Ambulanz für periphere Nervenerkrankungen

Behandelt werden die verschiedensten neuromuskulären Erkrankungen wie Polyneuropathien, Myopathien, Myasthene Erkrankungen und Erkrankungen der Motoneurone.

Aufgaben dieser Spezialsprechstunde sind die Stellung einer exakten Diagnose, die Entwicklung eines Therapiekonzeptes sowie die Optimierung der weiteren ärztlichen und nicht-ärztlichen Betreuung. Die wichtigsten Ziele sind die Verbesserung der Lebensqualität, die Verzögerung bzw. die Vermeidung des Krankheitsfortschritts sowie die Behandlung von Komplikationen. Wenngleich für viele neuromuskuläre Erkrankungen aktuell noch keine ursächliche Therapie möglich ist, können die verschiedenen Symptome dennoch medikamentös, mittels Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und mit anderen Behandlungsformen gelindert werden.

Symptome von Schäden an peripheren Nerven sind

  • Mißempfindungen, wie z.B. Brennen, Kribbeln ("Ameisenlaufen") und Taubheitsgefühle
  • Schwäche einzelner Muskeln
  • Schmerzen
  • Gangstörungen

Die Beschwerden sind in ihrer Ausdehnung begrenzt. Es können auch einzelne periphere Nerven (zum Beispiel Medianus-Nerv im Bereich des Handgelenkes: Karpaltunnelsyndrom), das Nervengeflecht im Bereich von Schulter / Achselhöhle oder im Bereich des Beckens (Plexus), oder einzelne Nervenwurzeln kurz nach dem Austritt aus dem Rückenmark (z.B. durch Bandscheibenvorfall) geschädigt sein. Oftmals ist es schwierig, den Ort einer Schädigung allein durch die körperliche Untersuchung zu ermitteln. Deshalb kommen neurophysiologische Untersuchungen zur Anwendung wie die Neurographie, Elektromyographie, evozierte Potentiale und als relativ neues Verfahren auch die Nervensonographie.

Sie erreichen uns

Di
12.00-16.00 Uhr
Do
12.00-16.00 Uhr

Seite teilen: