (durchlöchern) wir die knöcherne Grenzmembran (Grenzhäutchen) des Defekts mehrfachmit einem Spezialinstrumentarium, einer sehr feinen Spitzmeißel. Durch diese winzigen Öffnungen füllen wir die geschädigte Stelle mit einem Blutgerinnsel auf. Dieses enthält spezielle Zellen, die ein knorpelähnliches Gewebe ausbilden. Somit lässt sich der Defekt sehr präzise ausgleichen.
Diese Methode eignet sich insbesondere für die Behandlung jüngerer Patienten mit einem Defekt von maximal 2 cm2 Größe.

 

AMIC – Autologe Matrixinduzierte Chondrogenese


Wie beim zuvor beschriebenen Verfahren perforieren (durchlöchern) wir zunächst den Knochengrund des Schadens. Dann füllen wir den Defekt mit einem dreidimensionalen, schaumstoffartigen Gewebe/Matrix aus. Dies dient den Knochenmarkzellen als Leitstruktur. Neues Knorpelgewebe entsteht dadurch, dass sich Knochenmarkzellen in Knorpelzellen umwandeln, die den Defekt verschließen.

 

OATS – Osteochondral Autologe Transplantation


Unsere Mediziner entnehmen aus einem gesunden Gelenkabschnitt – entweder vom betroffenen oder gegenseitigen Gelenk – mit speziellen Stanzen einen Knorpel-Knochen-Zylinder, der außerhalb der Belastungszone liegt. Mittels Pressfit klemmen sie ihn in den dafür vorbereiteten Knorpelschaden.
OATS ist bezogen auf das Ergebnis eine sehr sichere Methode. Da jedoch die Fläche an entnehmbarem Knorpel begrenzt ist, ist diese Methode gewissen Einschränkungen unterworfen.

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