Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Infektionen im Bundesgebiet müssen wir leider ab dem 02. November 2020 ein Besuchsverbot aussprechen. Kontakte und die damit verbundene potentielle Verbreitung des Corona-Virus sollen so bestmöglich eingeschränkt werden.

    Die folgenden Gruppen sind von dem Besuchsverbot ausgenommen:

  • Palliative Patienten
  • Eltern von Kindern
  • Väter von neugeborenen Kindern
  • Weitere Härtefälle
  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Geburtshilfe

Herzlich Willkommen!

In unserer modernen geburtshilflichen Abteilung mit perinatalem Schwerpunkt, ermöglichen wir Ihnen zahlreiche Angebote zu Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Wir begleiten und unterstützen Sie gerne während der Geburt, um Ihrem Kind einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen. Eine individuelle liebevolle Betreuung ist uns wichtig.

Unser Leistungsangebot für Sie

Das geburtshilfliche Team betreut Sie gemeinsam mit den Kinderärzten im Kreißsaal rund um die Uhr. Unsere Fachkompetenz und Erfahrung sowie die moderne medizinische Ausstattung tragen zu Ihrer Sicherheit und zu der Sicherheit Ihres Kindes bei.

Digitaler Elterninformationsabend

Digitaler Elterninformationsabend

Aufgrund der Coronasituation können wir aktuell keinen Vorort-Informationsabend anbieten. Trotzdem sind wir für Sie da.

Jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat um 18.00 Uhr bieten wir Ihnen über Skype einen Online-Infoabend für werdende Eltern an. Bitte melden Sie sich dazu bei Frau Passlack an (E-Mail: gynaekologie.wandsbek@asklepios.com), damit wir Ihnen die Zugangsdaten zusenden können.

Alternativ können Sie unsere Präsentation des Elternabends anschauen. Sollten Sie in der Präsentation eine Folie überspringen wollen, passt sich das Voiceover automatisch an. Wir freuen uns auf Sie!

Informationen für Schwangere in Zeiten des Coronavirus

Aufgrund der besonderen Situation der Corona-Pandemie werden viele Schwangere den Wunsch haben, Besuche in der Klinik zu vermeiden, möglichst lange zu Hause zu bleiben, und auch möglichst früh wieder nach Hause zu kommen.

Sehen Sie bitte auch in unserem eigenen Interesse möglichst von unnötigen Besuchen ab. Bei dringenden Fragen können Sie uns jederzeit unter den auf der Homepage hinterlegten Telefonnummern erreichen.

Wir bitten Sie, folgende Punkte zu beachten:

Nehmen Sie Kontakt auf oder kommen Sie in die Klinik, wenn...

