Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

 

  • Anruf statt Wartezimmer / Notaufnahme:
    Bei Verdacht auf Infektion mit dem neuen Coronavirus kommen Sie bitte nicht direkt in die Notaufnahme, sondern rufen vorab Ihren Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an:
    ► Telefonnummer: 116 117
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen:
    Zum Schutz unserer Patienten & Mitarbeiter können wir Angehörigen & Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.
    Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, damit wir unsere Patienten weiterhin bestmöglich versorgen können.
     
    Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

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Bild: Mehrsprachige Grafik zum Besuchsverbot in den Asklepios Kliniken

Meniskusersatz

Meniskusverletzungen wurden bislang durch eine Teil- oder Komplett-Entfernung des Meniskus oder durch eine Meniskusnaht behandelt. Da sich der Meniskusschaden im nicht-durchbluteten Bereich befindet, können nur wenige Patienten von diesem Nahtverfahren profitieren.

Arzt am Operieren in Wiesbaden
Prof. Perlick im OP

Seit einigen Jahren ist der Ersatz des Meniskus als neues Verfahren erfolgreich erprobt. Seit rund einem Jahr operieren unsere Spezialisten Patienten zunehmend häufiger nach dieser Methode. Unsere Patienten sind überwiegend sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Nachdem eine Teil- oder Komplett-Entfernung des Meniskus erfolgt ist, wird ein biologisches und resorbierbares (vom Körper aufnehmbares) Implantat aus gereinigtem Collagen in die entstandene Lücke eingebracht. Das Implantat ist dem menschlichen Innen- beziehungsweise Außenmeniskus nachgeformt und hat eine schwammartige Feinstruktur. Entsprechend der Lücke wird das Implantat außerhalb des Kniegelenks zugeschnitten und dann arthroskopisch (mithilfe von Spiegelung) oder mini-open (minimalinvasiv) in die Meniskus-Lücke eingenäht. Die poröse (brüchige) Struktur des Implantats begünstigt das  Einwachsen von neuem Gewebe, welches das Collagen der Matrix (Grundmaterial) zunehmend ersetzt. Die einwandernden körpereigenen Zellen bilden ein meniskusähnliches Gewebe aus. Nach etwa zwölf Monaten ist das Meniskus-Implantat beinahe vollständig durch körpereigenes Gewebe ersetzt und übernimmt fast komplett die Aufgaben des ursprünglichen Meniskus.

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