Auszeichnungen

Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ)

Bild: Logo KTQ

Worum gehts?

Kliniken, die nach KTQ zertifiziert sind, lassen ihre Strukturen und Abläufe regelmäßig von externen Gutachtern prüfen mit dem Ziel, die Qualität kontinuierlich zu verbessern.

Wer ist Träger des Verfahrens?

Träger sind KTQ-Verfahrens sind die Verbände der Kranken- und Pflegekassen auf Bundesebene, die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Deutsche Pflegerat.

Was haben Sie als Patient davon?

Wenn Sie sich in einem KTQ-zertifizierten Krankenhaus behandeln lassen, dürfen Sie sich sicher sein: Die Klinik wurde von neutralen, externen Experten auf Herz und Nieren geprüft. Alle Abläufe – von der Vorbereitung eines stationären Aufenthalts über die medizinische und pflegerische Behandlung sowie Serviceleistungen bis hin zur Entlassung – werden den anspruchsvollen Vorgaben von KTQ gerecht.

Zertifiziertes Brustzentrum (DIN EN ISO 9001:2008 und durch die Deutsche Krebsgesellschaft (Onkozert))

Wer ist der Träger des Verfahrens?

Träger für die Zertifizierung DIN EN ISO 9001:2008 ist BSI Group Deutschland GmbH
Träger für die Onkozertifizierung ist die Deutsche Krebsgesellschaft (Onkozert)

Worum geht’s?

Unser Brustzentrum Südpfalz ist auf die Behandlung von Brustkrebs spezialisiert und wurde im Juni 2007 erstmals nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im Juni 2015. Durch die Vernetzung von Kompetenz aus allen an Diagnose und Therapie beteiligten Fachrichtungen können wir  ein hohes Maß an Behandlungsqualität in der medizinischen Versorgung sicherstellen.

Die Hauptaufgabe im Brustzentrum Südpfalz ist es, Brustpatienten-/innen in jeder Phase der Erkrankung umfassend zu betreuen. Um das zu gewährleisten, arbeiten Ärzte, Therapeuten und Pflegepersonal fachübergreifend zusammen. Die Behandlung erfolgt nach den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft und internationalen Standards.

In einer gemeinsamen Besprechung mit unserem interdisziplinären Behandlungsteam wird jeder Befund zusammengefasst und auf der Basis einer fachübergreifenden Fallbesprechung ein individuelles maßgeschneidertes Therapiekonzept erarbeitet um den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen.  Erst nach einem ausführlichen Gespräch und dem Einverständnis der Patientin wird der Therapieplan umgesetzt und unseren einweisenden Kollegen unverzüglich schriftlich mitgeteilt.

Ist die Behandlung abgeschlossen, erfolgt die Nachsorge in der Regel über mehrere Jahre. Hier sollen mögliche Rückfälle (Rezidive) oder Metastasen (Streukrebs) frühzeitig erkannt und behandelt werden. Diese Nachsorge wird gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt durchgeführt. Spezialuntersuchungen werden im Netzwerk des Brustzentrums durchgeführt.

Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet“

Jährlich werden etwa zwei Millionen Diabetespatienten in einer Klinik behandelt. Sie wollen sicher sein, dass ihre Grunderkrankung kompetent berücksichtigt wird, auch wenn sie sich etwa wegen eines Eingriffs an Hüfte oder Herz in eine Klinik begeben, die über keine diabetologische Fachabteilung verfügt. Sie möchten sich darauf verlassen können, dass ihr Blutzuckerspiegel bedarfsgerecht überwacht wird, die Narkose auf ihre Diabeteserkrankung abgestimmt ist oder Notfallequipment für den Fall einer Blutzucker-Entgleisung bereit steht.

Die Asklepios Klinik Kandel  erhielt im Oktober 2014 durch die Deutsche Diabetesgesellschaft (DDG) die Zertifizierungsurkunde für die Anerkennung „Klinik für Diabetespatienten geeignet“.

Das von der DDG verliehene Zertifikat bestätigt die Qualität der Behandlung für Menschen mit der Nebendiagnose Diabetes.

Über die Deutsche Diabetes Gesellschaft

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) gehört mit über 8600 Mitgliedern zu den großen medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland. Sie unterstützt Wissenschaft und Forschung, engagiert sich in Fort und Weiterbildung, zertifiziert Behandlungseinrichtungen und entwickelt Leitlinien. Ziel ist eine noch wirkungsvollere Prävention und Behandlung der Volkskrankheit Diabetes.

Bild: Logo Deutsche Gesellschaft Unfallchirurgie

Zertifiziertes Lokales Traumazentrum

Bei der medizinischen Versorgung schwerstverletzter Personen kommt es nicht nur auf eine zeitnahe Erstversorgung am Unfallort an, entscheidend für die weitere Prognose und den Behandlungserfolg ist auch die klinische Versorgung des Patienten in einer kompetenten Trauma-Klinik. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat deshalb im Jahr 2006 ein bundesweites Netzwerk so genannter Traumazentren eingeführt, die sich regional in TraumaNetzwerken organisieren.

Die Asklepiosklinik Kandel ist seit April 2016 als lokales Traumazentrum zertifiziert und gehört zum Traumanetztwerk „Pfalz“, in dem regional 9 Kliniken zusammengeschlossen sind. Ziel der regionalen Netzwerke ist es, die Prozesse und die Qualität der Schwerstverletztenversorgung bundesweit zum Wohle der Betroffenen so zu vereinheitlichen und zu optimieren um eine  bestmögliche Behandlung der verletzten Patienten zu erreichen. Dazu wurden  klare Richtlinien zur Patientenübernahme von den Rettungsdiensten, der Behandlung der Patienten im Schockraum, im Op und auf den Stationen verbindlich erstellt.

Ein zertifiziertes Traumazentrum muss bestimmte Ausstattungsmerkmale (z.B. einen eigenen Schockraum, einen Hubschrauberlandeplatz, eine Intensivstation, OP-Instrumente zur Notfallintervention und OP-Saalkapazitäten, verschiedene Blutprodukte und diverse diagnostische Geräte) vorhalten und diese mit entsprechend qualifiziertem Fachpersonal unterschiedlicher medizinischer und pflegerischer Disziplinen rund um die Uhr besetzen können. Die Teilnahme am Traumanetzwerk und dem dem Traumaregister der DGU beinhaltet regelmäßige qualitätssichernde Maßnahmen und Fremdevaluation über die stattgehabten Behandlungen

Diese Voraussetzungen werden im drei-Jahres- Rythmus von einem unabhängigen Zertifizierungsunternehmen DIOcert geprüft.

 

Bild: Logo Stiftung Pflege

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