Sport- und Bewegungstherapie

Haus 5

Die Sport- und Bewegungstherapie wird bei der Behandlung aller psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt. In den Gruppen- oder Einzeltherapien können Sie sich und Ihren Körper im Zusammenspiel mit anderen neu kennen lernen: In Bewegung und Ruhe, in Sport und Spiel. Dazu gehören z.B. Meditative Bewegung oder gymnastische Übungen, die auch bei eingeschränkter Beweglichkeit noch machbar sind.

Die körperliche Betätigung aktiviert und entspannt; sie schafft eine Bewusstheit für die eigene Belastbarkeit und Grenzen, fördert soziales Lernen und macht Spaß.

 

Bitte klären Sie mit ihrem behandelnden Arzt auf Station, ob sie an der von Ihnen gewünschten Therapie teilnehmen können.

Für inhaltliche Fragen zu den verschiedenen Therapieangeboten steht Ihnen Frau Timm, die Abteilungsleitung, gerne zur Verfügung!

Sportliche Angebote

Nordic Walking

Das Nordic Walking mit Spezialstöcken macht aus dem klassischen Walking ein wirksames Ganzkörpertraining.

Es kräftigt die Bauch-, Brust- und Armmuskulatur, die Belastung des Rückens und der Knie- und Fußgelenke wird reduziert, wodurch Verspannungen im Schulter- Nackenbereich gelöst werden. Das Nordic Walking ist schnell und leicht erlernbar und führt durch die Bewegung in der Natur zu einem positiven Erlebnis.

Lauftreff

Die Grünlagen der Klinik bieten optimale Möglichkeiten zum Jogging. Der Lauftreff ermöglicht Ihnen, dies gemeinsam in  einer Gruppe zu tun. Das gemeinsame Sporttreiben macht besonders Spaß und motiviert dazu, auch bei schlechtem Wetter zu laufen. Das Tempo richtet sich beim Lauftreff nach dem oder der Langsamsten, Dehnübungen und ein kurzes Feedback beschließen das gemeinsame Laufen.

Jogging ist eine gute Hilfe bei Depressionen und Ängsten, da der Körper dabei Endorphine freisetzt.

Badminton (Mehrzweckhalle)

Badminton ist ein Rückschlagspiel, welches mit einem Federball und einem Schläger pro Person über ein Netz gespielt wird. Es kann sowohl als Einzel als auch als Doppel gespielt werden. Badminton schult auf spielerische Weise unter anderem die Reaktion, die Kondition und die Konzentration.

Entspannung

In der Übung eines Entspannungsverfahrens lernt der Übende seine Gedanken und seinen Körper bewusst zu beeinflussen. Eine in dieser Weise bewirkte Steigerung des Wohlbefindens und Linderung oder bessere Bewältigung von Beschwerden stärkt das Erleben von Selbstwirksamkeit, Selbstkontrolle und Selbstkompetenz.

Alle Entspannungsverfahren zielen durch häufiges Wiederholen der Entspannungsreaktion auf eine Stabilisierung im Zentralnervensystem ab. Je länger ein Entspannungsverfahren geübt ist, also je öfter und stärker die Entspannungsreaktion wiederholt wurde, desto schneller und leichter kann sie auf Grund von Konditionierungs­prozessen im Alltag aktiviert werden. Eine kurze Selbstinstruktion oder eine kleine bewusste körperliche Veränderung können dann, selbst in Stress­situationen, schnell beruhigend wirken.

Chi-Gong

Chi-Gong, ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist. Zur Praxis gehören Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrationsübungen und Meditationsübungen. Die Übungen sollen der Harmonisierung und Regulierung des Qi-Flusses im Körper dienen.

Pilates (MZH)

Die Pilates-Methode ist ein ganzheitliches Körpertraining, in dem vor allem die tief liegenden, kleinen und meist schwächeren Muskelgruppen angesprochen werden, die für eine korrekte und gesunde Körperhaltung sorgen sollen. Das Training umfasst Kraftübungen, Stretching und bewusste Atmung.

Seite teilen: