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Epilepsien

Epileptische Anfälle sind in der Regel vorübergehende, plötzlich auftretende Störungen der Funktion des zentralen Nervensystems.

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Als Epilepsie bezeichnet man wiederkehrende epiletpishe Anfälle. Epilepsien gehören zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Man kann zwei grundlegende Epilepsieformen unterscheiden:

  • fokale oder partielle epileptische Anfälle
  • generalisierte Anfälle

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Die Anamnese, also die Erhebung der Krankheitsvorgeschichte hat bei der Diagnose einer Epilepsie eine sehr wichtige Stellung. Ziel ist es herauszuarbeiten, ob bei dem Patienten anfallsartige Störungen auftreten, welche einer Epilepsie zuordenbar sind.

In den meisten Fällen ist es erforderlich, auch eine sogenannte Fremdanamnese z.B. die Befragung von Familienmitgliedern oder von Personen, die während eines anfallsartigen Zustandes anwesend waren, durchzuführen, um eine genaue Anfallsbeschreibung zu erhalten.

Generalisierte Anfälle

Generalisierte Anfälle sind definiert als die gleichzeitige Beteiligung beider Hemisphären des Gehirns bereits bei Anfallsbeginn. Häufig beginnen generalisierte Anfälle abrupt mit einem Bewusstseinsverlust, gelegentlich mit einem sogenannten Initialschrei und es kommt nachfolgend zu generalisierten Verkrampfungen der Muskulatur des gesamten Körpers. Zuckungen der Muskulatur bzw. der Arme und Beine können dabei beobachtet werden und können auch  zu Stürzen führen.

Fokale bzw. partielle epileptische Anfälle

Fokale bzw. partielle epileptische Anfälle sind dadurch charakterisiert, dass zu Anfallsbeginn nur eine Hemisphäre bzw. Hälfte des Gehirns oder ein Teil des Gehirns epileptisch aktiv sind. Hier kann es z.B. zu Muskelverkrampfungen oder Zuckungen im Bereich eines Armes oder Beines, zeitweise auch mit einer Ausbreitung zum Beispiel von der Hand in den gesamten Arm kommen. Auch kann es zu umschriebenen sensiblen Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheit kommen und oftmals wird das Auftreten sogenannter Auren berichtet (Auren sind epileptische Anfälle, bei denen ausschließlich subjektive Symptome auftreten, welche nicht objektiv bestehen), indem der Patienten zum Beispiel optische Wahrnehmungen wie z.B. "Punkte, Blitze, Streifen oder Ähnliches"  oder auch akustische Wahrnehmungen wie z.B. klingeln, summen, angibt. Auch unangenehme Geruchs- oder Geschmackswahrnehmungen werden angegeben. Häufig werden sogenannte "epigastrische Auren" angegeben, in dem die Patienten meist über Übelkeit oder Missempfindungen berichten, welche aus dem Bauchbereich bis zum Hals aufsteigen.

Klassifikation von Epilepsien

  • genetisch (früher "idiopatisch")
  • strukturell / metabolisch (rfüher "symptomatisch")
  • unbekannte Ursache (früher "kryptogen")

Diagnostik

Nach einem ersten epileptischen Anfall ist die Frage zu klären, handelt es sich tatsächlich um einen epileptischen Anfall und ist dieser Anfall der Beginn einer Epilepsie?

Ist dieser epileptische Anfall durch eine akute oder chronische Erkrankung des Gehirns erklärbar? Ist eine dauerhafte medikamentöse Epilepsie-Therapie erforderlich.

Da es möglich sein kann, dass der epileptische Anfall ein Symptom einer neurologischen Erkrankung ist, die sich in der speziellen Reaktion des Gehirns, nämlich in einem epileptischen Anfall äußert, sind entsprechende bildgebende Untersuchungen des Gehirns erforderlich um mögliche Veränderungen nachzuweisen. Vorzugsweise sollte eine zerebrale Kernspintomographie erfolgen, auch eine zerebrale Computertomographie ist hier möglich.

  • das EEG (Elektroenzephalographie) ist die wichtigste apparative Zusatzdiagnostik bei epileptischen Anfällen. Hier wird eine sogenannte Hirn-Strom-Kurve bzw. die elektrische Aktivität des Gehirns gemessen und nach epilepsietypischen Veränderungen des Hirnstrombildes gesucht.
  • Laboruntersuchungen sind nach einem ersten epileptischen Anfall erforderlich um metabolische oder auch toxische Ursachen des Anfalls auszuschließen.

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Therapie

Nach einem ersten gesicherten epileptischen Anfall kann, nach mehreren Anfällen sollte eine Therapie der Epilepsie beginnen.

Eine medikamentöse Therapie erfolgt mit sogenannten Antiepileptika bzw. Antikonvulsiva. Diese Medikamente sind „Anfallsblocker“ und erhöhen damit die Schwelle des Gehirns für das Auftreten von Anfällen.

Sollte sich die Notwendigkeit einer spezifischen antiepileptischen Therapie im Rahmen des diagnostischen Prozesses ergeben, richtet sich diese nach der Art der Epilepsie. Nach der Sicherung der Diagnose erfolgt eine individuelle medikamentöse Einstellung des Patienten, welche sich nach der diagnostizierten Anfallsart richtet.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

An Ihrem Entlassungstag führen wir mit Ihnen ein ausführliches Gespräch. Wir weisen Sie dabei auf die besonderen Dinge hin, die sie weiterhin beachten sollten. Einen Entlassungsbrief für Ihren weiterbehandelnden Arzt erhalten Sie ebenfalls am Entlassungstag.

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