Bauchfell (Peritoneum)

Das Bauchfell (Peritoneum) ist eine dünne Bindegewebsschicht, die den gesamten Bauchraum auskleidet. Bei Tumorerkrankungen können sich auf dem Bauchfell Tochtergeschwülste (Peritonealkarzinose) bilden, die im Einzelfall operativ entfernt werden können. Bei diesen modernen Operationsverfahren, auch zytoreduktive Chirurgie genannt, werden die Tumorknoten mit dem betroffenen Bauchfell entfernt. Anschließend spülen unsere Operateure den Bauchraum mit einer Chemotherapie-Lösung (HIPEC). Unsere chirurgische Abteilung gehört zu den sieben Kompetenzzentren in Deutschland, die dieses Therapieverfahren anbieten.

Wir helfen Ihnen bei

Zu den Tumorerkrankungen, bei denen diese Therapie durchgeführt werden kann, gehören:

  • vom Bauchfell (Peritoneum) ausgehende Tumore (Mesotheliom)
  • Tumorerkrankungen des Darms (Kolon- und Rektumkarzinom)
  • Tumorerkrankungen des Blinddarms (Appendixkarzinom)
  • Schleimbildende Tumore des Bauchraums (Pseudomyxoma peritonei)

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Bei allen Krankheitsbildern bildet das persönliche Gespräch mit Ihnen die Grundlage für die weiterführende Diagnostik. Hierbei erläutern Sie Ihre Krankheitsgeschichte, die Symptome und Beschwerden. Anschließend erfolgt eine körperliche Untersuchung, die in vielen Fällen bereits eine eindeutige Diagnose erlaubt.  Sollten zur Diagnosestellung dennoch weiterführende Untersuchungen notwendig sein, so stehen an unserer Klinik alle modernen Untersuchungstechniken (Ultraschalluntersuchung/Sonographie, Computertomografie, Kernspintomografie/MRT, Endoskopie/ Magen- und Darmspiegelung, etc.) zur Verfügung. Diese Untersuchungstechniken werden entsprechend des Krankheitsbildes individuell vor jeder Operation eingesetzt.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Unsere Experten besprechen gerne mit Ihnen die Möglichkeit einer solchen Operation. Gemeinsam mit unseren Spezialisten für Tumorerkrankungen (Onkologen) stimmen wir jeden Einzelfall in fachübergreifenden sogenannten Interdisziplinären Tumorkonferenzen ab, um Ihnen ein optimales und individuelles Behandlungskonzept anbieten zu können.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Nach einer stationären Behandlung (vor der Entlassung) hat ein ausführliches Gespräch mit Ihnen hohe Priorität. Hierbei besprechen wir alle wichtigen Punkte, die Sie weiterhin beachten sollten. Für Ihren weiterbehandelnden Arzt erhalten Sie einen Brief, in welchem die Empfehlungen neben der Entlassungsmedikation noch einmal schriftlich festgehalten werden.

Die überwiegende Mehrzahl unserer Patienten kann nach einer operativen Behandlung nach Hause entlassen und nach kurzer Zeit wieder in den Arbeitsalltag eingegliedert werden.  Erfordert die Erkrankung  allerdings weiterführende Rehabilitationsmaßnahmen oder auch nur Hilfen für zu Hause, so organisieren wir dies für Sie bereits während Ihres stationären Aufenthaltes bei uns. In Zusammenarbeit mit unserem Sozialdienst finden wir eine individuelle Lösung für Sie.

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