Fußchirurgie

Wir helfen Ihnen bei

  • Hallux valgus - Ballenzehe
  • Hallux ridigus
  • Hammerzehe
  • Nervenerkrankung am Fuß

 

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Erhebung der Krankengeschichte und die Untersuchung. Röntgenaufnahmen in Standardtechnik und unter Belastung des Fußes sind  für die Art der Behandlung einschließlich der Operationsmethode Voraussetzung. Spezielle Untersuchungen sind seltenen Befunden vorbehalten. Zu den häufigsten Erkrankungen zählt der Ballenzeh (Hallux valgus) und der Hammerzeh. Neben den oben genannten Erkrankungen werden Nervengeschwülste und Nervenengpasserkrankungen und

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot der häufigsten Vorfußerkrankungen

Hallux valgus – Die Ballenzehe

Bei diesem Krankheitsbild liegt eine Abweichung der Großzehe im Grundgelenk vor. Dabei zeigt die Großzehe zum Außenrand des Fußes. Meistens liegt eine zunehmende Spreizfußbildung als Ursache zugrunde mit einer Aufspreizung des Winkels zwischen den Mittelfußknochen. Es kommt durch eine veränderte Statik des Fußes zu Knochenanlagerungen am Großzehengrundgelenk, zu einer Schleimbeutelausbildung und gelegentlich zur Entzündung derselben. Diese Veränderungen werden durch zu enges Schuhwerk und hohe Absätze gefördert.

Im Frühstadium der Erkrankung kann konservativ mit einem Zehenspreizer bzw. mit einer Nachtschiene sowie einer Einlagenversorgung bei Spreizfüßen behandelt werden. Im fortgeschrittenen Stadium muss eine Knochenumstellung mit Weichteilkorrektur (Kapselraffung und Band- bzw. Sehnendurchtrennung) erfolgen.

Bei der Umstellungsoperation wird mittelfußköpfchennah (Operationsmethode nach Scarf/Chevron), oder mittelfußbasisnah (basisnahe Umstellung nach Lapidus) ein korrigierter Winkel erzielt.

Bei allen Operationen werden die durchtrennten Knochen mit Hilfe von Schrauben, Platten oder Drähten stabilisiert.

Im Endstadium der Erkrankung, der völligen Gelenkzerstörung, ist nur noch eine Gelenkversteifung, eine ersatzlose Gelenkentfernung oder in seltenen Fällen ein künstliches Großzehengrundgelenk möglich. Die Operation hat das schmerzfreie Gehen zum Ziel.

Hallux ridigus / Großzehengrundgelenksarthrose

Es handelt sich um eine schmerzhafte Einsteifung des Großzehengrundgelenkes aufgrund einer fortgeschrittenen Arthrose. Operativ behandelt wird mit einer Gelenkteilentfernung (Cheilektomie) oder vollständigen Gelenkentfernung (Resektionsarthoplastik nach Keller Brandes) bzw. Gelenkversteifung (Arthrodese).

Hammerzehe

Diese Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Beugefehlstellung in den Zehengelenken. Die zweite und dritte Zehe sind am häufigsten betroffen. Charakteristisch sind die Hornhautschwielenbildung über dem mittleren Zehengelenk und die starke Beugung in diesem Gelenk.

Auch diese Erkrankung wird durch falsches Schuhwerk (schmaler Vorfußbereich, hoher Absatz) begünstigt, wobei häufig auch andere Ursachen (Muskelungleichgewicht) eine Rolle spielen. Besonders häufig ist die zweite Zehe in Zusammenhang mit einem Hallux valgus betroffen. Sehr häufig liegt zum Operationszeitpunkt bereits eine Gelenkversteifung oder eine Ausrenkung des Gelenkes vor. In diesen Fällen kann nur noch eine Teilentfernung des Mittelgelenkes (Operation nach Hohmann) mit anschließender Drahtruhigstellung für 3 Wochen erfolgen. Im Frühstadium kann eine Beugesehnenverlagerung die Fehlstellung korrigieren.

Nervenerkrankungen

Hier sind besonders die Nervenknötchenwucherung zwischen den Mittelfußknochen II und III (Morton Neuralgie) und die Einengung der Fußnerven am Innenknöchel (Tarsaltunnelsyndrom) zu nennen. Das Nervenknötchen wird entfernt, bei der Einengung am Innenknöchel wird der Nerv von seiner Einengung befreit.

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