Computertomographie (CT) bzw. 128-Schichten-Volumentomographie

Die Bilderzeugung durch den Computertomographen unterscheidet sich grundlegend vom Verfahren des konventionellen Röntgens: Zwar werden auch Röntgenstrahlen verwendet, allerdings rotiert die Röntgenröhre samt der Aufnahmeeinheit um den Patienten. So können Schnittbilder erzeugt werden, anhand derer Veränderungen genauer lokalisiert werden können.

In der Nordseeklinik befindet sich ein hochmoderner Computertomograph mit der Fähigkeit bei einer Rotation 128-Schichten des menschlichen Körpers aufzuzeichnen. Dadurch besitzt das Gerät die Fähigkeit auch größere Teile des Körpers in kürzester Zeit abzubilden. Ein solches Gerät wird auch als Volumentomograph bezeichnet.

Wir nutzen meist die sogenannte Spiral-CT-Technik, bei der der Patient langsam durch das Gerät bewegt wird.

Mit Hilfe der modernen Computertechnik betrachten wir die untersuchten Körperregionen aus allen Richtungen und erstellen präzise 3D-Modelle. So können unsere erfahrenen Experten auch kleinste Gewebeveränderungen und anatomische Details abbilden.

Die Computertomographie gehört zu einer der aussagekräftigsten radiologischen Untersuchungen, zudem ist die kurze Untersuchungszeit insbesondere für unsere Unfall- und schwerkranken Patienten von großem Vorteil.

Da diese Untersuchung nicht in einer Röhre durchgeführt wird, ist die Computertomographie auch für Patienten geeignet, die unter Platzangst leiden.

Die moderne Bauart erlaubt auch die sogenannte High-Resolution-Untersuchung bzw. die hochauflösende CT-Bildgebung, bei der auch Bruchteile eines Millimeters dargestellt werden. Ebenso verfügt das Gerät über die Möglichkeit sogenannte Low-Dose-Untersuchen durchzuführen, die sich besonders bei der Suche nach Nierensteinen und bei Untersuchungen der Nasennebenhöhlen bewährt haben.

Zur Untersuchung komplexer Erkrankungen wird meist zusätzlich ein Medikament zur Verbesserung des Gewebekontrasts (sog. Kontrastmittel) verabreicht. Ob und wie das Kontrastmittel gegeben werden muss entscheidet der zuständige Radiologe in Hinblick auf die an ihn gestellte Frage.

Daher ist es ratsam, schon bei Terminvereinbarung den Inhalt des Überweisungsscheins bzw. die Frage des zuweisenden Arztes genau mitzuteilen.

Da es sich bei Kontrastmittel um ein jodhaltiges Medikament handelt, ist es sehr wichtig, dass Sie uns eine Allergie gegen Jod frühzeitig mitteilen. Wir benötigen zudem  zusätzliche Laborwerte von Ihnen, die in der Regel durch den zuweisenden Arzt erhoben werden.

Bei Fragen zu einem bevorstehenden Termin bei uns, kontaktieren Sie uns gerne.

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