Liebe Angehörige & Besucher,

vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Infektionen im Bundesgebiet müssen wir leider ab dem 02. November 2020 ein Besuchsverbot aussprechen. Kontakte und die damit verbundene potentielle Verbreitung des Corona-Virus sollen so bestmöglich eingeschränkt werden.

Die folgenden Gruppen sind von dem Besuchsverbot ausgenommen:

  • Palliative Patienten
  • Eltern von Kindern
  • Väter von neugeborenen Kindern
  • Weitere Härtefälle

zum Schutz unserer Patienten & Mitarbeiter bitten wir Sie um Ihre Mithilfe:

  • Wenn Sie selbst Symptome (trockenen Husten, Fieber, Halsschmerzen) haben, verzichten Sie unbedingt auf Besuche in unserer Klinik!
  • Wenn Sie während der letzten 14 Tage in einem ausgewiesenen Risikogebiet waren, dürfen Sie unsere Klinik nicht betreten!

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

Mehr erfahren

Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) / Traumaambulanz

In unserer Spezialambulanz für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen bieten wir psychiatrische und psychotherapeutische Behandlungen für Patienten an, die (noch) nicht ausreichend psychiatrisch oder psychotherapeutisch versorgt sind.

Unser Angebot richtet sich an drei Patientengruppen:

In erster Linie behandeln wir Patienten, die in der Asklepios Klinik Nord stationär oder teilstationär behandelt werden oder wurden (siehe Nachsorge und/oder Intervallbehandlung).

Patienten, die einen Antrag nach Opferentschädigungsgesetzt (OEG) gestellt haben oder dies beabsichtigen, können eine traumafokussierte Akut-Behandlung hier wahrnehmen (siehe OEG-/Akuttraumaambulanz).

Bei entsprechender Kapazität und bei Erfüllung bestimmter Bedingungen ist für gesetzlich Versicherte auch eine Neuaufnahme als Patient in unsere Ambulanz möglich (siehe Externe Patienten).

Wichtig: Eine so genannte „Richtlinienpsychotherapie“, d. h. wöchentliche therapeutische Einzelgespräche von 50 Minuten oder mehr, insbesondere auch konfrontative Traumatherapie im ambulanten Rahmen, ist nicht Teil unseres Behandlungsangebots und -auftrags. Hierfür empfehlen wir Ihnen die Informationsdienste der Psychotherapeutenkammer Hamburg (www.ptk-hamburg.de) oder der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg  (Telefon 040/ 22 802 777, www.kv-hamburg.de). Gerne können Sie die Möglichkeiten einer Behandlung bei uns in einem unverbindlichen telefonischen Vorgespräch erörtern.

Behandlungsschwerpunkte

Nachsorge/Intervallbehandlung

Wenn Sie Patient in der Asklepios Klinik Nord sind oder waren, können Sie in unserer Ambulanz nach Entlassung weiterbehandelt werden.

 

Behandlungsziele:

  • Verhindern erneuter psychischer Krisen, die sonst eine erneute (teil)stationäre Behandlung erforderlich machen würden
  • Verkürzen der (teil)stationären Aufenthalte
  • Falls nötig: „Überbrückung“ der Zeit, bis eine reguläre ambulante Behandlung bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten verfügbar ist

Voraussetzungen:

  • Sie haben bislang überhaupt keine reguläre psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlungsmöglichkeit.
  • Sie haben zwar bereits eine psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlungsmöglichkeit, welche jedoch nicht ausreichend aufgrund der Schwere oder Art Ihrer Erkrankung ist. In diesem Fall benötigen wir von Ihrem niedergelassenen Psychiater oder Psychotherapeuten eine Überweisung mit dem Ziel „Psychiatrische Institutsambulanz“ bei Ihrem ersten Termin bei uns.

Zugang:

Bitte sprechen Sie am besten noch vor der Entlassung Ihren behandelnden Arzt oder Psychologen auf der Station oder Tagesklinik an, damit er eine Weiterbehandlung bei uns für Sie einleitet. Wenn Sie bereits entlassen sind, können Sie sich auch direkt an das Ambulanzsekretariat wenden, um ein Erstgespräch zu vereinbaren. Ggf. ist dies dann mit Wartezeiten verbunden.

