Kindertraumatologie - bei uns sind Kinder "Chefsache"

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Abteilung ist die Behandlung von Kindern. Wir können bei der Versorgung unserer jungen und jüngsten Patienten auf eine umfassende kindertraumatologische Erfahrung zurückgreifen. Der Chefarzt unserer Klinik ist Mitglied bei wichtigen anerkannten kindertraumatologischen Arbeitsgruppen im deutschsprachigen Raum. Dazu gehören die „Sektion Kindertraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU)“ und „Li-La Licht und Lachen für kranke Kinder – Effizienz in der Medizin e. V.“.

Die richtige Diagnostik

Bei der bildgebenden Diagnostik werden wir von zwei spezialisierten Kinderradiologen der Röntgenabteilung unseres Hauses unterstützt. So garantieren wir einen effizienten und stets kindgerechten Einsatz von Ultraschall, Röntgen, Computertomografie (CT: computergestützte Röntgenuntersuchung) und Magnetresonanztomografie (MRT: Bildgebungsverfahren mithilfe eines Magnetfeldes). Gemeinsam mit den Eltern und unseren jungen Patienten erstellen wir individuelle Therapiekonzepte für die Behandlung von frischen Verletzungen, aber auch von Verletzungsfolgen, Fehlbildungen und Tumoren.

Unser Behandlungsangebot

Frakturen (Knochenbrüche) im Wachstumsalter stehen aufgrund ihrer speziellen Gegebenheiten und Probleme im Fokus unserer Behandlung. Wir wenden eine Vielzahl von operativen und nichtoperativen, stets kindgerechten, Behandlungsmethoden an. Unsere Therapie hängt von der Art der knöchernen Verletzung, dem Grad der Fehlstellung, der Lokalisation und vor allem vom Patientenalter ab.

Ein weiterer kindertraumatologischer Schwerpunkt von uns ist die Behandlung von Folgezuständen nach Verletzungen. Trotz optimaler Behandlung können nach Knochenbrüchen im Wachstumsalter Fehlstellungen und Funktionsdefizite bleiben. Bestimmte Verletzungsformen können Störungen des weiteren Wachstums der verletzten Körperregion nach sich ziehen. Man spricht dann von „posttraumatischen Deformitäten“. Nach einer eingehenden Untersuchung können wir in solchen Fällen eine Wachstumsprognose geben. Wir bieten individuelle Beratungen und Therapiepläne an, um Ihrem Kind optimal zu helfen. Entwickelt sich eine Befundverschlechterung oder ist eine wachstumsbedingte Besserung nicht zu erwarten, können wir operative Korrekturmöglichkeiten wie Umstellungs- und Verlängerungsosteotomien anwenden. Bei diesen Verfahren erfolgt eine Knochendurchtrennung (Osteotomie) mit beispielsweise Entfernung eines Knochenkeils zur Achskorrektur bzw. bei der Extremitätenverlängerung unter Einsatz eines äußeren Spanners (Fixateur externe).

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