Prostatakrebs

In Deutschland erhalten jährlich rund 71.000 Männer die Diagnose Prostatakrebs. Die Mehrzahl der Tumore wird in frühen Erkrankungsstadien entdeckt und ist erfolgreich behandelbar. Dazu kann auch eine regelmäßige Vorsorge beitragen. Von Prostatakrebs sind überwiegend ältere Männer über 65 Jahre betroffen. Nur selten tritt die Erkrankung vor dem 50. Lebensjahr auf.
Unser qualifiziertes Team steht Ihnen gerne zur Seite und berät Sie bei allen Fragen rund um die Erkrankung und Ihre Genesung.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Neues Gerät in der Urologie
Neues Fusionsbiopsie- Gerät fügt MRT- Bilder und Ultraschallbilder auf dem Bildschirm zusammen

Im medizinischen Bereich wird das Sammeln relevanter Befunde, um die Symptome des Patienten einer Ursache zuschreiben zu können, als Diagnostik bezeichnet.

Grundlage der Diagnostik ist bei uns das persönliche Gespräch mit Ihnen. In diesem schildern Sie einem Facharzt Ihre Symptome und Ihre Krankheitsgeschichte. Anschließend werden Sie körperlich untersucht, wobei weitere Erkenntnisse über mögliche apparative Untersuchungen gewonnen werden können.

Je früher der Prostatakrebs erkannt wird, umso besser ist er behandelbar!

Um Prostatakrebs frühestmöglich diagnostizieren zu können, empfehlen wir Männern ab dem 45. Lebensjahr eine regelmäßige (einmal jährliche) Vorsorgeuntersuchung. Männer, deren Väter oder Brüder bereits an Prostatakrebs erkrankt sind, sollten ab dem 40. Lebensjahr die Vorsorgeuntersuchung nutzen.

Wir bieten Ihnen als neues Verfahren die Fusionsbiopsie. Dabei werden MRT-Bilder (Magnetresonanztomografie: röntgenstrahlenfreies Bildgebungserfahren auf Basis von Magnetfeldern) mit Ultraschallbildern kombiniert, also auf dem Bildschirm zusammengefügt. Dadurch kann die Gewebeentnahme noch genauer und zielsicherer erfolgen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Urologie Computertechnik
Neue Möglichkeiten der Fokaltherapie mit der Focal One Methode © EDAP TMS

Welche Therapie für Patienten angeraten ist, hängt insbesondere von dem Stadium der Erkrankung ab.

Folgende Therapien bieten wir an:

  • Radikale retropubische potenzerhaltende Prostataektomie (Prostata-Entfernung) nach Walsh
  • Fokaltherapie des Prostatakarzinoms (nur der Krebs wird behandelt, die Prostata bleibt erhalten) - die schonende Krebstherapie mit Erhalt der Prostata.
    Die urologische Klinik an der APK hat bereits eine 8-jährige Erfahrung mit der HIFU (hochfokussierter Ultraschall) Therapie beim Prostatakrebs. Jetzt steht eine neue Gerätegeneration zur Verfügung, bei der Prostatakrebs noch gezielter und nebenwirkungsärmer behandelt werden kann. Mit der neuen Focal One – Methode können kleine Prostatakrebsherde mit Ultraschall vom Rektum aus zerstört werden. Die Prostata selbst bleibt dabei im Gegensatz zur Radikaloperation intakt. Die gefürchteten Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Impotenz sind daher auch extrem selten. Das Verfahren ist allerdings nur für Anfangsstadien mit kleinen Krebsherden geeignet.
  • Hormontherapie
  • Chemotherapie
  • Palliative Therapie (Symptomlinderung)

Welche Therapiemethode die für Sie am besten geeignete ist, werden wir ausführlich mit Ihnen abstimmen. Bitte stellen Sie uns alle Ihre Fragen – unser Ziel ist, alle möglichen Unklarheiten zu beseitigen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Am Tag Ihrer Entlassung nach einer stationären Behandlung bei uns hat ein weiteres ausführliches Gespräch mit Ihnen für uns eine hohe Priorität. Wir klären alle wichtigen Punkte, die Sie für die optimale Nachsorge beachten sollten. Für Ihren weiterbehandelnden Arzt erhalten Sie einen Brief, der die medizinischen Empfehlungen sowie die Entlassungsmedikation schriftlich festhält. Wir halten über viele Krankheitsbilder Informationsbögen mit richtigen Verhaltensweisen vor, damit Sie zu Hause wissen, was für eine rasche Genesung zu tun ist. Auch bei Kontrollen, Nachsorge und Nachbehandlungen sind wir für Sie da.

Bei allen Krebsarten ist eine gewissenhafte und gründliche Tumornachsorge sehr wichtig. Diese wird meist bei dem niedergelassenen Urologen Ihres Vertrauens nach festen Standards und Vorgaben der Fachgesellschaften (Leitlinien) durchgeführt.

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