Wundrose (Erysipel)

Eine Wundrose (Erysipel) ist eine örtlich begrenzte entzündliche Erkrankung der Haut. Sie kommt häufig an den Unterschenkeln vor, kann jedoch überall am Körper auftreten. Meist nutzen Bakterien kleine Verletzungen der Haut, um in tiefere Hautschichten vorzudringen. Wird eine Wundrose frühzeitig erkannt und wirksam behandelt, ist ein Erysipel gut kontrollierbar.

erste Symptome

Das Hauptsymptom des Erysipels ist die typische, meist scharf begrenzte schmerzhafte Schwellung Ihrer Haut. Es kommt allerdings häufig vor, dass die Rötung der Haut nicht als erstes Symptom auftritt, oder die meisten Beschwerden verursacht. Bereits zu Anfang der Infektion kann es zu Fieber, Kopfschmerzen und einem starken Krankheitsgefühl kommen. Die Rötung muss zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu sehen sein, aber oft brennt oder schmerzt die Haut bereits. Kurz darauf bildet sich die geschwollene, rote Wundrose rund um die Eintrittsstelle der Bakterien

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Die Diagnose kann der Arzt bereits am Erscheinungsbild und an den Symptomen stellen. Je nach Stadium der Erkrankung lassen sich auch allgemeine Hinweise auf eine Infektion finden. Ein Temperaturanstieg (Fieber), die Veränderung der Blutsenkungsgeschwindigkeit und andere veränderte Blutwerte helfen dem Arzt, die körperliche Antwort und die Schwere der Infektion abzuschätzen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Die Normale-Erysipel-Therapie besteht aus einer 10 bis 14 Tage andauernden Antibiotikagabe. Da ein Erysipel meist durch Streptokokken verursacht wird, ist besonders das Antibiotikum Penicillin für die Erysipel-Therapie geeignet.

Bereits nach wenigen Tagen kommt es zu einer Besserung der Symptome. Manche Patienten reagieren allergisch auf Penicillin, in diesem Fall benutzt man andere Antibiotika wie zum Beispiel Erythromycin, oder Clindamycin.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Manche Patienten leiden häufig unter Wundrosen und müssen daher oft mehrfach behandelt werden. Neue Studien haben ergeben, dass in solchen Fällen eine Langzeitgabe von Antibiotika die Wiederholungsrate (Rezidivrate) vermindern kann.

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