Warum ist eine Rehabilitationsmaßnahme bei Endometriose sinnvoll?

Endometriose

Endometriose ist eine gutartige Erkrankung, bei der sich Zellverbände, die der Gebärmutterschleimhaut ähnlich sind, außerhalb der Gebärmutterhöhle befinden. Viele der betroffenen Frauen haben aufgrund von schmerzhaften
Entzündungsreaktionen und Verwachsungen zyklusabhängige oder chronische Beschwerden, die medikamentöse oder operative Behandlungen erforderlich machen.

Eine diagnostizierte Endometriose ist eine anerkannte Indikation für eine Rehabilitationsmaßnahme, die bei der Rentenversicherung oder der
Krankenkasse beantragt werden kann.

In den folgenden Situationen kommt eine Rehabilitation für Sie in Frage:

  • Zustand nach erweiterten vaginalen oder abdominalen Operationen
  • Eingriffe am Darm
  • Wundheilungsstörungen
  • Erhöhter intraoperativer Blutverlust
  • Zweiteingriffe z.B. zur Wundrevision
  • Postoperative neurogene Probleme
  • Ausgeprägte Verwachsungen mit aufwendiger Adhäsiolyse
  • Erheblicher Erschöpfungszustand nach mehreren Operationen in kurzer Folge
  • Multiple peritoneale Aussaat von Endometrioseherden
  • Komplizierter Verlauf, z.B. intraabdominale Infiltrate,Peritonitis, Abszesse und/oder Harninkontinenz
  • Postoperative Blasenentleerungsstörung
  • Lagerungsschäden
  • Entzündliche Komplikationen
  • Andere intra- und postoperative Komplikationen

 

Zertifiziertes Endometriosezentrum für Rehabilitation

Zertifikat Endometriosezentrum für Rehabilitation

Im November 2013 wurde die Asklepios Klinik Am Kurpark Bad Schwartau von der Stiftung Endometriose-Forschung (SEF), der Europäischen Endometriose Liga (EEL) sowie der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. zu einem Endometriosezentrum für Rehabilitation zertifiziert.

Im Dezember 2016 und 2019 wurde die Klinik rezertifiziert.

Endo gut, alles gut - ein Mutmachfilm über Endometriose

Für viele Patientinnen ist der Umgang mit Endometriose alles andere als einfach. Bis zur Diagnose dauert es oft Jahre. Bis dahin leben die Patientinnen mit Schmerzen, Ängsten und der Ungewissheit, was eigentlich los ist mit ihrem Körper. So auch Nadine Grotjahn. Mit diesem Dokumentarfilm möchte sie anderen Betroffenen Mut machen.

©Nadine Grotjahn, msk media Bad Oeynhausen

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