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Nierenkrebs

Männer leiden ungefähr doppelt so häufig unter einem Nierentumor als Frauen. Allerdings sind nur circa 2% aller Krebsarten Nierentumore.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Neben einer ausführlichen Befragung durch einen Arzt (Anamnese), erfolgt zunächst eine körperliche Untersuchung.

Eine Blutuntersuchung ist obligat, um Tumormarker zu untersuchen.

Im Anschluss werden Ultraschalluntersuchungen durchgeführt, um Tumorherde zu erkennen. Wenn nötig wird mit Hilfe einer Biopsie Gewebe entnommen und histologisch untersucht.

Mögliche Metastasen können durch ein CT dargestellt werden.

Therapiemöglichkeiten

Der behandelnde Arzt bespricht mit dem Patienten zunächst die verschiedenen therapeutischen Maßnahmen, welche vom Stadium, das heißt von der Größe und Lage des Nierenzellkarzinoms und eventuell bereits vorhandener Metastasen, abhängt.

Da Nierenzellkarzinome sprechen nur bedingt auf Zytostatika an. Aus diesem Grund wird meist eine operative Entfernung der erkrankten Niere bevorzugt. Bei fortgeschrittenen Nierenkrebsstadien können zusätzliche therapeutische Maßnahmen herangezogen werden.

Operative Therapie

Je nach Größe und Lage des Nierenzellkarzinoms kann eine nierenerhaltende Teilresektion bzw. eine vollständige Entfernung der Niere durchgeführt werden.  Grundsätzlich wird eine Teilresektion angestrebt. Das verbliebene Nierengewebe übernimmt in der Regel die vollständige Funktion der Niere.

andere Therapiemaßnahmen

Leider werden bei bis zu zehn Prozent der Patienten bereits bei der Diagnosestellung Metastasen festgestellt.

Zielgerichtete Krebsmedikamente hemmen gezielt das Wachstum bestimmter Krebszellen, indem sie in den Stoffwechsel der Zellen eingreifen. Trotz der Schonung des gesunden Gewebes können unerwünschte Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Durchfall oder Hautirritationen auftreten.

Eine vollständige Heilung kann bei einer Nierenkrebserkrankung mit Metastasenbildung nur schwer erreicht werden.

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