  • Bei vorzeitigem Blasensprung sollten Sie sich einmal in der Klinik vorstellen (CTG-Kontrolle, Labor, Befunderhebung). Wir werden dann mit ihnen ggf. ein ambulantes Vorgehen besprechen (d.h. sie können in den meisten Fällen noch einmal nach Hause!). Je nach Befund oder Anamnese kann die Gabe von Antibiotika erforderlich werden, die wir ihnen in entsprechender Dosierung mitgeben würden. Zudem ist es erforderlich mehrmals täglich die Körpertemperatur zu kontrollieren (besorgen Sie sich ein Thermometer, sofern nicht vorhanden). Eine Wiedervorstellung in der Klinik ist zwingend erforderlich, wenn sie Blutungen haben, schmerzhafte und regelmäßige Wehen auftreten oder die Temperatur bei 38°C oder höher liegt.
  • Bei Blutungen (deutliche Blutung, insbesondere bei Abgang von Blutgerinnseln) kommen sie bitte unabhängig von der Schwangerschaftswoche in die Klinik.
  • Bei Mehrlingsschwangerschaft kommen Sie bitte bei Wehenbeginn oder Blasensprung unverzüglich in die Klinik. Eine Einleitung sollte bei dichorialen Zwillingsschwangerschaften (2 Mutterkuchen) bei 38+0 Schwangerschaftswochen erfolgen. Bei monochorialen diamnioten Zwillingen (ein Mutterkuchen, 2 Fruchtblasen) sollte die Einleitung bei 37+0 Schwangerschaftswochen erfolgen, bei entsprechenden Risiken sogar früher. Bei noch anderen Konstellationen (monoamniote Zwillinge, Drillinge etc.) nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.
  • Bei erhöhtem Blutdruck (>140/90 mmHg), Oberbauchschmerzen, Kopfschmerzen, Sternchensehen, Schwindel oder Übelkeit stellen Sie sich bitte ebenfalls unverzüglich in der Klinik vor. Solche Symptome können Vorboten einer schweren Schwangerschaftserkrankung sein.
  • Bei Blasensprung, Blutungen oder Wehenbeginn vor 37+0 Schwangerschaftswochen kommen Sie bitte unverzüglich in die Klinik.
  • Frauen mit bekannter Placenta praevia sollen weiterhin ab 34+0 Schwangerschaftswochen stationär aufgenommen werden.
  • Bei anderen bekannten Risikokonstellationen (z.B. zu kleines Kind (Wachstumsrestriktion, IUGR), Z.n. mehrfachem Kaiserschnitt, bekannte Fehlbildung des Kindes) kommen Sie bitte unverzüglich bei Zeichen des Geburtsbeginns in die Klinik. In Abhängigkeit vom Risikoprofil kann eine Vorstellung auch vor Wehenbeginn sinnvoll und erforderlich sein. Bitte nehmen Sie in solchen Fällen zu ihrem Frauenarzt oder zu uns Kontakt auf.

Wartezimmer

  • Halten Sie im Wartezimmer mindestens 1,5 Meter Abstand voneinander.
  • Geben Sie niemandem die Hand und berühren Sie möglichst wenig.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich die Hände (am besten bei Eintreffen in der Klinik und vor dem Verlassen), nutzen Sie die Desinfektionsmittelspender.
  • Kommen Sie bitte zunächst alleine zu uns in den Kreißsaal (Väter warten zunächst vor der Klinik). Im Moment dürfen die Väter bei der Geburt anwesend sein, allerdings nicht bei den Voruntersuchungen und nicht bei den ambulanten Terminen. Sollten Sie in den Kreißsaal einziehen, kann ihr Partner gerne nachkommen.

Einleitungen der Geburt

Einleitungen führen wir im Moment möglichst nur bei dringenden Gründen durch.

  • Entsprechend der AWMF-Leitlinie informieren wir alle Mütter bei 41+0 Schwangerschaftswochen über die Möglichkeit der Geburtseinleitung.
  • Die Empfehlung  zur Einleitung ergeht unsererseits spätestens bei 41+5 Schwangerschaftswochen.
  • Bei Gestationsdiabetes soll weiterhin die Einleitung ab 40+0 Schwangerschaftswochen (errechneter Termin) erfolgen.
  • Andere Indikationen für eine vorzeitige Einleitung können sein: mütterliches Alter >40 Jahre, Verdacht auf großes Kind (Makrosomie), mütterliche Erkrankungen
  • Die Einleitung wird in der Regel mittels Ballonkatheter durchgeführt, dies erfolgt zunächst für 24 Stunden ambulant, sofern nicht zwingende Gründe für eine stationäre Aufnahme bestehen.
  • Die Einleitung mittels Dinoproston-Vaginalinsert (Propess®) oder –Gel (Minprostin®) wird nur unter stationären Bedingungen durchgeführt.

"ambulante" Geburt

Viele Schwangere entscheiden sich aufgrund des eingeschränkten Besuchsrechts für eine „ambulante“ Geburt (Frühentlassung).

