Meniskus- und Kreuzbandchirurgie

Innen- und Außenmeniskus sind Bindegewebsscheiben im Kniegelenk, die während der Bewegung den Kontakt der Gelenkflächen von Oberschenkelrolle und Schienbeinplateau vermittelt. Sie dienen gemeinsam mit den Kreuz- und Seitenbändern der Kniestabilität. Schädigungen in diesem System können zum vorzeitigen Gelenkverschleiß, der Arthrose führen.

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Meniskus- und Kreuzbandverletzungen können durch plötzliche Überlastungen bei Unfällen oder im Sport, aber auch bei alltäglichen Bewegungen ausgelöst werden. Die notwendige Kraft für eine Schädigung hängt vom Zustand des Gewebes ab. Bei vorbestehenden degenerativen Veränderungen genügt oft nur eine geringe Krafteinwirkung, um einen Schaden herbeizuführen. Solche Degenrationen sind altersabhängig. Erste Veränderungen treten bereits ab dem 25. Lebensjahr auf.

Der Riss des vorderen Kreuzbandes führt zu einer dauernden Instabilität des Kniegelenkes. Das Band heilt auch nach einer Naht nicht stabil aus. Deshalb muss das Band zur Stabilisierung des Gelenkes ersetzt werden. Die Operation wird über eine Kniespiegelung (Arthroskopie) durchgeführt. Als Transplantat dient eine Sehne, die aus der Kniekehle entnommen wird.

 

Die Behandlung von Meniskusschäden ist von der Qualität und Durchblutung des Gewebes ab. Frische Risse z.B. nach Sportverletzungen können genäht werden, bei größeren Defekten kommet auch das Einnähen eines Transplantates in betracht. Bei Schädigungen in stark degeneriertem Gewebe bleibt nur die sparsame Entfernung der instabilen Meniskusteile.

 

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