Herzklappenerkrankungen

Der Blutfluss durch unser Herz wird durch unsere vier Herzklappen gesteuert – sie sind die Ventile, die sich öffnen und schließen. Sind die Herzklappen undicht, verkalkt oder eingeengt, wird der Blutfluss durch das Herz behindert. Die Folge: Der Körper wird nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Der Patient verspürt bereits bei leichten Belastungen zunehmende Atemnot. Auch Symptome wie Schmerzen im Brustkorb, ein starker Anstieg des Pulses usw. können auftreten.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Dr. Hussmann vor Monitor im Herzkatheterlabor

Im Rahmen erster Untersuchungen (körperliche Untersuchung plus bildgebende Verfahren, zum Beispiel Ultraschalldiagnostik) prüfen wir, ob bei Ihnen eine Herzklappenerkrankung vorliegt. Hier unterscheidet man zwischen einer Klappenstenose (Herzklappe ist verengt, das Blut staut sich vor der verengten Klappe und muss mit erhöhtem Druck durch die Verengung gepumpt werden) und einer Klappeninsuffizienz (Herzklappe schließt nicht mehr richtig, das Blut fließt durch die undichte Klappe zurück).

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Sollten Sie an einer Herzklappenerkrankung leiden, können wir Sie – abhängig vom Schweregrad der Erkrankung – medikamentös behandeln, oder aber im Rahmen einer Operation vor einer drohenden Herzinsuffizienz (Herzschwäche) schützen. Hierbei kommen sowohl die Herzklappenrekonstruktion (operative Wiederherstellung der erkrankten Herzklappe) als auch der Herzklappenersatz (Ersetzung der erkrankten Herzklappe durch eine künstliche Herzklappe) zum Einsatz. Diese operativen Verfahren werden von unserem Kooperationspartner, der Herzchirurgie in der Asklepios Klinik St. Georg durchgeführt.

Auch zwei neue, nicht-operative Behandlungsmaßnahmen halten wir für unsere Patienten bereit:

Was ist die MitraClip-Methode?

Die MitraClip-Methode ermöglicht es, ohne Öffnung des Brustkorbs eine Mitralklappeninsuffizienz zu behandeln.

Diesen Eingriff führen wir im Krankenhaus St. Georg im Hybrid-OP (OP-Saal, der mit besonderen medizinischen Bildgebungsverfahren ausgestattet ist) durch.

Was ist die TAVI-Methode?

Bei der sogenannten TAVI-Methode (Transkatheter-Aortenklappen-Implantation) wird eine Ersatzklappe in zusammengefaltetem Zustand mittels Herzkatheter an ihren Einsatzort (Aortenklappe) gebracht und dort entfaltet.

Diesen Eingriff führen wir im Krankenhaus St. Georg im Hybrid-OP (OP-Saal, der mit besonderen medizinischen Bildgebungsverfahren ausgestattet ist) durch.

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