OEG-/Akut-Traumaambulanz

Behandlungsziele:

  • Wenn Sie Opfer einer Gewalttat (z.B. durch Überfall oder bei häuslicher Gewalt) geworden sind und sich deshalb in einer akuten Notlage befinden, erhalten bei uns therapeutische Unterstützung im Rahmen des Opferentschädigungsgesetzes (OEG). Es besteht hierfür eine Vereinbarung mit dem Versorgungsamt der Stadt Hamburg und dem Landesamt für soziale Dienste in Schleswig-Holstein. Ziel ist die psychische Stabilisierung und die Vorbeugung hinsichtlich bleibender psychischer Schäden.
  • Auch wenn Sie berufsbedingt traumatische Ereignisse (z.B. Unfälle, Überfälle) erleben mussten und deshalb in eine psychische Krise geraten sind, können Sie bei uns durch eine Zusammenarbeit mit den Berufsgenossenschaften (BG) behandelt werden. Alternativ finden Sie eine Übersicht über andere am Verfahren teilnehmende Therapeuten in Ihrer Nähe.

Voraussetzungen:

Das entsprechende Verfahren (OEG oder BG) ist eingeleitet oder in Planung. Weitere Informationen finden Sie hier: 

Zugang:

Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter dem Stichwort „OEG“ oder „BG“ im Ambulanzsekretariat.

Externe Patienten

Auch wenn Sie noch nicht Patient in unserer Klinik waren, können Sie bei gegebener Kapazität als gesetzlich Versicherter bei uns so lange behandelt werden, bis das Angebot der ambulanten Regelversorgung ausreichend ist oder eine akute psychische Krise überwunden ist, die sonst eine stationäre Behandlung erforderlich gemacht hätte. Wir arbeiten psychiatrisch und psychotherapeutisch mit Schwerpunkt auf Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen in enger Zusammenarbeit mit den Stationen und Tageskliniken unserer Klinik.

 

Behandlungsziele:

  • Verhinderung einer stationären oder tagesklinischen Behandlung
  • Ergänzung der bisherigen therapeutischen Behandlung, weil diese noch nicht ausreichend ist
  • Diagnostik
  • Überleitung der Behandlung in eine Richtlinienpsychotherapie

 

Voraussetzungen:

  • Sie haben bislang keinen Psychiater oder Psychotherapeuten.
  • Falls doch: Bitte bringen Sie eine Überweisung „Institutsambulanz“ zum ersten Termin mit.
  • Bei Wunsch nach medikamentöser Behandlung: Bitte bringen Sie aktuelle Berichte, Labor und EKG-Befunde sowie andere wichtige medizinische Dokumente zum ersten Termin mit.

Zugang:

Bitte vereinbaren Sie ein Erstgespräch in der PIA beim Ltd. Psychologen im Sekretariat.

Unser Behandlungsteam unter der Leitung des Chefarztes Dr. Dulz besteht unter anderem aus Fachärzten, Psychotherapeuten und Psychologen mit mehrjähriger Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen.

Die Behandlung umfasst je nach Einzelfall und nach ausführlicher individueller Klärung:

  • psychotherapeutische Gruppenangebote
  • ärztlichmedizinische Behandlungen
  • psychotherapeutische Einzelgespräche


Aktuelle Gruppenangebote:

  • Gruppen mit Fokus Selbstmanagement / Selbstwertstabilisierung
  • Gruppen mit Fokus Beziehungsstörungen
  • Gruppen mit Fokus Umgang mit Gefühlen
  • Traumafokussierte Gruppentherapien


(Aus Gründen der Lesefreundlichkeit verwenden wir im gesamten Text ausschließlich die männliche grammatikalische Form, beziehen uns hierbei aber selbstverständlich auf beide Geschlechter.)

Kontakt

Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) / Traumaambulanz

Haus 5, 1. OG
Langenhorner Chaussee 560
22419 Hamburg

Anmeldung/Sekretariat
Frau Beetz & Frau Kurth

Tel.: (0 40) 18 18-87 29 73
Fax: (0 40) 18 18-87 15 36
E-Mail: pia.ps-trauma.nord@asklepios.com

Akut-Traumaambulanz

Dipl. Psych. Karin Paatsch
Tel.: (0 40) 18 18-87 23 80
Fax.: (0 40) 18 18-87 15 36
E-Mail: k.paatsch@asklepios.com

 

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