Wirbelgleiten der Lendenwirbelsäule (LWS)

Es gibt verschiedene Arten des Wirbelgleitens (griechisch: Spondylolisthesis). Die sogenannte Pseudolisthese ist bedingt durch Verschleiß oder auch Abnutzung die häufigste Art. Da durch die Wirbelsäule das Rückenmark und die Nervenfasern für die Beine ziehen und zwischen zwei Wirbeln immer ein Nerv in die Peripherie abgegeben wird, ist es leicht vorstellbar, dass es bei Verschiebungsprozessen zu schmerzhaften Störungen und neurologischen Ausfällen kommen kann.

Unsere Klinik ist auf diese spezielle Form der Wirbelsäulenerkrankungen spezialisiert.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Typische Erstdiagnostik ist eine MRT der LWS, die in unserer Klinik durch eine gezielte Darstellung der Nervenwurzellöcher (Schrägaufnahmen MRT) erweitert werden kann. Um sicher Knochen- und Bandstrukturen beurteilen zu können und um das Ausmaß des Gleitens bestimmen zu können, sollten Röntgen-LWS Bewegungsaufnahmen und CT Untersuchungen in drei Ebenen erfolgen. Des Weiteren kann es notwendig sein, Ganzkörperaufnahmen der Wirbelsäule anzuschließen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Konservative Behandlung

Wir sind seit vielen Jahren spezialisiert in der konservativen Behandlung von Patienten mit hochgradigem Wirbelgleiten und oder degenerativen Verkrümmungen (griechisch: Skoliosen) im Bereich der LWS. Neben der Schwere des Befundes und dem Alter angepassten medikamentösen Behandlungen, stehen CT gestützte Injektionen im Bereich der kleinen Wirbelgelenke (Facetten), der Nervenwurzellöcher  (CT-PRT) und epidurale Injektionen (Medikamente werden um den Rückenmarkssack herum gespritzt) ebenso wie Akupunktur und eine hochgeschulte Physiotherapie und Krankengymnastik zur Verfügung.

Operative Behandlung

Wenn die Erkrankung zu neurologischen Störungen führt oder Schmerzen auftreten, die konservativ nicht behandelbar sind, muss man gemeinsam eine operative Intervention diskutieren. In unserer Klinik werden alle operativen Möglichkeiten im Bereich der modernen LWS-chirurgie angeboten. Die entsprechenden Eingriffe werden von versierten und seit vielen Jahren erfahrenen Chirurgen durchgeführt. In Abhängigkeit vom biologischen und numerischen Alter sowie von der Schwere des Befundes besprechen wir dann gemeinsam die möglichen operativen Verfahren und Zugangstechniken (von vorn durch den Bauch, seitlich, von hinten, mit kleinen Stichen durch die Haut). Da wir Sie in ausführlichen Gesprächen beraten, können wir gemeinsam das ideale Vorgehen bestimmen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Spätestens am Tag nach der Operation können Sie aufstehen und sich bewegen. Den Entlassungszeitpunkt bestimmen wir gemeinsam mit ihnen, denn Sie sollen sich wohl fühlen und sicher sein. Prinzipiell ist eine Entlassung ab dem 5.-6. Tag danach möglich.

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