  • In diesem Fall müssen Sie unbedingt beachten, dass das Kind bis zum 10. Lebenstag im Rahmen der U2-Untersuchung das Stoffwechselscreening und den Hörtest benötigt. Dieses kann/muss beim Kinderarzt in der Praxis erfolgen.
  • Stellen Sie bitte vor Entlassung bei uns sicher, dass Ihre Nachsorgehebamme auch zur Verfügung steht.
  • Bei Unklarheiten und Unsicherheiten kontaktieren Sie bitte Ihre Hebamme und/oder Ihren niedergelassenen Frauenarzt! Am besten zunächst telefonisch (oder per Skype etc.).

Hebammenhilfe

 

FAQs

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich stündlich die Situation ändern kann.

Ist es möglich, dass Väter zukünftig nicht mehr in den Kreißsaal dürfen?

Diese Situation ist theoretisch denkbar. Im Moment versuchen alle Kreißsäle in Hamburg dies zu verhindern. Wenn eine diesbezügliche Entscheidung getroffen werden sollte, wird diese von der Gesundheitsbehörde koordiniert und für alle Kliniken Hamburgs in gleicher Weise beschlossen. Im Moment ist es so geregelt, dass die Frauen alleine in den Kreißsaalbereich kommen und dann, wenn klar ist, dass die Geburt ansteht, die Begleitperson nachgeholt wird. Ein Tausch zwischen unterschiedlichen Begleitpersonen ist nicht möglich. Die Begleitperson muss auch bei der Gebärenden bleiben und darf nicht „rein- und rausgehen“, um unnötige Kontaminationen unbedingt zu vermeiden. (Stand 20.3.2020, 10:20 Uhr)
 

Gibt es weiterhin Familienzimmer?

Im Moment gibt es keine Familienzimmer mehr. Diese werden freigehalten für Schwangere mit eindeutiger medizinischer Indikation. Die Begleitperson bei der Geburt (i.d.R. der Kindsvater) darf maximal 1 h pro Tag auf der Wöchnerinnenstation unter Einhaltung der Besuchszeiten der Wöchnerin einen Besuch abstatten (Zeitraum 10-21.30 Uhr). Besuche werden vom Pflegepersonal in einem Listeneintrag erfasst. (Stand 20.3.2020, 10:20 Uhr)

Gibt es nur noch Einzelzimmer?

Einzelzimmer gibt es wie bisher auch. Ausschließlich Einzelzimmer zu vergeben, ist gar nicht umsetzbar. (Stand 20.3.2020, 10:20 Uhr)

Gibt es Doppelzimmer, wenn beide Mütter keine Corona-Symptome zeigen?

Ja, anders geht es gar nicht. Alle Mütter werden aber vor Aufnahme anhand eines Fragebogens risikobewertet. Selbstverständlich ist der ausreichende Abstand zwischen den Betten gewährleistet. (Stand 20.3.2020, 10:20 Uhr)

Finden weiterhin Kontrolluntersuchungen am Wochenende statt, wenn der errechnete Geburtstermin überschritten wurde?

Ja, diese finden weiterhin statt. Anders geht es auch gar nicht. Wir versuchen allerdings, diese auf das Allernotwendigste zu beschränken. Die meisten Mütter versuchen das schon von ganz alleine so umzusetzen, dass sie möglichst selten in die Klinik kommen müssen. Wir selbst tun alles, um die Wartezeiten so kurz wie möglich zu gestalten, um die Kontaktmöglichkeiten zu verringern. (Stand 20.3.2020, 10:20 Uhr)

Findet die PDA-Sprechstunde zur Aufklärung über eine PDA noch statt?

Wir beschränken diese Sprechstunde auf das Allernötigste (z.B. Vorbereitung auf einen Kaiserschnitt, Vorerkrankungen mit Besonderheiten im Rahmen von Regionalanästhesien). Wer unter der Geburt eine PDA benötigt, bekommt sie weiter unverändert. (Stand 20.3.2020, 10:20 Uhr)

Unsere Schwerpunkte

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Unser Team

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